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j Montabaur

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Nr. 29/95

- Schultumhalle an der Waldschule Montabaur-Horressen

- Schultumhalle an der Augstschule Neuhäusel

- Schultumhalle an der Grundschule Horbach

- Schulturnhalle an der Freiherr-vom-Stein-Schule Nen­tershausen

- Schultumhalle an der Grundschule Ruppach-Goldhausen

- Halle Stadtteil Eigendorf Halle Stadtteil Eschelbach

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur

- Schulamt -

Stellenausschreibung

Die Stadt Montabaur sucht ab sofort eine/n

Bühnenmeister/in

zur Betreuung der Veranstaltungen der Stadt und Ver^ bandsgemeinde Montabaur im Haus Mons Tabor (Solda­tenheim und Stadthalle) in Montabaur. Diese Tätigkeit umfaßt u. a. folgende Aufgaben:

- Leitung, Mitarbeit und Koordinierung des Personalein­satzes bei der technischen Vorbereitung von Veranstal­tungen, wie z. B. Saalbestuhlung, Bühnenbau, Saalde­koration

- Bedienung der Saalbeschallung, Lüftung, Bühnen- und Saalheleuchtung

- Bedienung der gesamten Bühnentechnik

ftw Überwachung und Verwaltung des städtischen Inven­tars im Haus Mons Tabor (Konzertflügel, bewegliche Bühnenteile, etc.)

- Ausführung der Bühnenanweisungen hei städtischen Kulturveranstaltungen

Die Stadt Montabaur führt jährlich ca. 20 Veranstaltun­gen im Haus Mons Tabor durch. Diese Veranstaltungen finden überwiegend an Wochentagen, in Einzelfallen auch sonntags statt.

Der/die Bewerber/in sollte über handwerkliches Geschick und technisches Grundverständnis verfügen und zeitlich imgebunden sein. Erwartet wird die Fähigkeit zur selb­ständigen und eigenverantwortlichen Arbeit.

Die Bezahlung erfolgt, soweit möglich sozialversi- cheruhgsffei auf 580, DM-Basis.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis 31.07.1995 erbeten an das Personalamt der Verbandsge­meindeverwaltung Montabaur, Rathaus, Konrad-Adenau- er-Platz. Auskunft erteilt Herr Henkes, Tel.: 126.106.

Personenstandsmeldungen im Monat Mai 1995

in der Verbandsgemeinde Montabaur

Geburten

Jasmin Müller, Boden, An der Hofwiese 4 Silas Anton Kleine, Montabaur, Köppelstraße 1 Majlinda Cosaj, Montabaur, Kirchstraße 18

Eheschließungen

Andreas Hermann Keim und Monika Lehmler, Montabaur, Bomwiesenstraße 7

Peter Kleinhückelskoten und Nicole Ingeborg Schmidt, Mon­tabaur, Tonnerrestraße 32

Hans Günther Hahn und Tanja Ackermann, Eitelbom, Stein­straße 2

Joachim Butzbach und Martina Ellen Rink, Heiligenroth, Mo­selstraße 3

Mario Schneider und Grazyna Lubiarz, Neuhäusel, Haupt­straße 59

Volker Alois Zeis und Andrea Hassmann, Niederelbert, Äuße­rer Weg 12

Ralf Neu und Rita Gombert, Heilberscheid, Waldstraße 2 Andreas Poggemann und Ulrike Monika Gerda Krischer, Gi­rod, Kapellenstraße 10

Hansi Schmidt, Bannberscheid, Gartenstraße 4, und Tanja Birkelbach, Holler, Rheinstraße 20

Frank Weisbrod und Elfi Maria Schaaf, Nentershausen, We­serstraße 22

Heiko Edwin Eberth und Melanie Schorz, Niederelbert, Ringstraße 25

Josef Hubert Straub und Ursula Bienefeld, Montabaur, Kirch­straße 9

Günter Kram und Marita Schüttler, geb. Röder, Montabaur, Am Gäulsbach 1

Andre Jordan und Yvonne Wendt, Kadenbach, Bergstraße 8

Sterbefälle

Josef Heinrich Acker, Montabaur, Humbachstraße 1 Charlotte Maria Elisabeth Filax, Boden, Kapellenstraße 8 Wilhelm Aloisius Wirth, Montabaur, Fürstenweg 32 Katharina Ruskiewicz, geb. Geier, Girod, Bomwiese 6 Werner Dupp, Montabaur, Köppelstraße 21 Wilhelm Josef Diethelm Heinz, Montabaur, Fürstenweg 3 Elisabeth Runte, geb. Berg, Großholbach, Mittelstraße 6 Gertrude Apollonia Roth, geb. Ebert, Montabaur, Karl-Walter- Straße 6

