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Nlontabaur

JUL

Nr. 29/95

der Deutschen Nationalversammlung war die freie Auswanderung dem Bürger sogar als Grundrecht zuerkannt. In den Zeitun­gen fand sich fast täglich eine Werbung für die Auswanderung nach Amerika.

Ganze Auswanderungsgesellschaften lockten mit dem Mythos Amerika. Außer­gewöhnlich ist es allerdings, wenn ein ganzes Dorf, das heißt 50 Familien, mit 13 schulpflichtigen Kindern, die Koffer packt.

Die Nassauische Regierung unterstützte die Auswanderer durch die Bildung einer Finanzkommission, die den Verkauf Se- spenroths an die Nachbargemeinde Heil­berscheid organisierte. Insgesamt 8.583 Gulden waren der Erlös, der auf die Se- spenrother verteilt wurde. Damit erhielt jeder Bürger rund 171 Gulden, das Dop­pelte eines für einen Landwirt üblichen Jahreseinkommens. Eine Vitrine mit Ori­ginal-Gulden veranschaulicht dem Ausstellungsbesucher der Ausstellung auch diesen Aspekt der Emigration. Die Sammlung stellte die Nassauische Spar­kasse zur Verfügung.

Zur Eröffnung der Sespenroth-Ausstel- lung fanden sich am 13. Juli die Initiato­ren Guido Feig, Leiter des Arbeitskreises Heimatgeschichte und Brauchtum im We­sterwaldverein Montabaur, Dr. Uli Jungbluth, Vorsitzender der Geschichts- und Kulturwerkstatt Westerwald, die Vorsitzende der Deutsch-Texanischen Gesellschaft, Ilse Reisewitz, sowie Gäste im Foyer des Alten Rathaus ein. Begrüßt wurden sie durch Carl Rücker, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Montabaur, Eva Weigold-Hanson, Vizekonsulin im Generalkonsulat der Vereinigten Staaten von Amerika in Frankfurt und Dr. Werner Kremp, Staatskanzlei des Landes Rheinland-Pfalz in Mainz. Die anwesenden Gäste aus den USA und Nachfahren der Sespenrother Auswanderer verfolgten die Ansprachen mit besonderem Interesse.

Eva Weigold-Hanson begrüßte als Vertreterin des Generalkonsulats der Vereinigten Staaten von Amerika die Gäste zur Ausstellungseröffnung. Unter den Zuhörern mit dabei der 2. Beigeordnete der Stadt Paul Trumm (2. v. li.) und Ilse Reisewitz, Vorsitzende der Deutsch-Texanischen Gesellschaft (4. v. re.) sowie in Wesferwälder Tracht Karin Loth und Erika Feig.

Stellenausschreibung

Die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Schulsekretärin für die Grundschule in Niederelbert.

Wir suchen eine Verwaltungsfachkraft mit Sekretariatser­fahrung, die in der Lage ist, nach einer Einarbeitung alle anfallenden Verwaltungsaufgaben der Schule selbständig zu erledigen. Das Sekretariat der Grundschule Niederel­bert ist mit einem PC ausgestattet. Es wird das Programm Works für Windows eingesetzt.

Einschlägige EDV-Kenntnisse sind Voraussetzung, d. h. es muß die Möglichkeit bestehen, sich. auf bauend auf vor­handenen EDV-Kenntnissen - zügig in das Programm einzuarbeiten.

Neben diesen verwaltungstechüischen Kenntnissen und Fertigkeiten erwarten wir Kontaktfahigkeit, freundliches und sicheres Auftreten, Organisationstalent und Selbstän­digkeit. Die erfolgreiche Bekleidung der Stelle erfordert eine kooperative Zusammenarbeit mit dem Lehrerkolle­gium und die Fähigkeit, mit Schülern und Eltern harmo­nisch zusammenzuarbeiten.

Die Stelle ist mit einer Teilzeitkraft (10 Stunden/Woche) zu besetzen. Die Dienstzeit ist vormittags, bei Bedarf in Absprache mit der Schulleitung an einzelnen Tagen auch nachmittags. Der Urlaub muß überwiegend in den Ferien genommen werden.

Die Stelle kann zur Zeit nur befristet auf ein Jahr besetzt werden (Vertretung).

Die Vergütung erfolgt nach BAT. Es werden die im öffent­lichen Dienst üblichen Sozialleistungen gewährt.

Wenn Sie an der Stelle interessiert sind, bewerben Sie sich bitte bis 01.08.1995 bei der

Verbandsgemeindeverwaltung

Personalamt

Konrad-Adenauer-Platz 8 56410 Montabaur.

Telefonische Auskünfte können Sie unter der Nr. 02602/126.106 oder 126.132 erhalten.

Stellenausschreibung

Die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur möchte

eine(n) Techniker(in) Fachrichtung »Tiefbau« und/oder »Gartenbau«

einstellen.

Zu dem Aufgabengebiet gehört die Unterhaltung der ge­meindeeigenen Friedhöfe, die Mitarbeit bei Straßenbau­maßnahmen (örtliche Bauaufsicht, Aufinaß, Rechnungs­prüfung), die Unterhaltung der Sport- und Spielplätze in der Stadt Montabaur und den Ortsgemeinden. Bewerber(innen) sollten über einschlägige Berufserfah­rung verfügen und selbständig arbeiten können. Die örtli­che Bauaufsicht bei Straßenbäumaßnahmen erfordert ne­ben Fachkenntnissen im Tiefbau Durchsetzungsvermögen und Verhandlungsgeschick.

Die Fähigkeit, Ausschreibungen für kleinere Baumaßnah­men selbständig durchzuführen, muß gegeben sein. Die Bewerber(innen) müssen auch in der Lage sein, kleinere Planungen, Zeichnungen etc. selbständig zu erstellen.

EDV-Kenntnisse, insbesondere Erfahrungen im Umgang mit Auto-Cad wären vorteilhaft.

Die Vergütung erfolgt nach BAT. Es werden die im öffent­lichen Dienst üblichen Sozialleistungen gewährt.

Wenn Sie an der Stelle interessiert sind, richten Sie Ihre Bewerbung bitte bis zum 18.08.1995 an die Verbandsgemeindeverwaltung Konrad-Adenauer-Platz 8 56410 Montabaur.

Sollten Sie Fragen haben, können Sie telefonisch Näheres zu der Stelle unter den Telefon-Nm.: 02602/126.131 oder 126.102 erfahren.

Schließung der Schultumhallen der Verbandsgemeinde Montabaur

In der Zeit von Montag, 31.07.1995, bis einschließlich Sonntag, 13.08.1995, werden folgende Schultumhallen der Verbands­gemeinde Montabaur wegen Grundreinigungsarbeiten ge­schlossen:

- Schultumhalle an der Joseph-Kehrein-Schule Montabaur