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Montabaur

traut. Ebenso ein Präparat gegen Reisekrankheiten, Pillen oder - besser, weil er nicht vorbeugend, sondern nur bei Bedarf genommen werden muß ein sogenannter »Reisekaugummi«. Für Reisen in bestimmte Gebiete können Mittel zur Insektenabwehr nützlich sein (wer sich mit dem Präparat einreibt, wird - wenigstens für einige Zeit von Insekten verschont).

Zur Behandlung von möglicherweise auftretenden Beschwer­den, die auch vom Laien durchgeführt werden können und die zum Bereich der Ersten Hilfe gehören, sollten mitgenommen werden.

* Heftpflaster, drei Mullbinden, ein Fieberthermometer (sehr wichtig), sterile Kompressen, Schere, Wundpuder oder Wundsalbe, eventuell auch in Apotheken angebotenen»flüs- sigen Verband«.

* Ferner bewährte Schmerzmittel gegen Kopf- oder Zahn­schmerzen, Fieber, Erkältungskrankheiten, wie Thoma­pyrin, eventuell auch Zäpfchen gegen stärkere Schmerzen, Augentropfen gegen Bindehautentzündung, Nasentropfen, Hustenmittel, antiallergische Präparate (äußerlich und innerlich, der Hausarzt berät), ein schonendes, im Bereich des Dickdarms wirkendes Abführmittel gegen Verstopfung wie Dulcolax, Tierkohle und Sulfonamide gegen Durchfall, Fieberzäpfchen (für mitreisende Kinder).

* Präparate gegen Sonnenbrand

* Bei zu Urlaubsbeginn anfangs möglicherweise auftreten­den Einschlafbeschwerden oder andere Befindlichkeits- Störungen einfacherer Art kann eine kleine Flasche oder Packung von Mitteln nützlich sein, die man von zu Hause gewohnt ist. Also der bewährte Melissengeist der Klosterfrauen oder auch Baldrian Beruhigungs-Kapseln.

* Bei erheblichen Schlafstörungen wird ein leichtes Schlaf­mittel benötigt (Arzt fragen!).

* Wer ein »Hausmittel« gegen Beschwerden, etwa einen bestimmten Tee bei Erkältungen hat, sollte auch davon etwas mitnehmen.

* Kamillenextrakt für äußerliche und innere Anwendungen.

* Zudem, meist vergessen: Mittel gegen Fußpilze (holt man sich leicht in Schwimmbädern, Umkleidekabinen oder Sau­nas).

Jeder, der persönliche Medikamente benötigt, sollte einen ausreichenden Vorrat davon mitnehmen. Nicht selten ist die Apotheke am Urlaubsort weit entfernt oder hat das gewünsch­te Präparat nicht. Auch kann es sein, daß selbst wenn es von deutschen Herstellern stammt im Ausland andere Packungsgrößen vorgesehen sind, die das Dosieren schwieri­ger machen. Deshalb Kauf von Arzneimitteln im Ausland unter Umständen mit Problemen verbunden. Außerdem wird in den meisten Ländern ein Rezept verlangt, man muß zuvor also zum dortigen Arzt - was unter Umständen teuer und zeitraubend sein kann. Arzneimittel in Zäpfchenform sind im allgemeinen sehr vorteilhaft anzuwenden, doch ist zu berücksichtigen, daß sie recht wärmeempflindlich sind (besonders gegen Tempera­turen über 30 Grad).

Strahlend schöne Zähne und viel mehr...

»Lebende Werkstatt« beim »Tag der offenen Tür« in gewerblichen zahntechnischen Laboratorien

Aus Anlaß des »Tages der Zahngesundheit« finden vom 16. bis 25. September 1994 m gewerblichen zahntechnischen Labora­torien bundesweit »Tage der offenen Tür« statt. Für Besucher ist der Blick hinter die Kulissen eines gewerblichen zahntech­nischen Labors beim »2. Schaufenster Zahntechnik« sicherlich außerordentlich interessant. Es bietet sich schließlich nicht alle Tage die Gelegenheit, Zahntechnikern über die Schulter zu schauen und hautnah zu erfahren, wie die »Dritten« entstehen. In jungen Jahren haben viele Menschen gesunde Zähne. Doch wer hat nicht schon beim Öffnen einer widerspenstigen Ver­packung oder beim Nüsseknacken seine Zähne riskiert? Auch waghalsige Einsätze bei Sport und Spiel haben schon manchen Zahn gekostet. Zahnkiller Nummer 1 sind jedoch immer noch Karies und Parodontose.

