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Montabaur

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Nr. 36/94

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Die Volksbank Montabaur-Wallmerod informiert:

Schuldzinsabzug nach § 10 e EStG läuft aus

Das eigene Heim steht auf der Wunschliste der bundesdeut­schen Bevölkerung nach wie vor ganz oben. Haben Sie sich bereits für die Erfüllung dieses Wunsches entschieden, können Sie vom Staat bis Ende dieses Jahres noch zusätzlich belohnt werden.

Für eigengenutzte Neubauten, die in diesem Jahr fertigge­stellt werden, dürfen Sie in den ersten drei Jahren Schuldzin­sen bis zu 12.000,- DM jährlich steuerlich absetzen. Dies gilt auch für den Erwerb von Wohneigentum, soweit dieses im Jahr der Fertigstellung ange schafft wird. Können Sie im ersten Jahr den Schuldzinsenabzug nicht in vollem Umfang ausschöpfen, können Sie dies im vierten Jahr noch nachholen.

Es gilt jedoch zu beachten: Die Objekte müssen auf jeden Fall bis Ende 1994 fertiggestellt sein.

Eine weitere Voraussetzung für den Schuldzinsenabzug ist, daß Sie die Grundforderung nach § .10 e EStG in Anspruch nehmen. Wenn Sie lediglich wegen Überschreitung der Ein­kommensgrenzen die Grundförderung nach § 10 e nicht nutzen können, ist der Schuldzinsenabzug dennoch möglich.

Wenn Sie mehr über die steuerliche Förderung von Wohnei- gentum wissen möchten, informieren unsere Berater Sie ger­ne. Darüber hinaus erhalten Sie kostenlos eine Broschüre der Bausparkasse Schwäbisch Hall »§ 10 e EStG Wohnungs­eigentumsförderung«, die in allen Volksbank-Geschäftsstellen zu erhalten ist.

Vater Staat hilft den Bauherren

Anschaffungskosten Grund und Boden* 60.000 95 - 222

Gebäudeherstellungskosten 190.000 260.000

Gesamtkosten** 250.000 350.000

zu versteuerndes Einkommen 80.000 120.000

(vor Bauherrenförderung)

100.000

300.000

400.000

100.000

Steuerenpamisim 1. Jahr

Summe Steuerenpamto ln den ersten 8 Jahren

110 e EStG (Sonderausgaben 6% bzw. 5% der Gesamtkosten und Schuldzinsenabzug) Steuerlich begünstigter Höchstbetrag maximal 330.000 DM beihatben* GrundslOckskosten* l 34 f EStG (Baukindergeld je Kind DM 1.000,- pro Jahr)

Splfttlngtartr bei Ehegatten / Elnkommensteuertartl von 1994 zuzOgOch 8 % Kirchensteuer

DG HYP - Grafik Stand: Juli '94

YX

Vater Staat hilft...

Die Grafik zeigt drei Beispiele, wieviel Steuern Sie als Käufer oder Bauherr einer selbstgenutzten Immobilie sparen können, falls Sie noch bis zum 31.12.1994 handeln.

Backes - und Dorffest in Wirscheid

Brot, Streusel- und Zwetschenkuchen frisch aus dem Backes gibt es wieder am Wochenende vom 10. bis 11. September 1994 in Wirscheid. Denn in Wirscheid, ein kleines idyllisch zwischen dem Brexbach- und Saynbachtal gelegenes Westerwalddorf im Kannenbäckerland-Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach qualmt wieder der Backes.

Zu diesem Fest, inzwischen schon ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie, Wanderer, Gruppen und Vereine, lädt wieder herzlich ein, die Freiwillige Feuerwehr Verein der Freunde und Förderer e.V. Wirscheid.

Wie in jedem Jahr wird wieder das frischgebackene knusprige Backesbrot, gut belegt mit hausgemachter Wurst, Preßkopf und Griebenschmalz, angeboten. Dazu fehlen darf jedoch nicht der original Westerwälder Kümmel und Korn und sonstige frische Getränke.

Das Fest beginnt am Samstag, 16.00 Uhr, und am Sonntag, 11.00 Uhr. Ab 15.00 Uhr gibt's Kaffee und frischen Backesku­chen.

Herzlich willkommen sind auch die kleinen Gäste, sie werden mit bunten Luftballons begrüßt.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Die gemüt­lich hergerrichteten Räumlichkeiten im Feuerwehrhaus und im Backeszelt, sorgen für die notwendige Atmosphäre.

Am Sonntag ist Planwagenfahren angesagt. Ein herrliches Pferdegespann lädt dazu ein.

