Montabaur
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mit 40.001 bis 60.000 Einwohnern nach B 5 oder B 6 BBesO. Da der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur zugleich hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Montabaur ist (Personalunion), wird bei der Bemessung der Einwohnerzahl ein Viertel der Einwohner der Stadt mitzugerechnet. Die maßgebliche Einwohnerzahl (Stichtag: 30.06.1994) liegt nur knapp unter 40.000. Der Verbandsgemeinderat beschloß einstimmig (bei einer Enthaltung) die Höhergruppierung des Bürgermeisters in die Besoldungsgruppe B 5 BBesO.
Die Verwaltung informiert
Öffnungszeiten der
Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur
jeweils vormittags von sowie donnerstags von
Telefonisch erreichen Sie uns zu den o. g. Öffnungszeiten sowie
montags- bis donnerstagsnachmittags
von...:.14.00 bis 16.00 Uhr
16.00 bis 18.00 Uhr
Stellenausschreibung
Die Stadt Montabaur sucht ab sofort eine/n
Bühnenmeister/in
zur Betreuung der Veranstaltungen der Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur im Haus Mons Tabor (Soldatenheim und Stadthalle) in Montabaur. Diese Tätigkeit umfaßt u. a. folgende Aufgaben:
— Leitung, Mitarbeit und Koordinierung des Personaleinsatzes bei der technischen Vorbereitung von Veranstaltungen, wie z.. B. Saalbestuhlung, Bühnenbau, Saaldekoration
— Bedienung der Saalbeschallung, Lüftung, Bühnen- und . Saalbeleuchtung
— Bedienung der gesamten Bühnentechnik
— Überwachung und Verwaltung des städtischen Inventars im Häus Mons Tabor (Konzertflügel, bewegliche Bühnenteile, etc.)
— Ausführung der Bühnenanweisungen bei städtischen Kulturveranstaltungen
Die Stadt Montabaur führt jährlich ca. 20 Veranstaltungen im Haus Mons Tabor durch. Diese Veranstaltungen finden überwiegend an Wochentagen, in Einzelfällen auch sonntags statt.
Der/die Bewerber/in sollte über handwerkliches Geschick und technisches Grundverständnis verfügen und zeitlich ungebunden sein. Erwartet wird die Fähigkeit zur selbständigen und eigenverantwortlichen Arbeit.
Die Bezahlung erfolgt, soweit möglich sozialversicherungsfrei auf 580,- DM-Basis.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis 31,07.1995 erbeten an das Personalamt der Verbandsge- meindeverwaltung Montabaur, Rathaus, Konrad-Adenau- er-Platz. Auskunft erteilt Herr Henkes, Tel.: 126.106.
Katze als Fundsache
Am 06.07.1995 wurde in Montabaur-Horressen ein kleines braun/schwarz getigertes ca. 7 bis 8 Wochen altes Kätzchen aufgefunden. Der rechtmäßige Verlierer kann sich unter folgender Tel. Nr. 02623/6561 melden.
Fundhunde kostenlos abzugeben
Die Verbandsgemeindeverwaltung hat zwei Hunde an tierliebende Personen abzugeben:
1 Klemer Mischlingshund und 1 großer weißer Hund
Interessenten können sich bei der Verbandsgemeindeverwaltung Fundamt unter Tel.: 02602/126124 melden.
Repräsentative Zählung der Schweine zum 3. August 1995
Zum 3. August 1995 findet bundesweit in nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Betrieben eine repräsentative Zählung der Schweinebestände statt. Auskunftspflichtig sind die Inhaber oder Leiter der viehhaltenden Betriebe und sonstige Viehhalter. Anzugeben sind alle Schweine, die sich zum 3. August in Ställen und auf Flächen des Betriebes befinden, einschließlich aufgenommenes fremdes Vieh. Bestehen Anordnungen der Veterinärbehörden, die den Personenverkehr auf einzelnen Betrieben beschränken, werden die Auskunftspflichtigen gebeten, daraufhinzuweisen.
Wir machen darauf aufmerksam, daß ordnungswidrig handelt, wer die Auskünfte vorsätzlich oder fahrlässig nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilt.
