Einzelbild herunterladen

Montabaur

Nr. 43/94

Öffnungszeiten der

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur

- jeweils vormittags von.8.00 bis 12.00 Uhr

sowie donnerstags von.16.00 bis 18.00 Uhr

Telefonisch erreichen Sie uns zu den o.g. Öffnungszeiten sowie

- montags- bis donnerstagsnachmittags

von.14.00 bis 16.00 Uhr

Lern Schwimmen

Neue Schwimmkurse

im Hallenbad der Verbandsgemeinde Montabaur

Die Verbandsgemeinde Montabaur bietet ab dem 09.01.1995 wieder Schwimmkurse im Hallenbad Montabaur für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.

Folgende Kurse werden durchgeführt:

1) Kurs 1 (10 Teilnehmer), Kurs 2 (8 Teilnehmer): Kinderkurs ab 6 Jahre, 14.00 bis 15.00 Uhr

2) Kurs 3 (10 Teilnehmer), Kurs 4 (8 Teilnehmer): Kinderkurs ab 6 Jahre, 15.15 bis 16.15 Uhr

3) Kurs 5 (10 Teilnehmer), Kurs 6 (8 Teilnehmer): Kinderkurs ab 7 Jahre, 16.30 bis 17.30 Uhr

4) Kurs 7 (6 Teilnehmer), Kurs 8 (6 Teilnehmer): Jugendliche und Erwachsene (Männer und Frauen), 18.00 bis 19.00 Uhr

Sämtliche Kurse finden montags zur gleichen angegebenen Uhrzeit statt. Ein Schwimmkuxs umfaßt 10 Übungsstunden,

Die Kursgebühr beträgt für

- Kinder und Jugendliche. 40,- DM

- Erwachsene.60,- DM

Die Benutzungsgebühr für das Bad während des Kurses be­trägt für

- Kinder und Jugendhche. 15,- DM

- Erwachsene. 30,- DM

Der Erwerb von 12er-Karten wird empfohlen.

Anmeldungen ab sofort bei der Verbandsgemeindeverwal­tung Montabaur, Zimmer 208, Herr Kamith, Telefon 02602/ 126-217.

Anmeldungen von Kindern unter sechs Jahren werden nicht angenommen. Wegen der großen Nachfrage und des begrenz­ten Angebotes an Plätzen empfehlen wir die rechtzeitige An­meldung.

Weitere Fragen beantworten gern die angegebenen Stellen.

Hunde als Fundsache

Im Gelbachtal Nähe Kirchähr wurde ein junger kleiner Riesen­schnauzer aufgefunden.

In Montabaur Nähe Marau wurde eine Schäferhündin auf­gefunden.

Die rechtmäßigen Verlierer können sich bei der Verbandsge­meindeverwaltung-Fundamt-, 02602/126124, melden.

Natur & Umwelt ^

Info

Vermeiden und Trennen von Abfall beim Hausbau

Teurer Bauschutt muß nicht sein

Ein Hausbau oder eine Wohnungsrenovierung ist wahr­lich keine Angelegenheit, die man so nebenher erledigt. Gespräche mit dem Architekten sind nötig, Bauunter­nehmer und Handwerker sind unter einen Hut zu brin­

gen und nicht zuletzt will die finanzielle Seite geregelt sein. Bei dem ganzen Streß auch noch an den Abfall auf der Baustelle denken? Container hingestellt und ab damit - eine Einstellung, die nicht nur aus Umwelt- sohutzgründen kurzsichtig ist. Auch geldmäßig rächt sich die Ex-und-Hopp-Mentalität.

Denn der Platz auf den Bauschuttdeponien wird immer knap­per. Dadurch steigen die Preise für Baustellenabfälle und Abbruchmateriahen von Jahr zu Jahr. Mehrere 10.000 DM sind bei einem Hausabbruch keine Seltenheit.

Denn ob Sie ein Haus bauen oder vor dem Neubau erst ein altes abbrechen müssen - in jedem Fall fällt ein Gemisch aus vielen verschiedenen Materiahen an, dessen unsortierte Entsorgung Sie teuer zu stehen kommt. Mit der richtigen Abfallvermeidung und -trennung läßt sich schnell eine Menge Geld sparen.

Informationen helfen Geld sparen!