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Fair play als Perspektive in Sport und Gesellschaft

Bereits zum dritten Male wurden die Gewinner des Fußball- Fair-play-Wettbewerbs der rheinland-pfälzischen Sparkassen in Mainz ausgezeichnet. An dem Wettbewerb, der mit den beiden Fußballverbänden Südwest und Rheinland sowie in Kooperation mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz durch- gefuhrt wird, nahmen alle Fußballmannschaften von der C- Klasse bis zur Verbandsliga in Rheinland-Pfalz teil.

Der Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes Rheinland- Pfalz, Karl-Adolf Orth, überreichte in der Sparkassenakade­mie Schloß Waldthausen den dreizehn Gesamtsiegern Geld- und Sachpreise. Er dankte ihnen für ihr vorbildliches, von Fairneß geprägtes Verhalten. »Die Durchsetzung des Fair­play-Gedankens im Sport und anderen Lehensbereichen ist eine große gesellschaftliche Herausforderung für unsere Spar­kassen«, begründete Orth das seit zwei Jahren intensive Engagement der deutschen Sparkassenorganisation im Fair play. Fairneß im Sport sei in unserer Leistungsgesellschaft zunehmend ins Abseits geraten und müsse wieder stärker in das Bewußtsein der Bürger rücken, betonte der Präsident. Einen besonderen Höhepunkt bildete ein Vortrag des in den siebziger Jahren national und international erfolgreichen Florett-Fechters, Dr. Thomas Bach, heute IOC-Mitglied und Schirmherr der Fair play-initiative der Sparkassen.

Zum Thema »Fair play als Perspektive in Sport und Gesell­schaft« gab er interessante Ausblicke. Seiner Meinung nach richte sich der Aufruf, fair zu handeln, nicht nur an den Athleten. »Wir alle sind aufgerufen zur Fairneß gegenüber unserer Umwelt, zur Fairneß im Straßenverkehr, zur Fairneß im Wirtschaftsleben, zur Fairneß gegenüber unseren Mitmen­schen«, forderte Dr. Bach.

Sieger des diesjährigen Wettbewerbs sind folgende Mann­schaften:

Fußballverband Rheinland Verbandsliga/Landesligen

1. Platz: SG Haag/Horath (Kreis Mosel) 40 Minuspunkte

2. Platz: SGWeinsheim/Schwirzheim(KreisEifei)47Minus-

punkte

3. Platz: SG Wallenborn/Nieder-/Oberstadtfeld (Kreis Eifel)

50 Minuspunkte A-Klassen/Bezirksligen

1. Platz SV Maischeid (Kreis Westerwald/Wied) 25 Minus­punkte B-Klassen

1. Platz SGMündersbach/Roßbach (Kreis Westerwald/Sieg) 10 Minuspunkte

C-Klassen

1. Platz: Stahler SC (Kreis Eifel) 10 Minuspunkte Südwestdeutscher Fußballverband Verbandsliga/Landesligen

1. Platz: TuS Tiefenstein (Kreis Birkenfeld) 53 Minuspunkte

2. Platz: 1. FC Meisenheim (Kreis BadKreuznach) 55 Minus­

punkte

3. Platz: SC Birkenfeld (Kreis Birkenfeld) 67 Minuspunkte A-Klassen/Bezirksligen

1. Platz: SC Sobernheim (Kreis Bad Kreuznach) 30 Minus­punkte B-Klassen

1. Platz: TuS Erfenbach (Kreis Kaiserslautern Ost) 25 Mi­nuspunkte C-Klassen

1. Plätze: FC Budenheim Ib (Kreis Mainz-Bingen Nord)

VfEt Nierstein Ib (Kreis Mainz Süd) jeweils 16 Mi­nuspunkte

Wichtig für Notfälle im Urlaub:

Die richtige Reiseapotheke

Die Ausstattung der Reiseapotheke wird natürlich in erster Linie vom Reiseziel bestimmt. Wer in ein elegantes Schweizer Hotel fahrt, braucht fast nichts, denn alles wird am Ort zu besorgen sein. Doch schon im Mittelmeerraum kann es da Probleme geben. Eine gut ausgestattete Reiseapotheke soll am besten aus drei Teilen bestehen, die kurz in Mittel zur Vorbeu­gung von Beschwerden, Präparate zur Behandlung allgemei­ner Erkrankungen oder Verletzungen und - wenn notwendig - in persönliche Medikamente unterteilt werden können.

Zur Vorbeugung kann bereits eine Flasche mit allgemeiner Desinfektionslösung gehören, mit der man nach der Ankunft sofort Bad und WC kurz ahreibt, falls man der Hygiene nicht