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Montabaur | 7 | Nr. 26/95

Lösung sowohl die Benutzung durch die Schulen als auch durch die ortsansässigen Vereine ermöglicht wird. Trotzdem plädiere er für den Bau von zwei Kleinspielfeldem, die nach seinem Dafürhalten den schulischen Bedürfnissen eher ent­sprächen, weil die Anlage vorrangig als Schulsportanlage zu betrachten sei.

Ausschußmitglied Widner (SPD) gab bekannt, daß die SPD- Fraktion zu diesem Punkt keine einheitliche Meinung vertritt. Er wies darauf hin, daß nach Meinung aller bisher gehörten Sachverständigen der Bau von zwei Kleinspielfeldem im In­teresse des Schulsports favorisiert werde. Deshalb lehne er den Bau eines Tennenspielfeldes anstelle von zwei Kleinspielfel­dem ab.

Ausschußmitglied Walter Schmidt (CDU) berichtete, die Schulleiter seien mit der von der Verwaltung vorgeschlagenen Lösung, ein vergrößertes Tennenspielfeld anstatt zwei Klein­spielfelder zu bauen, einverstanden. Deshalb unterstützte die CDU-Fraktion den Vorschlag, weil man auch den Vereinssport fördern wolle. Bezüglich des Ausbaues der Leichtathletikanla­gen signalisierte er Zustimmungsbereitschaft zu dem Vor­schlag, die Kugelstoßanlage mit Tennenbelag, die übrigen Anlagen hingegen mit Kunststoffbelag auszubauen, aber zu verkleinern. Abweichend von dem Vorschlag der Verwaltung plädierte Schmidt aber dafür, zwei Anlaufbahnen für die Weit­sprunganlage zu bauen.

Diesen Vorschlag schloß sich auch Ausschußmitglied Paul- Heinz Schweizer (FWG) mit der Begründung an, daß durch die geplante Ausbauart eine höhere Auslastung der Anlage ge­währleistet sei. Es komme angesichts des erheblichen Mittel­bedarfs darauf an, eine Anlage zu bauen, die nicht nur wenige Stunden genutzt werde. Die Benutzbarkeit für Schul- und Vereinssport sei ökonomisch sinnvoll.

Ausschußmitglied Dietmar Eisenhuth (Bündnis 90/Grüne) sprach sich hingegen für den Bau von zwei Kleinspielfeldem aus, da diese sich erfahrungsgemäß besser für eine schulische Nutzung eigneten.

Die von der Verwaltung vorgeschlagene und von Ausschußmit­glied Schmidt (CDU) modifizierte Lösung wurde vom Schulträ­gerausschuß einstimmig und vom Haupt- und Finanzausschuß bei einer Gegenstimme beschlossen.

Lieferung und Montage einer Rollregalanlage für das Verbandsgemeindearchiv im Dachgeschoß Haus Hager

Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses beschlossen einstimmig, den Auftrag zur Lieferung und Montage einer Rollregalanlage für das Verbandsgemeindearchiv an eine in Neuss ansässige Firma zu vergeben. Es entstehen Kosten von 46.500 DM.

Beschaffung von Preßluftatmern »PA 94« der Marke »Dräger« für die Feuerwehren

Nach Auswertung des Preisspiegels entschieden sich die Mit­glieder des Haupt- und Finanzausschusses einstimmig für die Vergabe des Auftrages zur Lieferung von sechs Preßluftatem­geräten für die Feuerwehr Neuhäusel an eine in Höhr-Grenz- hausen ansässige Firma (Kosten: 22.700 DM).

Beschaffung von Möbeln für die Verwaltungsräume der Grundschule Niederelbert

Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses beschlossen einstimmig, den Auftrag zur Lieferung der Möbel für die Ver­waltungsräume der Grundschule Niederelbert an eine Firma in Lauenau zu vergeben. Es handelt sich um Möbel für das Lehrerzimmer, das Sekretariat und das Schulleiterzimmer. Die Möbel kosten 21.400 DM.

Integration der Philips-Anlage P 4000 in das neue EDV- Netz

Durch die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses wur­de die Verwaltung einstimmig ermächtigt, den Auftrag für die Anbindung der Philips-Anlage P 4000 nach Abschluß der noch notwendigen Tests an eine der Verwaltung bereits bekannte Firma zu vergeben. Die mehr als 10 Jahre alte EDV-Anlage der Verwaltung muß durch eine neue ersetzt werden. Um die Programme in einer Übergangsphase nutzen zu können, muß eine Integration der alten Anlage in das neue Netzwerk erfol­gen. Die Kosten für 12 Arbeitsplätze belaufen sich auf rund 40.000 DM.

Vorzeitige Anschaffung eines zweiten Servers für das EDV-Netzwerk

Der Auftrag zur Lieferung eines zweiten Servers für das EDV- Netzwerk wurde einstimmig an eine in Bendorf ortsansässige Firma zu deren Angebotskonditionen vergeben (Kosten: 43.000 DM).

