Montabaur
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Nr. 29/95
Ausweisung von Parkflächen in den verkehrsberuhigten Bereichen
In der Diskussion, ob man nun zusätzliche Parkflächen in den verkehrsberuhigten Bereichen anlegt oder nicht, konnte keine Einigung herbeigeführt werden. Nach Auffassung aller Ratsfraktionen sollte die Angelegenheit nochmals in den Fraktionen beraten und dann in einer späteren Ratssitzung erörtert werden.
Haushaltsrechnung 1994
Einstimmig erteilte der Rat dem Bürgermeister und Beigeordneten für das Haushaltsjahr 1994 Entlastung und beschloß die entsprechende Haushaltsrechnung.
Geänderte Abrechnung der Erschließungsbeiträge »Finken- weg/Tm Buchenstück«
Nach der Einlegung von Widersprüchen hat sich gezeigt, daß das Teilstück »Finkenweg« zur Zeit nicht abgerechnet werden kann, weil einige Grundstücksparzellen nicht an die Kanalisation angeschlossen werden können. Dadurch ergibt sich eine Veränderung der abzurechnenden Kosten und der beitragspflichtigen Grundstücksflächen mit der Folge, daß für alle anderen Grundstückseigentümer im Erschließungsgebiet »Buchenstück« eine neue Beitragsveranlagung durchgeführt werden muß. Nach Auskunft der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur sei dies aufgrund eines Urteils des Bundesverwaltungsgerichts zwingend erforderlich. Die entsprechend geänderten Beitragsbescheide mit Mehrkosten in Höhe von 0,5605 DM pro Quadratmeter Grundstücksfläche werden in Kürze zugehen.
Investitionsprogramm 1995 -1999 verabschiedet
Einstimmig verabschiedete der Rat das vorgelegte Investitionsprogramm für den Zeitraum 1995 bis 1999. Gegenüber dem vorjährigen Programm enthält dies nur geringfügige Änderungen.
Öffnung des Augst-Stadions für »Jedermann«
Viele aktive Sportler in den Sportvereinen der beiden Ortsgemeinden Eitelbom und Neuhäusel nutzen zu den für sie reservierten Trainingseinheiten die Sportanlagen im Augst-Stadion. Je nach Disziplin werden die Leichtathletikbereiche (Laufbahn, Sprunggrube, Kugelstoß-, Diskus- oder Speerwurfanlage etc.) und auch das Rasenspielfeld durch die Fußballer genutzt. Wie der nachfolgende Belegungsplan zeigt, wird das Stadion täglich von den verschiedensten Sportlern frequentiert und zeigt somit die Notwendigkeit der Einrichtung dieser optimalen Einrichtung. •
Darüber hinaus steht das Stadion wochentags auch dem Schulsport zur Verfügung.
Vielen Bürgern ist die Benutzung dieser Sporteinrichtungen jedoch nicht zugänglich, weil sie in keinem der ortsansässigen Sport-/Tumvereine - aus welchen Gründen auch immer - organisiert sind.
Aber auch diese Interessensgruppen betreiben gerne Sport auf ihre Art auf einer mit allen Möglichkeiten ausgestatteten Sportarena, ohne auf die fachmännische Unterstützung der Übungsleiter aus den Vereinen angewiesen zu sein. Amtskollege Fritz Roggenbach aus Neuhäusel und ich haben uns in Absprache mit dem Stadionwart aus diesem Grund Gedanken gemacht, wie wir den Breitensport noch mehr unterstützen können. Mit Zustimmung des Stadionausschusses haben wir uns deshalb entschlossen, das Stadion ab dem 7. August 1995 bis einschließlich 30. Oktober 1995 jeweils montags von 18.30 bis 2Ö?30 Uhr für »Jedermann« zu öffnen. Das heißt, ab diesem Zeitpunkt steht die gesamte Stadionanlage (einschließlich der Duschen), mit Ausnahme des Rasenspielfeldes, jedem Sportwilligen zur Verfügung. Beschränkt werden die sportlichen Aktivitäten also ausschließlich auf den leichtathletischen Bereich.
Sicherlich kann es in der Anfangsphase zu einigen Problemen in der Koordination kommen. Deshalb sollte jeder die entsprechende Rücksicht auf den anderen nehmen; möglicherweise ergeben sich aber aus dieser Spontanität auch einige Interessensgruppen, so daß sich sicherlich ein geordneter Ablauf ergeben wird.
