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Montabaur

Nr. 28/95

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mit 40.001 bis 60.000 Einwohnern nach B 5 oder B 6 BBesO. Da der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur zu­gleich hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Montabaur ist (Personalunion), wird bei der Bemessung der Einwohnerzahl ein Viertel der Einwohner der Stadt mitzugerechnet. Die maßgebliche Einwohnerzahl (Stichtag: 30.06.1994) liegt nur knapp unter 40.000. Der Verbandsgemeinderat beschloß ein­stimmig (bei einer Enthaltung) die Höhergruppierung des Bürgermeisters in die Besoldungsgruppe B 5 BBesO.

Die Verwaltung informiert

Öffnungszeiten der

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur

jeweils vormittags von sowie donnerstags von

Telefonisch erreichen Sie uns zu den o. g. Öffnungszeiten sowie

montags- bis donnerstagsnachmittags

von...:.14.00 bis 16.00 Uhr

16.00 bis 18.00 Uhr

Stellenausschreibung

Die Stadt Montabaur sucht ab sofort eine/n

Bühnenmeister/in

zur Betreuung der Veranstaltungen der Stadt und Ver­bandsgemeinde Montabaur im Haus Mons Tabor (Solda­tenheim und Stadthalle) in Montabaur. Diese Tätigkeit umfaßt u. a. folgende Aufgaben:

Leitung, Mitarbeit und Koordinierung des Personalein­satzes bei der technischen Vorbereitung von Veranstal­tungen, wie z.. B. Saalbestuhlung, Bühnenbau, Saalde­koration

Bedienung der Saalbeschallung, Lüftung, Bühnen- und . Saalbeleuchtung

Bedienung der gesamten Bühnentechnik

Überwachung und Verwaltung des städtischen Inven­tars im Häus Mons Tabor (Konzertflügel, bewegliche Bühnenteile, etc.)

Ausführung der Bühnenanweisungen bei städtischen Kulturveranstaltungen

Die Stadt Montabaur führt jährlich ca. 20 Veranstaltun­gen im Haus Mons Tabor durch. Diese Veranstaltungen finden überwiegend an Wochentagen, in Einzelfällen auch sonntags statt.

Der/die Bewerber/in sollte über handwerkliches Geschick und technisches Grundverständnis verfügen und zeitlich ungebunden sein. Erwartet wird die Fähigkeit zur selb­ständigen und eigenverantwortlichen Arbeit.

Die Bezahlung erfolgt, soweit möglich sozialversi­cherungsfrei auf 580,- DM-Basis.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis 31,07.1995 erbeten an das Personalamt der Verbandsge- meindeverwaltung Montabaur, Rathaus, Konrad-Adenau- er-Platz. Auskunft erteilt Herr Henkes, Tel.: 126.106.

Katze als Fundsache

Am 06.07.1995 wurde in Montabaur-Horressen ein kleines braun/schwarz getigertes ca. 7 bis 8 Wochen altes Kätzchen aufgefunden. Der rechtmäßige Verlierer kann sich unter fol­gender Tel. Nr. 02623/6561 melden.

Fundhunde kostenlos abzugeben

Die Verbandsgemeindeverwaltung hat zwei Hunde an tierlie­bende Personen abzugeben:

1 Klemer Mischlingshund und 1 großer weißer Hund

Interessenten können sich bei der Verbandsgemeindeverwal­tung Fundamt unter Tel.: 02602/126124 melden.

Repräsentative Zählung der Schweine zum 3. August 1995

Zum 3. August 1995 findet bundesweit in nach dem Zufalls­prinzip ausgewählten Betrieben eine repräsentative Zählung der Schweinebestände statt. Auskunftspflichtig sind die Inha­ber oder Leiter der viehhaltenden Betriebe und sonstige Vieh­halter. Anzugeben sind alle Schweine, die sich zum 3. August in Ställen und auf Flächen des Betriebes befinden, ein­schließlich aufgenommenes fremdes Vieh. Bestehen Anord­nungen der Veterinärbehörden, die den Personenverkehr auf einzelnen Betrieben beschränken, werden die Auskunfts­pflichtigen gebeten, daraufhinzuweisen.

Wir machen darauf aufmerksam, daß ordnungswidrig han­delt, wer die Auskünfte vorsätzlich oder fahrlässig nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilt.