IUS ARCHIVI

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Archiv der Stadt Montabaur

Informationen zu Akten und Urkunden

Hammersteg und Hammerweg Alte Wege gibt es im Stadtbereich nicht nur innerhalb des alten-Mauerrings. Entweder über die Sauertalstraße, vom Gebück aus oder über die Gelbachstraße erreichen wir den Hammersteg. Diese kleine Brücke, die in der Fortsetzung der Gelbachstraße über den gleichnamigen Bach auf die sogenann­te Stendebachmühle führt, trägt ihren Namen zurecht.

Im Jahre 1639 soll der belgische Kaufmann Johann Mariot von Erzbischof Christoph von Sötern das Recht erhalten haben (1), im Amt Montabaur nach Eisenerz graben zu lassen und Fabri­ken zur Verhüttung und Bearbeitung des Erzes zu errichten. Tatsächlich wurde am Bachübergang im Auftrag des Mariot ein wasserbetriebener »Hammer« errichtet. Noch 1786 ist dem letzten kurfürstlichen Amtsverwalter Damian Linz die alte Funktion der Mühle wohlbekannt. Er stellt in seiner Amtsbe­schreibung fest, daß »gegen Sonnenaufgang der Stadt Monta­baur im Sauertal« ein »Hammer« gestanden habe, wo daselbst befindliche Stege noch wirklich die Hammer-Stege genannt wird, und dermal eine Walkmühl sich befindet« (2).

Ins Jahr 1648 führt ein Ratsprotokoll-Auszug zurück, der bestätigt, daß die Mitarbeiter »Herrn Johans Mariotte«, sein Hüttenmeister nebst Sohn, Verpflichtungen übernehmen, die der Stadtrat angeordnet hat. So soll »Salva guardi«, der von der Stadt gestellte militärische Schutz angemessen verpflegt werden (3). Zwar ist 1648 durch den Friede von Münster und Osnabrück der 30jährige Krieg beendet worden; für das Kur­fürstentum Trier aber dauerte der Krieg noch bis 1650 an, da der Kurfürst Philipp Christoph von Sötern mit Hilfe Frank­reichs gegen sein widerspenstiges Domkapitel und dessen kaiserliche Hilfstruppen weiterhin Krieg führte. Militärischer Schutz für Bergwerke und Eisenhammer ist also vonnöten. Der Krieg, der nach dem Prinzip geführt wurde, sich aus dem betroffenen Land zu ernähren, war in seine letzte und schreck­lichste Phase getreten.

Herrn Johann Mariottes Bergbau- Und Hüttenuntemehmen aber florierten. »Er hinterließ ... vierzehn Erzbergwerke und metallverarbeitende Betriebe« (4). Seine Erben jedoch, in den niederen Adel erhoben, hatten an industrieller Produktion wenig Interesse. So wurde aus dem Hammer am Gelbach schließlich die von Linz 1786 erwähnte Walkmühle.

Im allgemeinen aber ist die Hammermühle der mehr industri­ellen Produktion treu geblieben, Achtundachtzig Jahre nach Linz heißt es im Stockbuch der Stadt Montabaur, daß Franz und Stephan Stuntz »eine zweistöckige Walkmühle und Woll­spinnerei ... gelegen am Hammersteeg« (5) erworben haben. Anfang der 20iger Jahre des Jahrhunderts tauchen als Besit­zer die Stendebachs auf (6). Im Telefonverzeichnis 1995/96 heißt es »Stendebach, Edgar, Bettwarenherstellung, Heimtex­tilien; Hammerweg 1.«

Über den Hammersteg geht auch heute noch »ein Weg bei der Wollspinnerei vorbei von Herrn Stuntz (heute Stendebach) über den Aubach (Gelbach), an einer anderen Spinnerei vorbei, durch die Waldungen des Geiersberges bis vor die Kirche in