Einzelbild herunterladen

Montabaur

10

Nr. 50/94

Lukas Fasel, Boden, Oststraße 2 Pascal Leovsky, Stahlhofen, Im Rosengarten 28 Aylin Qatalkaya, Montabaur, Kirchstraße 32 Maximilian Becker, Ruppach-Goldhausen, Bodener Weg 7 Steven Gerhard Josef Fasel, Niederelbert, Südstraße 10

Eheschließungen

Robert Potthoff und Susanne Maria Quirmbach, Montabaur, Eifelstraße 30

Rudolf Wendelin Bauch und Britta Berkessel, Ruppach-Gold- hausen, Schäfergasse 3

Franz Josef Thorsten Pehl und Sandra Leusch, Montabaur, Steinweg 1 B bis 1 D

Thomas Seel, Montabaur, Kirchstraße 22 und Andrea Dahlem, Montabaur, Heideweg 6

Achim Günther Kremer, Weroth, Waldstraße 10 und Claudia Hildegard Hassel, Niedererbach, Am Asberg 1 Thomas Merfels und Renate Weimar, Nentershausen, Mosel­straße 1

Klaus Dieter Best, Kadenbach, Hauptstraße 15 und Ute Vogt, Eitelbom, Wilhelmshöhe 13

Sterbefälle

Maria Anna Pehl, Montabaur, Dillstraße 1

Alfons Jakob Roos, Montabaur, Amselstraße 8

Rudolf Noll, Großholbach, Ringstraße 7

Elisabeth Maria Ament geb. Knögel, Montabaur, Albert-

straße 32

Margarethe Regina Meurer geb. Meurer, Girod, Kapellen­straße 8

Irma Bernhardt geb. Dubs, Montabaur, Am alten Sportplatz 1 Maria Katharina Maier geb. Wellens, Niederelbert, Garten­straße 2

Stellenansschreibung

Die Verbandsgemeindeverwal­tung Montabaur sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine(n)

Verwaltungsfachangestellte(n) oder Angestellte^) mit kaufmännischer Ausbil­dung.

Die Stelle ist befristet zu besetzen bis 30.06.1996 und beinhaltet Zuarbeitertätigkeiten im Bereich Steuern und Zuweisungen. Gesucht wird ein(e) Mitarbeiter(in) die/der in der Lage ist, sich kurzfristig in ein neues Aufgabengebiet einzuarbeiten und darüber hinaus die Fähigkeit zu selbständigem und eigenverantwortlichen Arbeiten besitzt.

Schwerbehinderte erhalten bei gleicher Eignung den Vorzug.

Die Eingruppierung erfolgt in Vergütungsgruppe VIII/ VII BAT. Darüber hinaus werden die im öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen gewährt. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Zeugnisse, Lichtbild, Lebenslauf) werden bis zum 30.12.1994 er­beten an

Verbandsgemeindeverwaltung - Personalamt - Postfach 12 62 56402 Montabaur

Nähere Auskünfte können vorab erfragt werden unter der Rufnummer 02602/126.131 oder 126.132.

Natur & Umwelt Info

Was Babys gut bekommt,..

Das Geschäft mit der Babykost läßt die Kassen klingeln. Allein im Jahr 1992 verbuchte die Branche einen Umsatz von über 1,3 Milliarden Mark. Marktforscher schätzen, daß über 90 Prozent der Eltern den Hunger ihres Nach­wuchses überwiegend mit industriell hergestellter Nah­rung stillen. Aber nicht alles davon ist empfehlenswert.

Die meisten Produkte enthalten zuviel Zucker, zuviel Salz oder zu wenig verwertbare Inhaltsstoffe.

In den ersten vier Monaten...

...ist Muttermilch die natürlichste und gesündeste Ernährung für Neugeborene. Gestillte Säuglinge sind im Vergleich zu Ungestillten widerstandsfähiger gegen banale Infekte des All­tags-Atemwegsinfekte, Mittelohrentzündungen undDarmin- fektionen. Die Ursache: Das Stillen regt die Produktion von Antikörpern in der Brustdrüse der Mutter an, und die geben den Säuglingen, die selbst noch nicht ausreichend Antikörper produzieren können, den nötigen Infektionsschutz.

