Einzelbild herunterladen

Montabaur

6

Nr. 44/94 [;

vorsieht.

60 fm Kiefer 210 fm Euro-Lärche 70 fm Douglasie 6.655 fm

Wirtschafts- und Fällungsplan 1995 für den Hospitalfonds Montabaur

Der Stadtrat genehmigte einstimmig den in der Sitzung vorlie­genden Wirtschafts- und Fällungsplan 1995, der

Gesamteinnahmen in Höhe von. 4.325, DM

und

Gesamtausgaben in Höhe von.4.070,- DM

sowie einen Holzeinschlag von fm Eiche

- fm Buche 35 fm Fichte -fm Kiefer

30 fm europäische Lärche

vorsieht.

Achtung

vorgezogener Redaktionsschluß

für die 46. Kalenderwoche (Ausgabe 18.11.1994) Alle Manuskripteinsender werden gebeten, die Manu­skripte, die in der 46. Kalenderwoche veröffentlicht werden sollen, bis

Freitag, den 11. November 1994,12.00 Uhr, bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Zim­mer Nr. 208, Konrad-Adenauer-Platz 8, 56410 Monta­baur, abzugeben.

Bau eines Rad- und Gehweges entlang der Alleestraße in Montabaur

Die Arbeiten für den Bau eines Rad- und Gehweges entlang der Alleestraße von der Aubachbrücke bis zum Möbelhaus Hermes sind am Montag, dem 31.10.1994, begonnen worden.

Die geplante Maßnahme soll insbesondere den Anliegern aus dem Baugebiet »Himmelfeld« und »Sommerwiese« die Möglich­keit geben, gefahrlos mit dem Fahrrad das Stadtzentrum und insbesondere das Schulzentrum zu erreichen.

Es ist vorgesehen, die derzeit vorhandene'Bürgersteigfläche um ca. 1,00 m zu verbreitern; die Fahrbahn der Alleestraße muß aus diesem Grund von 7,50 m auf 6,50 m Breite reduziert werden. Der Radweg erhält eine Breite von durchgehend 2,30 m und wird mit braun eingefärbten Pflastersteinen befestigt. Die Bürgersteigfläche wird mit den vorhandenen Betonpfla­stersteinen angelegt.

Die vorhandenen Bäume müssen, da sie zukünftig mitten im Radweg stehen würden, umgesetzt werden, bzw. es werden zwischen Radweg und Bürgersteig neue Bäume gesetzt.

Die zu erwartenden Gesamtbaukosten in Höhe' von 317.000, DM werden vom Land Rheinland-Pfalz mit 65 % bezuschußt.

Ausbaubeiträge werden von den Anliegern für diese Bau­maßnahme nicht erhoben. Gleichzeitig wird im Rahmen dieser Baumaßnahme die Wasserleitung erneuert.

Sofern Fragen zu dieser Baumaßnahme bestehen, sind bei der Verbandsgemeindeverwaltung für die Verlegung der Wasser­leitung Herr Herz, Telefon: 126.156, und für den Straßenbau Herr Wolf, Telefon 126.117, Ansprechpartner.

Informationen zur Rentenversicherung

Beratung - Auskunft

Sprechtage der Bundesversicherungsanstalt für Ange­stellte (BfA) für den Bereich des südlichen Westerwald­kreises:

Die Sprechtage der BfA finden in der Regel am ersten Montag im Monat bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur statt.

Der nächste Sprechtag ist am Montag, dem 07.11.1994.

Die Sprechstunden sind von 09.00 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 15.00 Uhr.

Sprechtage der Landesversicherungsanstalt Rheinland- Pfalz (LVA) für den Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur: |||

Die Sprechtage der LVA Rheinland-Pfalz finden in der Regel am ersten Dienstag im Monat bei der Verbandsgemeindever- waltung in Montabaur statt. |:

Der nächste Sprechtag ist aber ausnahmsweise am Diens- | tag, dem 15.11.1994. I

Die Sprechstunden sind von 08.30 bis 12.00 Uhr und von 13.30 1

bis 15.30 Uhr. I

Für die Nachmittagssprechstunden ist für beide Sprechtage gjj eine vorherige Terminvereinbarung nötig. "j

