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Montabaur

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Nr. 39/94

Siegerehrung im zweiten Fassadenschmuck-Wettbewerb der Stadt Montabaur

In diesem Jahr fand der im letzten Jahr ins

Bei der Siegerehrung von links nach rechts: Fam. Haberstock, Ettersdorf; Dr. Hütte (1. Beigeordneter der Stadt Montabaur) gratuliert Frau Elli Herborn, Ettersdorf, daneben Frau Lydia Meurer, Eigendorf und Herr Horst Maur (3. Beigeordneter der Stadt Montabaur) '

Leben gerufene Fassadenschmuck-Wett­bewerb zum zweiten Mal statt. Einige der Teilnehmer hatten die ausdrücklich in den Statuten festgehaltene Möglichkeit der mehrmaligen Teilnahme wahrgenommen, einige waren neu hinzu gekommen. Es war jedoch festzustellen, daß die überwiegen­de Zahl der Teilnehmer nicht aus der In­nenstadt, sondern aus den Stadtteilen ka­men. So war es nicht verwunderlich, daß die Gewinner schließlich auch aus den Stadtteilen kamen, obwohl die Entschei­dung zwischen den Teilnehmern recht knapp ausfiel und es auch innerhalb der Innenstadt einige sehr gelungene und üp­pig geschmückte Fassaden gab. Die Preise waren wie im letzten Jahr. Es gab 300,- DM für den ersten, 200,- DM für den zweiten und 100, DM für den dritten Platz.

Die Gewinner im einzelnen:

1. Platz: Elli Herborn, Am Hitzeberg 11, MT-Ettersdorf;

2. Platz: Roman Meurer, Baumbacher Straße 61, MT-Elgendorf;

3. Platz: Ewald Haberstock, Rübenstock 4, MT-Ettersdorf

; Kindergarten »Himmelfeld« bei strahlendem Sonnenschein einge weiht

Das Wetter paßte zur heiteren und lockeren Atmosphäre bei der Einweihung des neuen städtischen Kindergartens im Baugebiet »Himmelfeld«. Fröhliche Kinder zeigten, daß sie sich bereits in »ihrem« neuen Kindergarten wöhlfühlen. Die Mitglieder des Stadtrats waren ebenso zufrieden mit dem neuen Bauwerk wie die Eltern. Das Gebäude darf als gelungen und gut ausgestattet bezeichnet werden. Die Kosten (1.550.000 DM) bewegen sich im Rahmen der Voranschläge.

Rita Flanz, die Leiterin des neuen Kinder­gartens »Himmelfeld« begrüßte namens der Kinder und des Personals die Gäste der Einweihungsfeier, die unter dem Motto »Laßt uns Brücken zueinander bauen« stand. Seit 8. August 1994 ist der neue Kindergarten, der termingerecht fertigge­stellt werden konnte, in Betrieb. Die Kin­der zeigten durch Liedvorträge und Tänze, was sie schon alles im neuen Kindergarten gelernt haben.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erinner­te an die langen und schwierigen Diskus­sionen im Stadtrat. Man sei im Stadtrat über das Ziel, für alle dreijährigen Kinder einen Kindergartenplatz anzubieten, ei­nig gewesen. Deshalb sei nach dem Bau des Kindergartens in Eigendorf der Bau eines neuen Kindergartens notwendig ge­wesen. Nicht das Ob des Bauvorhabens sei umstritten gewesen, sondern das Wohin und das Wie. Das gelungene Bauwerk be­stätige im Nachhinein die Richtigkeit der getroffenen Entscheidungen. Man habe nicht nur einen soliden und architekto­nisch ansprechenden Kindergarten gebaut, sondern auch die Gebote der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit beachtet. Die Ver­waltung habe im Zusammenhang mit der Erstellung der Baupläne Erzieherinnen eingeschaltet, um sicherzustellen, daß eine kindgerechte und funktionale Bauweise erreicht wird. Man habe das Bauvorhaben einem Generalunternehmer zum Festpreis vergeben. Dadurch seien erhebliche Kosteneinsparungen erreicht worden. Gleichwohl habe man W ert auf gute Ausstattung und solide Bauweise gelegt. Die Bauabwicklung sei unproblematisch verlaufen. Insgesamt habe sich das Modell bewährt.

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Josef Otto Schneider

Der Kindergarten hat drei Gruppen, bietet also bis zu 75 Kindern Platz. Es ist eine Ganzzeitgruppe eingerichtet, in der Kinder auch über Mittag betreut werden und ein Mittagessen erhalten. Neben den drei Gruppenräumen gibt es einen Mehr­zweckraum, Sanitärräume, eine Küche, ein Leiterinnen- und ein Personalzimmer. Jedem Gruppenraum ist ein Stillbeschäf­tigungsraum für die Betreuung der Kinder in Kleingruppen zugeordnet. Eine Besonderheit ist zweifelsohne das Kinder- Bistro. Das Spielgelände ist großzügig bemessen und mit Geräten ausgestattet, die zum kreativen Spielen animieren. Auf dem Grundstück, auf dem der Kindergarten gebaut worden ist, wurde auch ein öffentlicher Spielplatz für die Kinder des Baugebiets »Himmelfeld« angelegt.

Der Kindergarten, der in knapp einem Jahr Bauzeit fertigge­stellt worden ist, ko stet insge s amt 1.550.000 DM. D as Land hat einen Zuschuß von 375.000 DMbewilligt. Der Westerwaldkreis gewährt eine Zuwendung von 570.000 DM.

Landrat Peter Paul Weinert überbrachte die Grüße und Glück­wünsche des Westerwaldkreises. Er verwies auf das große

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