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Montabaur

Nr. 33/94

m

Bürgermeisters. Die Einrichtung von Ortsbeiräten/Ortsvor­stehern biete sich eher bei einer kreisfreien Stadt, wie z. B. Koblenz, an. In Montabaur sei dies nicht notwendig, zumal die bisherigen Stadtteilbeauftragten sehr gute Arbeit geleistet hätten.

Den Bereich der organisatorischen Grundsatzfragen schloß der Stadtrat mit der Wahl der Ratsmitglieder Hebgen (CDU) und Bächer (SPD) zur Unterzeichnung der Niederschriften über Stadtratssitzungen ab. Als Stellvertreter wurden die Ratsmitglieder Schweizer (FWG), Lorenz (BfM) und Keßler (»Bündnis 90/Grüne«) vorgesehen. Die Ratsmitglieder bestäti­gen künftig mit ihrer Unterschrift die Richtigkeit der Protokol­le.

Wahl und Ernennung der Beigeordneten In geheimer Abstimmung wählte der Stadtrat Dr. Paul Hütte (CDU) für die kommende Legislaturperiode bei 22 Ja-Stim­men, 2 Nein-Stimmen und einer Enthaltung zum Ersten Stadt­beigeordneten der Stadt Montabaur. Zum Zweiten Stadtbeige­ordneten wurde Paul Trumm (SPD) gewählt (23 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen). Als Dritter Stadtbeigeordneter wurde Horst Maur (FWG) mit 22 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen und einer Enthaltung im Amt bestätigt.

Die von ihrer jeweiligen Fraktion vorgeschlagenen Bei­geordneten kandidierten jeder ohne Gegenkandidaten. Die Wahl ergab, daß in der neuen Legislaturperiode die»alten«und »neuen« Stadtbeigeordneten identisch sind.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken ernannte die wiedergewähl­ten Beigeordneten und gratulierte ihnen zu den überzeugen­den Wahlergebnissen.

Wahl der Mitglieder und Stellvertreter für die Aus­schüsse des Stadtrates

Der Wahl der Ausschußmitglieder und ihrer Stellvertreter lagen gemeinsame Wahlvorschläge zugrunde, auf die sich die Fraktionen zuvor verständigt hatten.

Nachdem sich der Stadtrat auf eine Wahl in offener Abstim­mung (durch Handzeichen) geeinigt hatte, erfolgte die Wahl der Mitglieder des Haupt- Finanz-, des Rechnungsprüfungs-, des Umlegungs-, des Umwelt- und des Kulturausschusses jeweils einstimmig, ebenso wie die Besetzung der Bewertungs­kommission für den Fassadenwettbewerb.

Zum Bau-, Umwelt- und Kulturausschuß beschloß der Stadtrat als Sonderregelung, daß sich diese Ausschüsse mindestens aus vier Stadtratsmitgliedern und fünf sonstigen wählbaren Bür­gerinnen und Bürgern zusammensetzen sollen. Hierdurch würde eine stärkere Einbindung sachkundiger Bürgerinnen und Bürger in die Ausschußarbeit ermöglicht. Daneben entla­stete diese Regelung auch die Ratsmitglieder vor allem der kleineren Fraktionen. Sie müßten dann nicht in zu vielen Ausschüssen mitarbeiten.

Der Stadtrat konnte sich in seiner Sitzung auf die Besetzung des Bauausschusses nicht abschließend einigen. Bis zu einer abschließenden Beschlußfassung wurde daher die Aufgaben­wahrnehmung für die dem Bauausschuß laut Hauptsatzung zugeordneten Angelegenheiten auf den Haupt- und Finanz­ausschuß übertragen.

Die Ausschußbesetzung sieht im einzelnen wie folgt aus:

Nr.

1 .

2 .

3.

4.

5.

6 .

7.

8 .

9.

Nr.

1 .

2 .

3.

4.

5.

6 .

7.

8 .

9.

