Montabaur
Das Risiko für die formelle und materielle Rechtmäßigkeit des Vorhabens trägt jetzt allein der Bauherr oder sein Architekt. Diese sind für die Einhaltung der baureohtlichen und sonsti- | gen öffentlich-rechtlichen Vorschriften verantwortlich.
| Die Bauaufsichtsbehörde des Westerwaldkreises empfiehlt allen Bauwilligen, sich rechtzeitig an die zuständigen Bauämter I zu wenden, um alle eventuellen Unklarheiten in Zusammen- j hang mit der neuen Landesbauordnung im Vorfeld auszuräu- | men.
S Gastronomisches E rlebnisland Westerwald
| Der Gast soll König sein - Qualität als Rezept des Erfolges i Der Arbeitskreis »Westerwälder Gastronomen« stellt sein neues Ausbildungskonzept für Service-Kräfte vor
»Hilfe zur Selbsthilfe« lautet das Motto, mit dem der im August vergangenen Jahres gegründete Arbeitskreis »Westerwälder Gastronomen« in Zusammenarbeit mit dem gastronomischen Bildungszentrum Koblenz das Image des heimischen Gastge- | werbes und den Service am Gast, immerhin eine bedeutende | Komponente der regionalen Wirtschaftskraft, aufpolieren will.
i Kultivierte Gastlichkeit
Da neben dem Niveau der Betriebe und der Qualität der Rohstoffe auch die Qualifikation des Service-Personals ein wichtiger Faktor ist, gilt diesem Bereich die besondere Aufmerksamkeit der Initiatoren. Schließlich trägt ein gepflegter ' Service wesentlich zu jener behaglichen Atmosphäre bei, in der Essen ein Erlebnis und nicht bloße Nahrungsaufnahme ist: Nicht nur das Auge ißt mit.
Ab April können Interessenten, die in der Gastronomie als Aushilfen oder Teilzeitkräfte tätig werden wollen (insbesondere geeignet für Alleinerziehende, Studenten(innen) oder Hausfrauen), mit einem speziell konzipierten Kurs den Einstieg in den Service- oder Küchenbereich im Gastgewerbe vollziehen. Beides sind Tätigkeitsfelder, in denen viel Kreativität, Verant- wortungsbewußsein uhd Kontaktfreudigkeit gefragt sind.
Qualifiziertes Kursangebot
Die Termine für den ersten Kurs sind dienstags von 17.00 bis 22.00 Uhr am 18.04.1995, 02. und 16.05., 06. und 20.06.1995. In den Kursen werden u. a. mit Hilfe von Rollenspielen Menschenkenntnis, Umgang mit Gästen und Service am Gast vermittelt. Auf dem Unterrichtsplan stehen alle Dinge, die zum perfekten Service und dem Wohlbefinden des Gastes dienlich sind. Den qualifizierten Servicekräften stehen zur Zeit mehr als 30 Arbeitsplätze in den besten Häusern des Westerwaldes offen.
j Duales System
Die Anstellung erfolgt in einem der 15 gastronomischen Betriebe und die Seminar-Ausbildung erfolgt parallel zur neuen 1 Tätigkeit in der Gastronomie. Ein bewährtes Weiterbildungs- j konzept, das neben der Ausbildung die Umsetzung in die ! Praxis gewährleistet. Nach erfolgreichem Abschluß garantieren die beteiligten Gastronomen einen Mindestlohn.
' Zertifikat bescheinigt Erfolg
j Am Ende des Kurses steht eine Prüfung, deren Erfolg mit einem Zertifikat dokumentiert wird. Die Kursgebühr beträgt 400,- DM, wovon der künftige Arbeitgeber 300,- DM übernimmt. Die Ausbildungsgebühr beläuft sich für jeden Teilnehmer auf 100,- DM,, die nach erfolgreicher Teilnahme Vom Betrieb erstattet werden.
Westerwald kein »weißer Fleck«
Mit diesem Konzept der Aus- und Weiterbildung der Servicekräfte und ihrem Einsatz im Pool der Mitgliedsbetriebe ist der Arbeitskreis überzeugt, Touristen wie auch Einheimischen die regionale Küche attraktiver, sprich: schmackhafter zu gestalten und das Prestige (der regionalen Restaurants und Gaststätten) erhöhen zu können, damit der Westerwald auf der Landkarte kultivierter Gastlichkeit kein »weißer Fleck«bleibt.
Information und Anmeldung:
Fremdenverkehrsverein Westerwald e.V., Kirchstraße 48 a, 56410 Montabaur, Telefon: 02602/3001, Fax 02602/5245.
