Montabaur
Nr. 43/94
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für Holz (ohne größere Metallteile), einen für verwertbaren, einen für nicht verwertbaren Bauschutt und einen für Baustellenabfälle die nicht auf die Bauschuttdeponie, sondern auf die besser gesicherte Hausmülldeponie müssen. Die Container sollten mit abschließbaren Deckeln ausgestattet und an einem von der Straße nicht einsehbaren Platz aufgestellt sein. Ein Bauzaun um die Containerstandplätze und eine gut organisierte Aufsicht über die Sortierung der Reststoffe verhindert Fehleinwürfe und schützt Sie vor Schmarotzern, die Müll auf Ihre Kosten loswerden wollen. Wenn dann Ihr neues Heim fertig ist und Sie alles zusammenrechnen, zeigt es sich, daß sich der Aufwand für Sie und die Umwelt gelohnt hat.
Quelle: Umwelt Kommunal Nr. 199 / 01.02.1994
Die Umweltbeauftragte der Verbandsgemeinde Montabaur, Constanze Wunderlich, Durchwahl: 02602/126.196
Archiv der Stadt Montabaur
Informationen zu Akten und Urkunden
Der Stadtbrunnen auf dem Großen Markt
Vierter Teil
Heute soll auf die großen Brände eingegangen werden, die Montabaur dreimal in Schutt und Asche legten.
Im Jahre 1491 auf den Sonntag nach Ostern sollen in drei Stunden fast alle Häuser mit der Kirche und den Türmen in der Stadtmauer eingeäschert worden sein. Wegen des Neuaufbaus mußte die Stadt sich durch Anleihen Geld verschaffen, außerdem erließ der Kurfürst 1492 eine Urkunde, worin er die Abgaben und Zinsen auf den Hofstätten zu Montabaur mildert und nachläßt.
Schon 1534 wurde Montabaur erneut heimgesucht und zwar am 23. Juli. Außer 400 Häusern, dem Rathaus und dem Hospital brannte die Pfarrkirche mit beiden Türmen und den Glocken ab. Der Brand war während einer Trockenperiode ausgebrochen als außerdem starker Wind herrschte und das Volk auf den Feldern mit der Ernte beschäftigt war. Auch die Turmwächter waren bei der Feldarbeit. Um die größte Not zu lindern, sandten Limburger, Ehrenbreitsteiner, Vallendarer, die Abtissin von Dirstein, der Abt von Arnstein sowie der Kurfürst Korn oder auch Brot, Speck und Wein zur Tröstung. Nach Verhandlungen mit dem Kurfürst Johann von Metzenhausen erließ dieser der Stadt für ein Jahr die jährlich zu zahlenden 200 Gulden, mäßigte die Zinsen auf die Hofstätten und gab 200 fl. an barem Geld, damit der Rat einen jeder der bauen wollte, Steine brechen, Kalk brennen und Ziegel backen lasse. Außerdem gab es aus der Canzlei einen Bittbrief, mit dem zwei Ratsmitglieder durch das ganze Erzbistum reisten, um »von allen Ständen, Flecken, Ämtern, Klöstern, Prälaten usw. geistliche und weltliche Steuer zu fordern.«.
Im Jahr 1536 wurde mit dem Bau des Rathauses Roter Löwe begonnen, der 1540 vollendet wurde. Die Baukosten mußten die Bürger nach ihren Vermögensverhältnissen tragen.
Am 14. Dezember 1667 vernichtete die letzte große Feuersbrunst 16 Häuser, Scheunen, Ställe und den untersten Kirchturm mit der großen Glocke. Im August des nächsten Jahres fand der Glockenguß statt. Am 22. wog man die Trümmer der alten Glocke und fand, daß sie 5712 Pfd. schwer gewesen war. Am 25. wurde die Glocke gegossen, war aber mißlungen, worauf der Guß am 29. September morgens um 9 Uhr wiederholt wurde und gelang. Doch war die neue Glocke einen guten Daumen enger als die alte.