Die Angaben unterliegen der Geheimhaltung. Eine Verwen­dung zu steuerlichen Zwecken ist gesetzlich ausgeschlossen Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

Konkurrenz auf Landesebene:

»Unser Dorf soll schöner werden«

Am 7. Juli war Niederelbert das Ziel der Bewertungskommis­sion im Landeswettbewerb: »Unser Dorf soll schöner werden«. Ortsbürgermeister Willi Bode präsentierte der Kommission unter Leitung von Ministerialrat Hans Merkl die Bemühun­gen um Ortsverschönerung und Pflege der Umwelt sowie Schaffung attraktiver Erholungs- und Freizeitbedingungen. Zentrales Anliegen sind dabei ökologische Belange. Niederelbert konkurriert mit 11 Gemeinden in der Sonder­klasse. Insgesamt beteiligten sich am 35ten Landeswettbe­werb 24 Ortsgemeinden aus ganz Rheinland-Pfalz. Davon gelangten 22 Gemeinden über die Kreis- und Bezirksentschei­de auf Landesebene, die Ortsgemeinden Niederelbert, Wester­waldkreis und Waldorf, Landkreis Ahrweiler, nehmen als Goldplakettengewinner 1994 direkt teil. Die Ausscheidung auf Landesebene wird mit dem Bundeswettbewerb fortgesetzt. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl werden Vier rheinland- pfälzische Ortsgemeinden am Bundesentscheid teilnehmen, der im Juli/August 1995 stattfindet.

Rainer Brüderle, Chef des Ministeriums für Wirtschaft, Ver­kehr, Landwirtschaft und Weinbau begleitet die Jury auf ihrem Gang durch Niederelbert. Zum Empfang hatten sich vor dem Rathaus neben Ortsbürgermeister Bode Landrat Peter Paul Weinert, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Dr. Paul Possel-Dölken sowie Mitglieder des Gemeinderates und zahlreiche Bürgerinnen, vier sogar in traditioneller Niederel­berter Tracht, eingefunden. Als Medienvertreter waren ARD, Westerwald Fernsehen und die Westerwälder Zeitung mit von der Partie.

Ortsbürgermeister Bode betonte bei der Vorstellung seiner Gemeinde, daß insbesondere dem Umweltschutz große Bedeu­tung zukomme. Als »vorbildlich« bezeichnete er die dörfliche Infrastruktur, in der zur Zeit nur ein Lebensmittelladen fehlt, ein Problem, das sich Niederelbert mit vielen Westerwaldge­meinden teilt. Dies soll sich aber schon 1996 durch Gewinnung eines privaten Investors und Errichtung eines SB-Ladens am jetzigen Kirmesplatz ändern. Dann stehen den 1.731 Niederel- bertem alle notwendigen Einrichtungen direkt vor Ort zur Verfügung. Ein weiterer Schwerpunkt der' Entwicklungs­maßnahmen ist es, den Durchangsverkehr aus Niederelbert herauszuhalten. Ursprünglich ein reines Straßendorf war Nie­derelbert früher berüchtigt für seine besonders lange Orts­durchfahrt. Erst durch die gezielte Planung von Neubaugebie­ten wandelte sich der Ort im Laufe der Jahre zum arrondierten Haufendorf. Zum heutigen Wohnwert trägt die mit Hilfe des Architekturbüros Brüll verwirklichte gelungene Durch­grünung des Ortes mit optisch reizvoller Einbindung des Dorf­baches bei.

Staatsminister Brüderle ging in seiner Begrüßung auf die Bedeutung des Wettbewerbs für das ländliche Leben ein. »Ziel und Sinn des Wettbewerbes ist es«, so Brüderle, »sich der Heimat bewußt anzunehmen und sie liebevoll und beein­druckend zu gestalten«. Denn nur so kann laut Brüderle eine echte Verwurzelung mit der Heimat erreicht werden, die auch in schwierigen Zeiten für den guten Zusammenhalt sorgt. Brüderle wies nachdrücklich daraufhin, daß ein Großteil der Leistungen ehrenamtlich erbracht werden und dankte in die­sem Zusammenhang allen Bürgerinnen herzlich für ihren Einsatz. Hans Merkl, der in seiner Funktion als Kommissions­leiter schon in den vergangenen Jahren wiederholt Niederel­bert besuchte, bescheinigte den Bürgern und ihrem Ortsbür-