Den vielen Vorteilen der Muttermilch steht die Schadstoffbe­lastung gegenüber. Zwar gibt das Robert-Koch-Institut, eine Nachfolgeorganisation des aufgeösten Bundesgesundheitsam­tes, die Devise »Ja zum Stillen!« aus es gibt jedoch auch Toxikologen, die die Situation kritischer beurteilen. Je nach den Lebensumständen der Mutter (Verhältnisse am Arbeits­platz, Wohnsituation etc.) kann die Schadstoffbelastung der Muttermilch überdurchschnittlich sein. Sollten Sie Zweifel haben, dann können Sie die Muttermilch bei vielen staatlichen Untersuchungsämtern kostenlos untersuchen lassen. Ein Nach­teil bei Behörden kann die relativ lange Wartezeit sein.-Private Labors verlangen für eine Standarduntersuchung zwischen 300 und 800 Mark, abhängig von der Zahl der »gewünschten« Schadstoffe.

Sollten Sie nicht stillen können oder wollen, ist es auch mög­lich, Ihren Säugling mit Fertigmilch gesund zu ernähren. Kinderärzte empfehlen die Verwendung von adaptierter Fer­tigmilch (EU-Bezeichnung: Säuglingsanfangsnahrung/»Pre«). Sie ist dünnflüssig, enthält als Kohlehydrat nur Milchzucker (wie die Muttermilch) und kann dem Baby immer dann gege­ben werden, wenn es Hunger hat. Befürchtungen, daß Ihr Baby davon nicht satt wird,, sind unnötig. Untergewicht kommt sehr selten vor, ständige Überfütterung dagegen häufiger. Teiladaptierte Fertigmilch ist frühestens ab dem 4. Monat empfehlenswert. Vermeiden Sie zuckerhaltige Produkte, da diese manche Babys zu früh auf den süßen Geschmack bringen. Nicht empfehlenswert sind Folgemilch-Produkte. Sie sind kaum noch an die Muttermilch angepaßt und sollten in den ersten sechs Monaten nicht gegeben werden. Da Babys ab dem 7. Monat bereits Vollmilch trinken können, sind diese Produkte praktisch überflüssig.

Ab dem fünften Monat...

...können Sie mit fester Kosf beginnen. Geben Sie zuerst nur wenige Löffel vor jeder Milchmahlzeit, und steigern Sie dann nach und nach. Der erste Brei sollte ein Gemüsebrei sein (z. B. Karottenmus). Bis zum Ende des 5. Monats kann eine Brust- bzw. Flaschenmahlzeit komplett durch Gemüsebrei ersetzt werden. Ab dem 6. Monat kann dem Gemüsebrei zweimal wöchentlich mageres, püriertes Fleisch zugesetzt werden so­wie einmal wöchentlich ein gekochtes Ei. Als Nachspeise können Sie ab diesem Zeitpunkt ein paar Teelöffel Obstmus geben.

Ab dem sechsten Monat...

...sollte frühestens mit Milchbrei begonnen werden. Diese Mahlzeit ersetzt eine weitere Milchmahlzeit, am besten abends. Einige Teelöffel Obstsaft oder Obstmus können Sie dem Brei zufügen, damit der Mineralstoff Eisen besser verwertet wer­den kann.

Ab dem siebten Monat...

...sollte eine weitere Brust- bzw. Flaschenmahlzeit durch einen milchfreien Getreideflocken-Obstbrei ersetzt werden.

Ab dem achten Monat...

...empfiehltes sich, Gemüsegerichte öfter selbst zu kochen und das Baby an gröbere Nahrung zu gewöhnen.

Ab dem zwölften Monat...

...können Sie Ihren Sprößling am Familienessen teilnehmen lassen. Die Babyportion sollte allerdings ungesalzen und unge­würzt sein.

Den Gemüsebrei können Sie natürlich selbst kochen. Viele Hersteller von Gläschenkosten haben aber inzwischen eine umfangreiche Qualitätssicherung aufgebaut und lassen die Babynahrung im eigenen Labor oder durch Fremdinstitute untersuchen.

An den folgenden Punkten können Sie erkennen, wel­che Gläschen für Ihr Baby akzeptabel sind:

Achten Sie darauf, daß die Anbieter ihre Rohstoffe aus kontrolliert ökologischem Anbau beziehen.

Testergebnisse helfen bei der Auswahl. Wenden Sie sich an die Verbraucher-Zentralen der Bundesländer oder eine Verbraucherberatungsstelle in Ihrer Nähe (siehe Telefon­buch). Dort liegen alle aktuellen Testergebnisse vor.