Die Versicherten werden gebeten, ihre Rentenversicherungs- I

unterlagen, Nachweise über Krankheitszeiten, Zeiten der Ar- | beitslosigkeit, militärischer Dienst, Zeiten der Schul-, Fach- d schul- und Hochschulausbildung nach dem 16. Lebensjahrund ? ggf. den Flüchtlings- oder Vertriebenenausweis mitzubringen. S Für die Anrechnung von Zeiten der Kindererziehung und | Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung ist die Vorla- I ge der Geburtsurkunden oder des Familienbuches erforder- | lieh. Unbeglaubigte Fotokopien genügen nicht! 1

Sollte ein Versicherter nicht selbst vorsprechen können, kann I] er sich durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen. Aus § Gründen des Datenschutzes ist in diesem Fall jedoch die jj| Vorlage einer Vollmacht, der Personalausweis in allen Fällen | erforderlich. Das gilt auch für Ehegatten! |

Die Beratungen werden bei der Verbandsgemeindeverwal- |j tung, 56410 Montabaur, Rathaus-Altbau, I. Stock, Zimmer 11, |

durehgeführt. ;

Telefonische Terminvereinbarungen unter Tel.: 02602/126- fl

1

Archiv j

der Stadt j

Montabaur l|

I

Informationen 1

zu Akten und 1

1

Urkunden |

Der Stadtbrunnen auf dem Grossen Markt. Fünfter Teil I

II

Zur Geschichte der Pfarrkirche St. Peter in Ketten. - A) Der fl Beginn jl

Die Kirche bestimmt neben dem Schloß die Silhouette der I Stadt. Neuerdings werden gewisse Zweifel geäußert, ob die I jetzige Kirche an der Stelle der in der Traditionsurkunde von I 959 n. Chr. genannten Kirche steht. In dieser Urkunde wird I lediglich davon gesprochen, daß am 13. Februar genannten j| Jahres Erzbischof Heinrich vön Trier eine in Stein erbaute oder I auf steinernem Fundament errichtete Kirche zu Ehren des hl. I Petrus und des hl. Märtyrers Georg einweihte. Die bis dahin in I der Vorstadt der Humbaeh/Montabaurer Burg stehende Kir- I che aus Holz sei unter Erzbischof Ruotbert (931-956) den I

selben Heiligen geweiht worden. Auch wenn der jetzige I Kirchenbau spätmittelalterlich ist, vielleicht die heutige Kir- I che auch nicht an der Stelle des beurkundeten Baues steht, so I ist doch St. Peter in Ketten die Mutterkirche des unteren I Westerwaldes. »Die Ausdehnung der Pfarrei Humbach-Monta- I baur reichte von Sainerholz im Norden bis zur Lahn im Süden.« (1) I Da Herzog Hermann seine Eigenkirche zu Humbach-Monta- ] baur dem Marienkloster-Florinstift zu Koblenz vergeben hat- fl te, war der Probst des Stiftes auch der eigentliche Pfarrer der I Montabaurer Kirche. 1

»Er besaß das Recht..., Pfarrer in Montabaur... ein- und abzu- 1 setzen. ...Der Pfarrer der Stadt war also nur Pfarrverwalter im I eigentlichen Sinne .« (1> Erst mit der Aufhebung des St. Florin- I stiftes und der Inbesitznahme Montabaurs durch Nassau in I den Jahren 1802/1803 übernahm die herzogliche Regierung I die Investitur der Pfarrer von Montabaur. »Es bedurfte noch | langer Kämpfe, bis der Staat auf das Recht der Mitwirkung bei I der Ernennung der Pfarrer zu Gunsten des Bischofs entsagte ,« (1) I

Die unsere Stadt treffenden Katastrophen gingen auch an der I Kirche nicht vorüber. Besonders die Stadtbrände von 1491 und I 1534 ließen die Türme einstürzen. Erst am Ende des 16. I

Jahrhunderts ist die Kirche wieder hergestellt. Auch die Krie- I

ge gehen nicht spurlos an der Kirche vorbei. Im 30jährigen I Krieg wird das Inventar 'visitiert'. Nur durch Hergabe großer I Summen konnte das Schlimmste verhindert werden. Ganz

IUS ARCHIVI

/üiü'