Die Angaben unterliegen der Geheimhaltung. Eine Verwendung zu steuerlichen Zwecken ist gesetzlich ausgeschlossen Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz
Konkurrenz auf Landesebene:
»Unser Dorf soll schöner werden«
Am 7. Juli war Niederelbert das Ziel der Bewertungskommission im Landeswettbewerb: »Unser Dorf soll schöner werden«. Ortsbürgermeister Willi Bode präsentierte der Kommission unter Leitung von Ministerialrat Hans Merkl die Bemühungen um Ortsverschönerung und Pflege der Umwelt sowie Schaffung attraktiver Erholungs- und Freizeitbedingungen. Zentrales Anliegen sind dabei ökologische Belange. Niederelbert konkurriert mit 11 Gemeinden in der Sonderklasse. Insgesamt beteiligten sich am 35ten Landeswettbewerb 24 Ortsgemeinden aus ganz Rheinland-Pfalz. Davon gelangten 22 Gemeinden über die Kreis- und Bezirksentscheide auf Landesebene, die Ortsgemeinden Niederelbert, Westerwaldkreis und Waldorf, Landkreis Ahrweiler, nehmen als Goldplakettengewinner 1994 direkt teil. Die Ausscheidung auf Landesebene wird mit dem Bundeswettbewerb fortgesetzt. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl werden Vier rheinland- pfälzische Ortsgemeinden am Bundesentscheid teilnehmen, der im Juli/August 1995 stattfindet.
Rainer Brüderle, Chef des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau begleitet die Jury auf ihrem Gang durch Niederelbert. Zum Empfang hatten sich vor dem Rathaus neben Ortsbürgermeister Bode Landrat Peter Paul Weinert, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Dr. Paul Possel-Dölken sowie Mitglieder des Gemeinderates und zahlreiche Bürgerinnen, vier sogar in traditioneller Niederelberter Tracht, eingefunden. Als Medienvertreter waren ARD, Westerwald Fernsehen und die Westerwälder Zeitung mit von der Partie.
Ortsbürgermeister Bode betonte bei der Vorstellung seiner Gemeinde, daß insbesondere dem Umweltschutz große Bedeutung zukomme. Als »vorbildlich« bezeichnete er die dörfliche Infrastruktur, in der zur Zeit nur ein Lebensmittelladen fehlt, ein Problem, das sich Niederelbert mit vielen Westerwaldgemeinden teilt. Dies soll sich aber schon 1996 durch Gewinnung eines privaten Investors und Errichtung eines SB-Ladens am jetzigen Kirmesplatz ändern. Dann stehen den 1.731 Niederel- bertem alle notwendigen Einrichtungen direkt vor Ort zur Verfügung. Ein weiterer Schwerpunkt der' Entwicklungsmaßnahmen ist es, den Durchangsverkehr aus Niederelbert herauszuhalten. Ursprünglich ein reines Straßendorf war Niederelbert früher berüchtigt für seine besonders lange Ortsdurchfahrt. Erst durch die gezielte Planung von Neubaugebieten wandelte sich der Ort im Laufe der Jahre zum arrondierten Haufendorf. Zum heutigen Wohnwert trägt die mit Hilfe des Architekturbüros Brüll verwirklichte gelungene Durchgrünung des Ortes mit optisch reizvoller Einbindung des Dorfbaches bei.
Staatsminister Brüderle ging in seiner Begrüßung auf die Bedeutung des Wettbewerbs für das ländliche Leben ein. »Ziel und Sinn des Wettbewerbes ist es«, so Brüderle, »sich der Heimat bewußt anzunehmen und sie liebevoll und beeindruckend zu gestalten«. Denn nur so kann laut Brüderle eine echte Verwurzelung mit der Heimat erreicht werden, die auch in schwierigen Zeiten für den guten Zusammenhalt sorgt. Brüderle wies nachdrücklich daraufhin, daß ein Großteil der Leistungen ehrenamtlich erbracht werden und dankte in diesem Zusammenhang allen Bürgerinnen herzlich für ihren Einsatz. Hans Merkl, der in seiner Funktion als Kommissionsleiter schon in den vergangenen Jahren wiederholt Niederelbert besuchte, bescheinigte den Bürgern und ihrem Ortsbür-