Haupt- und Finanzausschuß Mitglied Stellvertreter(in) Wahlvorschlag

Markus Hebgen Judith Haberstock CDU Dr. Paul Hütte Hildegard Diehl Dr. Hermann Jacoby Klaus Mies Paul Müller Oswald Böckling

Karl-Heinz Bächer Thomas Bartholome

Kurt Vetter Gabriel Kessler Paul-Heinz Schweizer Reinhard Lorenz

Wiltrud Schwarz Olaf Manns

Günter Höhn Thomas Hermes

CDU

CDU

CDU

SPD

SPD

Bündnis 90/Grüne

FWG

Bfm

Rechnungsprüfungsausschuß Mitglied Stellvertreter(in) Wahlvorschlag

Klaus Mies Jochen Keil CDU

Hildegard Diehl Helga Schneider CDU Christoph Marx Joachim Burth CDU Karla Thiede Judith Haberstock CDU Karl-Heinz Bächer Christa Stendebach SPD Wiltrud Schwarz Wolfgang Drenkelfort SPD Olaf Manns Gabriel Kessler Bündnis 90/Grüne

Paul-Heinz

Schweizer Günter Höhn FWG

Thomas Hermes Reinhard Lorenz BfM

Umlegungsausschuß

Funktion Mitglied Stellvertreter Gruppe

Vorsitzender Vermessungs- Obervermessungs­direktor rat

Rudolf ReichlingEdgar Hachenberg

juristisches

Mitglied Heinz Teves Gisela Adam-Busch in der Bewer­tung von Grundstücken erfahrenes

Mitglied Hans-Josef

Manns Günther Hahn

Ratsmitglied Markus Hebgen Paul Müller,

Dr. Hermann Jacoby

Wolfgang

Drenkelfort Christa Stendebach Umweltausschuß

Nr. Mitglied Stellvertreter(in) Wahlvorschlag

1. Oswald Böckling Dr. Hermann Jacoby CDU

2. Judith Haberstock Karla Thiede CDU

3. GerdFrink Peter Bach CDU

4. Michael Weber Klaus Frischbier CDU

5. Thomas BartholomeMonika Friemel SPD

6. Runald Herbertz Gretel Kleiner SPD

7. Olaf Manns Gabriel Kessler Bündnis9Q/Grüne

8. Klaus Böckling Reimund Meurer FWG

9. Hermann Wolf Rainer Martin BfM

Kulturausschuß

Nr. Mitglied Stellvertreter(in) Wahlvorschlag

1. Karla Thiede Klaus Mies CDU

2. Helga Schneider Dr. Hermann Jacoby CDU

3. Thomas Görg Carsten Fuchs CDU

4. Hannelore Parbel Karin Jünemann CDU

5. Monika Friemel Christa Stendebach SPD

6. Conrad Görg Natalie Fox SPD

7. Thilo Roth Herbert A. Eberth Bündnis9C/Grüne

8. Günter Höhn Paul-Heinz Schweizer FWG

9. Dieter Manns Richard Paulus BfM

Bewertungskommission

(Fassadenwettbewerb)

Guido Feig.(CDU)

Hartmut Jaspert.(CDU)

Gretel Kleiner.(SPD)

Wiltrud Schwarz.(SPD)

- noch zu benennen -.(Bündnis 90/Grüne)

Horst Maur. (FWG)

Ursula Wolf.(BfM)

Als Stadtteilvertreter wurden abschließend auf Vorschlag der CDU-Fraktion folgende Personen einstimmig in ihrem Amt bestätigt:

- Becker, Erich (Bladernheim)

- Daubach, Hans-Hermann (Eschelbach)

Ortseifen, Karl (Ettersdorf)

Bächer, Karl-Heinz (Horressen)

Trumm, Paul (Reckenthal)

- Schmidt, Albert (Wirzenborn)

Für den Stadtteil Eigendorf wurde der Vorschlag der Fraktion BfM, Hermann Wolf, mehrheitlich abgelehnt, so daß es hier vorläufig noch keinen gewählten Stadtteilvertreter gibt.

Radsportveranstaltung »Rund in Montabaur« am 21.08.1994

Am Sonntag, dem 21.08.1994, von 09.00 Uhr bis voraussicht­lich 17.00 Uhr, findet im Bereich Fröschpfort, Rheinstraße, Lahnstraße und Albertstraße die diesjährige Radsportveran­staltung »Rund in Montabaur« statt.

Start und Ziel sind wie in den Vorjahren in der Fröschpfort in Höhe des Busparkplatzes.

Der Streckenverlauf wurde gegenüber den bisherigen Veran­staltungen geändert:

Nach dem Start biegen die Radrennfahrer in die Rheinstraße ein, um schon an der nächsten Kreuzung nach links in die Lahnstraße einzuschwenken, die bis zur Einmündung in die Albertstraße befahren wird. Von dort erfolgt die Rückfahrt über die Fröschpfortstraße zu Start und Ziel.

Die unmittelbaren Anwohner der Rennstrecke sowie die Anlie­ger der innerhalb des Rundkurses gelegenen Straßen werden gebeten, sich auf die an diesem Tage notwendigen Einschrän­kungen des Fahrzeugverkehrs einzustellen.