Beatrix Künzer
Qellen:
K. A. A. Meister: Geschichte der Stadt und Burg Montabaur STAM: Abt. 2 Nr. A2
Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch, Freitag.10.00 bis 12.00 Uhr
Dienstag, Donnerstag.15.30 bis 17.30 Uhr
Das Stadtarchiv befindet sich in der Joseph-Kehrein-Schule.
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Verschiebung
der wöchentlichen Müll- bzw. WertstofEabfuhr wegen des Feiertages »Allerheiligen« am 01.11.1994
Von Seiten des Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetriebes wird daraufhingewiesen, daß wegen des Feiertages »Allerheiligen« am Dienstag, dem 01.11.1994, die Entleerung der Müll- bzw. Wertstoffgefäße oder Einsammlung der DSD-Säcke in der Zeit vom 01. bis 05.11.1994jeweils einenTag später stattfindet, also anstatt dienstags erst mittwochs, anstatt mittwochs erst donnerstags usw. Die jeweilige Abfuhr ist dem Müllkalender zu entnehmen.
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“Erwachsenenbildung”
VHS Montabaur informiert
08201 Weihnachtsschmuck mit Seidenblumen
Wir basteln Adventskränze, Tischschmuck oder verschiedene
Gebinde und dekorieren diese mit Seidenblumen
Beginn: Donnerstag, 17. November 1994, 19.30 Uhr
Dauer: 2 Abende
Ort: Hauptschule Montabaur
Leitung: Rosalene Pehl
Gebühren: 12,— DM
(Bitte mitbringen: frische Tannen, Strohkränze und U-Nadeln)
08202 Krippenfiguren für die eigene Weihnachtskrippe Unter fachkundiger Anleitung erlernen wir die Technik des Reliefgießens, um selbst Krippenfiguren herstellen zu können. Beginn: Dienstag, 8. November 1994, 19.00 Uhr
Dauer: 4 Abende (2 Zeitstunden)
Ort: Hauptschule Montabaur
Leitung: Marion Schmidtke
Gebühren: 30,— DM
Info-Abend: Dienstag, 25. Oktober 1994, 19.30 Uhr
08203 Wir basteln eine Weihnachtskrippe
Wer noch Zeit und Muße hat, kann in diesem Kurs die passende
Krippe zu den Figuren herstellen.
Beginn: Dienstag, 6. Dezember 1994, 19.00 Uhr
Dauer: 2 Abende (2 Zeitstunden)
Ort: Hauptschule Montabaur
Leitung: Marion Schmidtke
Gebühren: 15,— DM
08105 Seidenmalen für Fortgeschrittene
Beginn: Dienstag, 8. November 1994, 19.30 Uhr
Dauer: 4 Abende
Ort: Hauptschule Montabaur
Leitung: Christa Laux
Gebühren: 20,— DM
08204 Porzellanpuppen
Wir stellen unter fachkundiger Anleitung eigenständig Porzellanpuppen her.
Beginn: Donnerstag, 3. November 1994, 19.30 Uhr
Dauer: 5 Abende (2 Zeitstunden)
Ort: Baumbacher Straße 20, Eigendorf
(bei der Kursleiterin)
Leitung: Johanna Gerz
Gebühren: 40,- DM
(Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.)
01601 Rhetorik-Aufbauseminar
In diesem Seminar sollen Elemente der Dialektig (sog. »Kampf«- Rhetorik) vermittelt werden; es ist für Teilnehmer gedacht, die bereits ein Grundseminar besucht haben.
Termin:
Ort:
Leitung:
Gebühren:
5./6. November 1994 Samstag, von 09.00 bis 17.00 Uhr Sonntag, von 09.00 bis 13.00 Uhr Schloß Montabaur German Drechsler 65,-DM
(Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.)
Nähere Informationen und Anmeldung während den Geschäftszeiten: VHS-Geschäftsstelle, Rathaus Montabaur, Telefon 02602/126.105.