Vorzeitige Anschaffung von fünf weiteren PCs für das Referenznetzwerk

Nachdem auf Nachfrage von Ausschußmitglied Widner (SPD) seitens der Verwaltung erläutert wurde, daß eine Weiterver­

wendung der auszutauschenden Geräte vorgesehen ist, be­schlossen die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses einstimmig, den Auftrag zur Lieferung von weiteren fünf PCs an eine ortsansässige Firma zu vergeben.

Anschaffung einer neuen ISDN-Telefonanlage Vor Eintritt in die Abstimmung wurden die Fragen von Aus­schußmitglied Schmidt (SPD) nach der vorhandenen und neu­en Kapazität der Telefonanlage seitens der Verwaltung derge­stalt beantwortet, daß die vorhandenen 19 Kanäle auf 30 erhöht werden.

Nach Auswertung der vorgelegten Unterlagen in Form eines Preisspiegels und einer Leistungsbeschreibung wurde von den Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses einstimmig be­schlossen, den Auftrag zur Lieferung einer neuen ISDN-Tele­fonanlage der Fa. Telekom zu erteilen. Die Anlage wird zum Teil gekauft und zum Teil gemietet. Der Haupt- und Finanz­ausschuß folgte dem Vorschlag einer Arbeitsgruppe, beste­hend aus Fachleuten des Verbandsgemeinderates und der Verwaltung, die nach einer Bemusterung die verschiedenen Angebote unter wirtschaftlichen und funktionalen Gesichts­punkten ausgewertet hatten.

Leitungsnetzarbeiten für die neue Telefonanlage

Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses beschlos­sen einstimmig, den Auftrag zur Lieferung und Installation der Telefonverbindungskabel und der Patchkabel sowie der Auflegearbeiten in den installierten EDV/Telefonhauptvertei- lern im Rathaus an eine ortsansässige Firma zu vergeben (Kosten:. 19.000 DM).

Anschaffung von Besucherstühlen für das Verwaltungs­gebäude und von Bürostühlen

Der Auftrag für die Lieferung von 43 Besucher- und 6 Bü­rostühlen wird einstimmig an eine ortsansässige Firma verge­ben (Kosten: rd. 14.000 DM).

Vergabe der Aufräumungsarbeiten an der Schultum- halle in Niederelbert

Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses beschlos­sen einstimmig, den Auftrag für die Aufräumungsarbeiten und die Brandschuttbeseitigung an der durch einen Brand zerstör­ten Schultumhalle Niederelbert an eine in Bad Vilbel ansäs­sige Firma zu vergeben (Kosten: 108.000 DM). Die Kosten werden aus Entschädigungsleistungen der Brandversiche­rung finanziert.

Schulturnhalle Niederelbert - Betonuntersuchung -

Die Auftragsvergabe an die Fachhochschule Koblenz zur Un­tersuchung tragender Betonteilen im Bereich der stärksten Hitzeeinwirkung durch den Brand wurde durch die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses einstimmig beschlossen. Die Maßnahme verursacht Kosten in Höhe von 15.000 DM? Ergänzung der Hardware, Umstellung der Software für die Zeiterfassungsanlage

Aufgrund der Nachfrage von Ausschußmitglied Schaerffen- berg (SPD), ob die bei einer Softwareumstellung anfallenden Mehrkosten effektiv und notwendig seien oder ob eine Ergän­zung der vorhandenen Software nicht ausreiche, wurde seitens der Verwaltung erläutert, daß eine Anpassung bzw. Aufrü­stung der vorhandenen Software im Vergleich zu einer Um­stellung unverhältnismäßig teuer ist. Es ist damit zu rechnen, daß trotz einer Aufrüstung neu anfallende Arbeitszeiten, z. B. bedingt durch die Einrichtung des Bürgerbüros nicht mehr von der Anlage erfaßt werden können. Darüber hinaus ermögliche die neue Anlage auch eine schnellere Bearbeitung der Gleit- zeiterfassung. Nach Klärung der Sachlage stimmten die Mit­glieder des Haupt- und Finanzausschusses der Vergabe des Auftages zur Ergänzung der Hardware und Umstellung der Software für die Zeiterfassungsanlage an eine in Ratingen ansässige Firma einstimmig zu (Kosten ca. 13.000 DM). Anhörung zum Erlaß einer Gebührenordnung für die Überwachung der Parkzeiten in der Stadt Die Ausschußmitglieder nahmen zustimmend zur Kenntnis, daß die Parkgebühren für die Stadt Montabaur in der Parkga­rage »Mitte« auf 0,50 DM pro angefangene halbe Stunde und bei den sonstigen Parkflächen auf 0,25 DM pro angefangene halbe Stunde festgesetzt werden sollen.

Bericht der Verbandsgemeindeverwaltung über das Thema »Verkehr im Gelbachtal«

Die Verwaltung erläuterte hierzu, daß in den Jahren 1989 bis

92 mehrere Versuche

ein autofreies Wochenende

bzw. einen autofreien Sonntag

bzw. ein Fahrverbot für motorisierte Zweiräder am Wochen­ende

einzurichten, gescheitert sind.

Es wurden aber Verkehrsmessungen und Radarkontrollen durchgeführt, die weder ein überdurchschnittliches Verkehrs-