Damit aber dennoch die allgemeine Ordnung aufrecht erhalten bleibt, wird der Stadionwart, Herr Ebert, während dieser Zeit im Stadion die Aufsicht führen. Ich bitte Sie daher ganz herzlich, den notwendigen Anordnungen von Herrn Ebert unbedingt Folge zu leisten.
Sofern sich diese Einrichtung bewährt, ist an eine Fortsetzung im kommenden Jahr gedacht. Damit dürfte das Stadion einen
noch größeren Nutzen zum Wohl unserer Bevölkerung brin- . gen.
Und nun los, am 7. August 1995, ab 18.30 Uhr, zum Sport für »Jedermann«
Ihr Norbert Blath, Ortsbürgermeister
Belegungsplan des Augst-Stadions für das IL Halbjahr 1995
Montag
16.00-18.00 Uhr Leichtathletik TV»Jahn«Eitelborn
18.30- 20.00 Uhr Leichtathletik für »Jedermann«
Dienstag
,17.00-18.30 Uhr Training Jugendmannschaften Fußball (JSG Äugst)
18.30- 20.30 Uhr Training Senioren (I. und II. Mannschaft) SG
Eitelbom/Neuhäusel
20.30- 22.00 Uhr Frauengymnastik TV »Jahn« Eitelbom
Mittwoch
17.00-19.00 Uhr Leichtathletik SG Neuhäusel (Abteilung Leichtathletik)
Donnerstag
17.00-20.00 Uhr Leichtathletik TV »Jahn« Eitelbom Freitag
nachmittags/abends Spiel oder Training Jugendmannschaften Fußball JSG Augst
Samstag
nachmittags/abends maximal 1 Fußballspiel (Senioren oder Jugendmannschaft)
Sonntag
nachmittags maximal 1 Fußballspiel (Senioren oder
Jugendmannschaft)
Änderungen oder Ergänzungen in der Belegungsordnung sind nur in Absprache mit dem Stadionausschußvorsitzenden (zur Zeit Ortsbürgermeister Norbert Blath, Eitelbom) und unter Verständigung mit dem Stadionwart möglich. Dabei ist zu beachten, daß diese Änderung/Ergänzung im Belegungsbuch ’ einzutragen ist, das im Aufenthaltsraum des Stadiongebäudes ausliegt.
Norbert Blath, Stadion-Ausschuß-Vorsitzender
TV Jahn Eitelbom
Der TV Jahn Eitelbom lädt ein zum
2. Feriensportfest
am Donnerstag, dem 27. Juli 1995, im Augst-Stadion Eitelbom/Neuhäusel. Beginn: 17.30 Uhr
Wettbewerbe: Schülerinnen W 8-15: Dreikampf; Schüler M 8-9: Dreikampf; Schüler M 10-14: Dreikampf/2000 m-Lauf; Schüler M15: Dreikampf/Dreisprung/2000 m-Lauf; männliche Jugend: 200 m/Weitsprung/Dreisprung/1000 m/ 5000 m; weibliche Jugend: 100 m/Weitsprung/Dreisprung; Männer (auch AK): 200 .m/Weitsprung/Dreisprung/1000 m/5000 m; Frauen (Auch AK): 100 m/Weitsprung/800 m/5000 m Startgeld: Schüler/innen: 3,- DM; Jugendliche: 4,- DM; Männer/Frauen: 5,— DM ,
Anmeldung: bis 25. Juli 1995 an: Peter Vilz, Triftstraße 10, 56337 Eitelbom, 02620/8216. /
Kadenbach
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
unser Friedhof ist einer der gepflegtesten in weitem Umkreis. Viele Kadenbacher Bürger bemühen sich ständig, die Gräber in einem gepflegten und der Würde entsprechendem schönen Zustand zu halten.
Ich danke allen dafür und spreche Ihnen meine Anerkennung und mein Lob aus.
Wir, die Gemeinderatsmitglieder, haben beschlossen, den Friedhof zu sanieren und entsprechende Planungen in Auftrag zu geben.
Einige, wenige Angehörige nehmen es mit der Grabpflege nicht ganz so genau. Diese spreche ich jetzt an. Bitte lassen Sie Ihre Gräber nicht überwuchern, damit diese wenigen, ungepflegten Gräber nicht das Gesamtbild nachhaltig stören. In der Friedhofsordnung ist in § 27 über die »Vernachlässigung der Grabstätte« sinngemäß folgendes bestimmt:
Die Friedhofsverwaltung kann eine Frist zur Pflege der Gräber setzen.... Die Grabstätten können danach (wenn die Grabstätten ungepflegt bleiben) durch die Friedhofsverwaltung auf