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DLG - prämierter Genußwert
Ein hervorragendes Ergebnis erzielte die Fleischwaren Colmi GmbH & Co KG, 56181 Urbar bei Koblenz, bei der Qualitätsprüfung für Brüh- und Kochwürste, gegarte Stückwaren und Schmalz 1995 der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), Frankfurt am Main. Die DLG hat diesen bundesweiten, harten Qualitätstest vor kurzem in Böblingen veranstaltet. Der Betrieb ist für den überdurchschnittlichen Ge-
Nr. 15/95
nußwert seiner Produkte Hüttenbratwurst, halbgrob, mit diversen Kräutern, GROSSER PREIS; rheinische Bratwurst, fein gewiegt, GROSSER PREIS von der DLG mit dem DLG- Preis ausgezeichnet worden. Diese »ausgezeichneten« Erzeugnisse sind ein Beweis für die qualitätsbewußte und genußorientierte Herstellungsweise dieses Betriebes. Damit gehören sie im bundesweiten Qualitätsvergleich aufgrund ihres Genußwertes in die Spitzengruppe, wie DLG-Präsent Günter Flessner erklärte.
Verbraucher und Handel ebenso wie Industrie und Handwerk schätzen die DLG-Testate. Sie sind das Ergebnis von bundesweiten, nach dem strengen DLG-5-Punkte-Schema durchgeführten, neutralen Qualitätsprüfungen und bieten eine einzigartige Produktübersicht. Bei der diesjährigen DLG-Prüfung für Brüh- und Kochwürste haben sich 965 Betriebe aus ganz Deutschland dem Leistungs-Vergleich gestellt. Bayern, Baden-Württemberg und NRW sind führend in ihrem Qualitätsstreben bzw. bei der Teilnahme an den DLG-Prüfungen. Aus Bayern sind die meisten Produkte zum Qualitätstest einge- sandt worden (1.509), gefolgt von Baden-Württemberg mit 1.079 Produkten.
NRW ist Spitzenreiter in der Anzahl der teilnehmenden Betriebe (241 Hersteller mit 969 eingesandten Produkten), gefolgt von Bayern mit 116 Betrieben und Niedersachsen mit 86. Aus den neuen Bundesländern haben 172 Betriebe ihre Erzeugnisse eingeschickt. Spitzenreiter sind hier Thüringen (59 Betriebe, 274 eingesandte Produkte) und Sachsen (58 Betriebe, 314 eingesandte Produkte). Insgesamt wurden 5.966 Produkte — von der Fleischwurst über Leberkäse und Kochschinken bis zu Leber- und Blutwurst, Pasteten und Sülzen - zur Prüfung eingesandt und 4.998 von der DLG ausgezeichnet. Dies entspricht einer Prämierungsrate von 83,5 %. Damit liegt das Niveau ähnlich wie 1994 und beweist kontinuierlich hohe kontrollierte Qualität bei den deutschen Brüh- und Kochwürsten. 1.829 Erzeugnisse waren von außergewöhnlich hohem Genußwert und wurden deshalb mit einem Großen DLG-Preis prämiert. 1.776 Produkte wurden mit einem Silbernen und 1.375 mit einem Bronzenen DLG-Preis ausgezeichnet. In die neuen Bundesländer gehen davon 686 DLG-Preise (200 Große, 270 Silberne und 216 Bronzene). Hier führt Brandenburg mit einer Prämierungsrate von 81 %, an zweiter Stelle liegt Sachsen mit 74 %.
Alle prämierten Produkte werden für Handel und Verbraucher in einem Preisträger-Verzeichnis veröffentlicht, das ab Ende April erhältlich ist. Dieser Wegweiser für Fleisch- und Wurstwaren überdurchschnittlicher Qualität kann bei der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft, Eschbomer Landstraße 122, 60489 Frankfurt/Main, Telefon 069/24788-360, Fax 069/24788-115, gegen eine Bearbeitungsgebühr (incl. Porto) von 5,- DM angefordert werden.
Tips rund um die Selbsthilfe
Die Zeitung der Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe, das WeKISS-Selbsthilfe-Info-1/95 ist fertiggestellt.
Themen wie »Ängste und Depressionen« oder »Mein Kind hat Neurodermitis«, informieren über Möglichkeiten der Selbsthilfe.
Verschickt wird das Info-1/95 an Selbsthilfegruppen, Ärzte, Apotheker, Krankenhäuser und andere versorgende Einrichtungen im Westerwaldkreis.
Zu beziehen ist das WeKISS-Selbsthilfe-Info über die Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (We- KISS), Telefon 02663/2540.
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Die Volksbank Montabaur-Wallmerod eG informiert:
14. Volksbank-Untemehmerseminar auf Schloß Montabaur Thema: Untemehmertestament
»Wann soll der Unternehmer die Untemehmensnachfolge vorbereiten, und in welcher Form soll er dies tun?« Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Vortrages, den der Bonner Rechtsanwalt und Steuerberater Prof. Dr. Rüdiger Philipowski aip 28. März 1995 in der Aula der Akademie Deutscher Genossenschaften auf Schloß Montabaur hielt. Zu Beginn der Veranstaltung konnte der Vorstandssprecher der Volksbank, Hans-Jürgen Höber, rund 100 mittelständische Unternehmer begrüßen. Ganz besonders erfreute es den Veranstalter, daß so viele Steuerberater der Einladung der Bank nachgekommen waren, um sich durch einen Spezialisten über die Gestaltungsmöglichkeiten, Vorteile und Risiken auf einem schwierigen Sach-