Bevor Sie anfangen zu bauen oder abzubrechen, sollten Sie sich daher bei den BeratungssteUen der Stadt oder des Landkreises informieren, wie und wo die einzelnen Materiahen eingesammelt werden und wie teuer die Abheferung ist.

Sortieren kommt vor deponieren!

Viele der anfallenden Stoffe sind wiederverwertbar. Zum Bei­spiel Kartonagen, Polyethylen-Folien und Styropor aller­dings nur wenn sie sauber sind. Außerdem Schrott, rohes, unbehandeltes Holz, Beton ohne Armierungsstahl, Dachziegel, Pflastersteine und nicht zuletzt Erdaushub. Nicht verwertbar und .von daher teuer zu entsorgen sind Gips- und Mörtelreste, mit 01, Laugen oder ähnlichem verunreinigter Erdaushub oder Baustellenabfälle, zu denen unter anderem imprägnierte oder lackierte Holzabfälle, Preßspanplatten, GlaswoUe oder ver­schmutzte Fohen und Styropor gehören.

Abbruch

Die Devise lautet hier: Erst das Haus entrümpeln, also alle beweghchen Teile aus dem Haus entfernen und sortieren, dann die verschiedener! Installationen wie Wasser- und Elektroka- bel, Heizkörper, Öltanks, Holz, Kunststoffe und Ziegel ausjbau- en und sortieren. Vorsicht bei asbesthaltigen Produkten! Älte­re Fassadenplatten, Dachwellplatten, Isolierungen und Nacht­speicheröfen enthalten häufig die krebserregenden Asbestfa­sern. Diese sollten Sie auf jeden Fall von einer Fachfirma abbauen und entsorgen lassen. Lassen Sie sich vor der Auf­tragsvergabe den speziellen Sachkundennachweis nach der Richtlinie TRGS 519 zeigen, der an entsprechend qualifizierte Firmen vergeben wird. Asbesthaltige Produkte lagern am be­sten angefeuchtet in geschlossenen Behältern.

Neubau

Die Vermeidung von unnötigem Erdaushub, Verpackungsmüll und von Kosten beginnt hier schon vor dem eigentlichen Bau­beginn:

Sprechen Sie mit Ihrem Architekten über den anfallenden Erdaushub. Meist kann dieser bei der Gestaltung der Außen­anlagen verwendet und muß nicht zur Deponie gebracht wer­den. Allein durch die wegfallenden Transportkosten sparen Sie eine Menge Geld.

Verpflichten Sie die Handwerker bei der Auftragsvergabe schriftlich, ihre Abfälle zu sortieren und selbst zu entsorgen. So schieben Sie der Sorglosigkeit vieler Handwerksbetriebe in Bezug auf Müllvermeidung einen Riegel vor und schützen sich vor hohen Entsorgungskosten.

Auch bei Lieferanten sollten Sie auf Mehrwegverpackungen bestehen oder die Rücknahme des Verpackungsmaterials ver­einbaren. Wählen Sie bei der Auswahl der Baumaterialien immer die umweltfreundlichste Variante. Erstens sparen Sie sofort bei der Entsorgung der Reste und zweitens bei einem eventuellen Umbau in vielen Jahren, wenn die Bauschuttent­sorgung und die Wiederverwertung voraussichtlich um ein Vielfaches teurer sind als heute.

Die trotz allem noch verbleibenden Reststoffe entsorgen Sie am günstigsten, wenn sie ohne Verschmutzungen und ohne Klebe­bänder bei der Wertstoffentsorgung abgeliefert werden. Kleinbaustellen

Auf kleinen Baustellen ist der Verzicht auf Container oft der bessere Weg. Die praktischen Stahlmulden verleiten dazu, die verschiedenen Stoffe nicht zu sortieren und zu trennen. Außer­dem nutzt manch unfreundlicher Zeitgenosse die Gelegenheit, seinen Schutt und Schritt auf Ihre Kosten zu entsorgen. Wenn Sie Ihre Handwerker und Lieferanten zur Müllvermeidung verpflichtet haben, ist der Abtransport für Sie auch kein Pro­blem mehr.

Großbaustellen

Auf großen Baustellen dagegen sind genügend Container sinn­voll. Stellen Sie möglichst einen Container für jede Fraktion auf, beispielsweise für saubere Wertstoffe wie Kartonagen, Folien und Styropor. Dazu einen Container für Schrott, einen