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Montabaur

Nr. 39/94

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Engagement des Westerwaldkreises gerade für den Bau von Kindergärten. Dabei beteiligte sich der Kreis nicht nur an den Baukosten (in den letzten vier Jahren 30 Millionen DM), sondern trage auch einen nicht unerheblichen Teil der Perso­nalkosten (jährlich rund 15 Millionen DM). Die Investitionen für die Kinder und Jugend tragen zur Attraktivität des Wester­waldkreises bei, dessen Einwohnerzahl von 170.000 aufl93.Ö00 Einwohner gestiegen sei, erkläre aber auch einen Teil der Schulden des Kreises, bemerkte Landrat Weinert.

Michael Neuroth, Geschäftsführer der Fa. Neuroth, Unters- hausen, die das Gebäude als Generalunternehmer schlüssel­fertig erstellt und auch die Planung gefertigt hat, überreichte Bürgermeister Dr. Possel-Dölken symbolisch den Schlüssel des Hauses.

Dekan Georg Niederberger von der katholischen Kirchenge­meinde und Pfarrer Boucsein als Vertreter der evangelischen Kirchengemeinden segneten das Gebäude und erbaten den Segen Gottes für das neue Haus und seine Bewohner.

Neben den Beiträgen der Kinder trugen auch Liedvorträge des Folklorechores unter der Leitung von Hans-Jörg Klages mit dazu bei, daß die Einweihung des Kindergartens »Himmelfeld« als gelungenes Fest in Erinnerung bleibt.

Inbetriebnahme der Kläranlage »Eisenbachtal« für zwei Verbandsgemeinden

Die Verbandsgemeinden Montabaur und Wallmerod entschlossen sich im Jahre 1990, unterhalb von Girod eine gemeinsa­me Gruppenkläranlage zu bauen und nicht auf getrenntem Weg nach Lösungen: zu suchen, da die Reinigung von Abwässern für Städte und Gemeinden eine große Auf­gabe und nicht ganz billig ist. Vier Jahre später ist es jetzt soweit, die biologisch­mechanische Kläranlage »Eisenbachtal« ist in Betrieb.

Für die gesamte Abwassergruppe entstan­den Kosten von insgesamt 14,85 Millionen Mark. Hierin sind 4,25 Millionen Mark für die Kläranlage und 10,6 Millionen Mark für Verbindungssammler und Sonderbau­werke enthalten.

Von den Gesamtkosten entfallen 7,016 Millionen Mark auf die Verbandsgemein­de Montabaur und 7,833 Millionen Mark auf die Verbandsgemeinde Wallmerod. Wie der Erste Beigeordnete der Verbands­gemeinde Montabaur, Heinz Reusch, bei der offiziellen Inbetriebnahme betonte, sind mit der Kläranlage im Eisenbachtal nun­mehr 91 Prozent der Einwohner der Ver­bandsgemeinde Montabaur an einer Klär­anlage angeschlossen. Die Kläranlage ist für 3.400 Einwohnergleichwerte ausgelegt. 2000 aus der Verbandsgemeinde Montabaur, 1.400 aus dem Bereich der Verbands­gemeinde Wallmerod.

Angeschlossen sind hier die Orte Zehnhausen, Berod und Steinefrenz sowie aus der Verbandsgemeinde Montabaur die Gemeinden Girod und Nomborn.

Die Klärteichanlage hat eine Wasserfläche von ca. 5.000 Quadratmetern. Hinzu kommen die Verbindungssammler, die eine Gesamtlänge von 11,6 km aufweisen.

Auf den Bau einer Klärschlammentwässerungsanlage wurde verzichtet. Hier gehen Montabaur und W allmerod neue Wege. Statt ein aufwendiges Gebäude zu bauen, bedienen sie sich einer mobilen Schlammentwässerungsanlage eines gewerblichen Unternehmers.

Heinz Reusch dankte auch im Namen des Wallmeroder Verbandsbürgermeisters Jürgen Paulus allen an Planung und am Bau beteiligten Firmen sowie den Behörden und Ämtern für die gute Zusammenarbeit. Sein Dank galt auch den Mitarbeitern der Verbandsgemeindewerke, die das Projekt begleitet und unterstützt haben.

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Bekanntmachung des Fundamtes

Folgende Fundgegenstände sind beim Fundamt Montabaur abgegeben worden:

1 Herrenrad Marke Raleight Hellblau Fd.-Nr. 23/94

1 Damenrad Marke Prohete 3 Gang Fd.-Nr. 24/94

1 Fahrrad Marke Remo Fd.-Nr. 26/94

1 weinrote Geldbörse mit Inhalt Fd.-Nr. 29/94

1 Damenarmbanduhr mit Steinen Fd.-Nr. 31/94

1 Kinderfahrrad »Holiday« Fd.-Nr. 32/94

1 Perlenkette Fd.-Nr. 33/94

1 Fotoapparat Marke »Konica« Fd.-Nr. 34/94

1 goldener Ring Fd.-Nr. 35/94

97 verschiedene Geldscheine Fd.-Nr. 25, 28, 29/94

Die rechtmäßigen Verlierer können sich bei der Verbandsge­meindeverwaltung Fundamt - Zimmer-Nr. 120, Telefon: 02602/126124, Montabaur, melden.

Natur & Umwelt Info

Ursache erkannt - Gefahr gebannt

Schimmel - ein unbehaglicher Zeitgenosse

Schimmel - diese schwarzen, roten oder grünen Flecken an der Wand, hinter Schränken oder im Badezimmer - sehen nicht nur unappetitlich aus, sondern schaden auch der Gesundheit. Der'Handel bietet eine Vielzahl von Mitteln an, die den unbehaglichen Zeitgenossen vertreiben sollen, aber oft selbst gesundheitsschädlich sind. Ihr Erfolg ist meist nur von kurzer Dauer.