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Montabaur

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Nr. 28/94

Klinische Erprobung beginnt - die Perspektiven Innerhalb der nächsten ein bis zwei Monate beginnen Dr. Tesch und Dr. Bohlen an der Universität von Köln bereits mit einer klinischen Studie. Die neue Therapie wird an einer begrenzten Zahl von Patienten mit bösartigem Lymph- drüsenkrebs erprobt.

Tumore des Lymphsystems eignen sich besonders als »Modell- Geschwülste«, an denen man das Behandlungsprinzip »aus­testen« könne, sagt Professor Volker Diehl. »Wenn es klappt, dann hoffen wir, daß man auch andere Tumorarten mit diesem Prinzip angehen kann. Daß man also die körpereigene Abwehr zielgerichtet scharf macht auf die bösartigen Zellen. Mit dieser Immun-Therapie hätte man dann eine besonders gezielt wir­kende und nebenwirkungsarme Behandlungsmethode«.

Paul und Pauline begrüßen die Besucher der LANDESMEISTERSCHAFTEN RHEINLAND-PFALZ 1994

im Reiten - Springen - Ponyreiten und Vierkampf

Pauline Paul

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Ein Fest für die ganze Familie soll es werden, wenn die diesjährigen Landesmeisterschaften Rheinland-Pfalz unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Rheinland- Pfalz, Rudolf Scharping, vom 15. bis 17. Juli auf der großzügi­gen Reitanlage des Reitervereins Bissingen e.V. Braubach stattfinden, im Naturpark Nassau herrlich gelegen auf den Rheinhöhen oberhalb der Wein- und Rosenstadt Braubach, mit weitem Blick über das Rheintal.

Spitzensport verspricht die Teilnahme der gesamten Elite des Landes mit über 300 gemeldeten Pferden. Darunter so hochka­rätige Namen wie Dirk Hauser, amtierender Deutscher Mei­ster der jungen Reiter Springen, Alois PoUmann-Schweckhorst, Gewinner des Großen Preises von Neumünster, Mitglied des Bundeskader Springen und Nationenpreisreiter. Kräftig mit­mischen wird aber auch die Lokal-Matadorin Susanne Lebek, ehemalige Europameisterin und zweimalige Deutsche Meiste­rin der jungen Reiter Dressur und amtierende Landesmeiste­rin Dressur.

Neben den sportlichen Wettkämpfen wird aber auch ein breites Rahmenprogramm mit Spiel und Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie angeboten. Ein Vergnügungspark für Kinder bietet u.a. Ponyreiten, eine Springburg und Karussell. Sams­tagnachmittagwird eine Indianer Quadrille und eine Stecken­pferd-Quadrille gezeigt. Samstagabend ist ab 20.00 Uhr Disco- Time im Festzeltfür jungundalt. Sonntag findet von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr ein Platzkonzert statt und nachmittags werden mehrere Schauprogramme gezeigt, so unter anderem: Schau­voltegieren mit Landesmeistern und als besondere Attraktion, Schau der »Schwarzen Perlen Frieslands«. Für das leibliche Wohl der Gäste und Teilnehmer ist bestens gesorgt.

Alt werden im Westerwald

Unter dem Motto »Spaß im und am Alter« trifft sich der Arbeitskreis Altenarbeit jeden Monat im Paritätischen Zen­trum in Westerburg.

Selbstgestecktes Ziel des Arbeitskreises ist es, die Angebotspa­lette für alte Menschen im Westerwaldkreis zu ergänzen durch Angebote von betroffenen für betroffene Menschen.

Nähere Auskünfte: H. Arenhövel, 02602/5688, D. Kelleter- Zinke, 02664/8005, M. Michels/I. Bast (AWO) 02602/60288, R. Karrenbauer (WeKiss) 02663/2540.

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247 rheinland-pfälzische Schülerzeitungen machten mit: Jugend-Presse-Preis 1994 mit Anmelderekord

Eine ganz starke Leistung zeigten die rheinland-pfälzischen Schüler im vergangenen Schuljahr: 247 Schülerzeitungen be­teiligten sich am Jugend-Presse-Preis 1994 und schickten ihre Publikationen ins Rennen.

Nach 126 Anmeldungen im Jahre 1992 bedeutet dies einen absoluten Teilnahmerekord.

Daß eine Schülerzeitung nicht nur von den älteren Schülerin­nen und Schülern entwickelt werden kann, zeigt die Statistik der Anmeldungen:

71 Grundschulen, 50 Grund- und Hauptschulen, 44 Realschu­len, 55 Gymnasien, 16 Sonderschulen, 11 andere Einrichtungen. Dieser Wettbewerb, der von der LBS Rheinland-Pfalz veran­staltet und von den großen Tageszeitungen des Landes, den regionalen Rundfunk- und Fernsehanbietern sowie dem Mini­sterium für Bildung und Kultur unterstützt wird, findetam31. August seine Entscheidung.

Eine mit den Repräsentanten der vorgenannten Institutionen besetzte Jury wird den neuen Landessieger ermitteln und weitere 14 Hauptpreise vergeben.

Daß Schüler-Presse-Arbeit nicht örtlich begrenzt sein muß, zeigt eine Schülerzeitung aus Koblenz, die zweisprachig in polnisch und deutscherscheint und an beiden Partner schulen gemeinsam entwickelt und veröffentlicht wird. Andere Zeitun­gen versuchen mit äußerst kreativ gestalteten Titeln und Namen, wie z. B. »Klecks«, »Piepmatz«, »Ratzefum-mel«, »Vi­rus« und auch »Vorsicht Pauker« ihre Leser zu überzeugen. Interessant ist es besonders zu beobachten, mit welchen Mit­teln Kinder und Jugendliche die verschiedenen Themen recherchieren, schreiben und gestalten. Auch zeitkritische und aktuelle Fragen werden von nahezu allen Redaktionen ange­sprochen und abgehandelt.

Besonders dieser Wettbewerb zeige, so die LBS als Veranstal­ter, daß die Schülerinnen und Schüler unseres Landes die »Macht« des geschriebenen Wortes als eine Ausdrucksform der Kommunikation erkannt haben und mit ihm auch eigenver­antwortlich umzugehen wissen.

Bergfreunde aus Koblenz und Lothringen trafen sich

Die jährlichen Sektionstage der Alpenvereinssektionen von Koblenz und Metz fanden dieses Jahr in Koblenz und der reizvollen Umgebung statt. Die bergerprobten Lothringer und ihre deutschen Freunde von Rhein, Mosel und Lahn konnten ihre Kondition in Hunsrück, Taunus und Westerwald testen. Unter der fachkundigen Führung von Marianne Vey und Friedrich Breidenbach lernten Deutsche und Franzosen zwei der schönsten Wanderwege am Mittelrhein kennen: Von Bop- pard über den Vier-Seen-Blick und Naßheck zur Burg Thurant an die Mosel und von der Marksburg über Hof Aspich und Ruppertsklamm nach Ehrenbreitstein.

Bei den Abendveranstaltungen hat Amedee Müller, Ehrenprä­sident der Sektion Metz-Mosellane des Club Alpin Francais, mit Videofilmen die Erinnerungen an die gemeinsamen Erleb­nisse in der jetzt über dreißig Jahre bestehenden Partnerschaft neu belebt. Die beiden Vorsitzenden, Claude GuiUerez und Fritz Widerhold, waren sich einig, die harmonischen jährli­chen Treffen und die spontanen gemeinsamen Bergtouren fortzuführen.

Foto: Jochen Gebauer

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