Wenn der Zahn erst einmal verletzt, abgebrochen ist oder durch Krankheit verlorengeht, muß der Natur ein wenig auf die Sprünge geholfen werden. Der Zahnarzt stellt die Diagnose, beginnt mit der Behandlung und gibt einen Kieferabdruck zum gewerblichen zahntechnischen Labor. Hier, von den Patienten meist unbeachtet, entsteht in individueller und zeitaufwendi­ger Arbeit der neue Zahn.

Die Zahntechniker gewähren beim »2. Schaufenster Zahntech­nik« Einblicke in die vielfältigen Arbeitsschritte: vom Model­

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lieren und Brennen der Keramikzähne, über das Schmelzen und Vergießen der Dentallegierungen bis hin zum Herstellen von Vollprothesen und komplizierten ästhetischen Zahnpro­thesen, wird alles gezeigt.

Dank des Könnens der Zahntechniker ist heute der Unter­schied zwischen einem natürlichen Zahn und »ZAHNersatz« kaum mehr sichtbar und somit eine lohnende Investition in eine unbeschwerte und »strahlende« Zukunft. Optimaler und funktional einwandfreier »ZAHNersatz« dient darüberhinaus der Gesundheit.

Ob sich ein Mensch wohl fühlt, in der Gesellschaft akzeptiert und anerkannt wird, hängt letztendlich auch vom Zustand seiner Zähne ab. Mit schönen Zähnen hat man mehr Erfolg und knüpft leichter Kontakte. Schöne gesunde Zähne sind darüber hinaus ein Garant für ein unbeschwertes schönes Lachen und heben das Selbstbewußtsein.

Das gesamte Zahntechniker-Handwerk freut sich auf Ihren Besuch

Die Adressen der Laboratorien und die individuellen Öff­nungszeiten sind kurz vor der Veranstaltung der regionalen Presse zu entnehmen.

Zahntechnik ist Feinarbeit. Jeder Patient erhält aus einem deutschen gewerblichen Laboratorium ausschließlich Zahnersatz, der in individueller Handarbeit hergestellt wurde.

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Rheinland-pfälzische Sparkassen weiter auf Wachstumskurs

Ein lebhaftes Kreditgeschäft und starke Umschichtungen im Einlagengeschäft kennzeichnten die Halbjahresbilanz der rheinland-pfälzischen Sparkassen. Die zusammengefaßte Bi­lanzsumme erhöhte sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 5,4 % auf 68,0 Mrd. DM, teilte der Sparkassen- und Giroverband Rheinland-Pfalz mit. Die Ertragslage der Mit- gliedinstitute entwickelte sich weiter positiv. Das Betriebser­gebnis wird in diesem Jahr mit 1,40 % der durchschnittlichen Bilanzsumme voraussichtlich um 0,07 Prozentpunkte höher hegen als 1993.

Die Kredite der Sparkassen an Nichtbanken stiegen bis Ende Juni dieses Jahres um 1,9 Mrd. DM bzw. 4,9 % und damit deutlich kräftiger als ein Jahr zuvor, teilte der Verband weiter mit. Entscheidende Impulse erhielt das Kreditgeschäft von der Wohnungsbaufinanzierung. Vor dem Hintergrund des anhal­tenden Anstiegs der Mieten und der günstiger gewordenen Finanzierungsbedingungen nahm das Volumen der Neuzusagen für den Wohnungsbau bei den rheinland-pfälzischen Sparkas­sen insgesamt um 57,6 % auf 2,4 Mrd. DM zu. Fast 60 % entfielen, trotz der zu Jahresbeginn wirksam gewordenen Einschränkung der steuerlichen Förderung, auf den Erwerb bereits bestehender Immobilien. Gleichzeitig zogen die Zusa­gen der Sparkassen für die Finanzierung von Neubauprojekten ebenfalls spürbar an. Ihr Volumen hat sich gegenüber dem Vorjahr auf 927 Mio. DM.mehr als verdoppelt.

Auch Unternehmen und Selbständige beschafften sich mit 617 Mio. DM fast ein Drittel mehr Fremdmittel. Die öffentlichen Haushalte erhöhten angesichts der angespannten Finanzlage ihr Kreditobligo bei den rheinland-pfälzischen Sparkassen um 180 Mio. DM bzw. 7,0 % auf 2,8 Mrd. DM.

Die Kundeneinlagen - einschließlich der nachrangigen Ver­bindlichkeiten wiesen im ersten Halbjahr 1994 nach Anga­ben des Verbandes einen Bestandszuwachs von 84 Mio. DM bzw. 0,2 % auf. Hauptwachstumsträger waren im laufenden Jahr mit 957 Mio. DM die Spareinlagen, während die Dotierung

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