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Montabaur

Mark im ersten Jahr ein Aufwendungsdarlehen von 8.100 Mark. Das aufgelaufene Darlehen von der öffentlichen Hand wird ab dem 17. Jahr mit im Regelfall 6 Prozent verzinst und in Höhe von 2 Prozent getilgt (8 Prozent Annuität). Mit einem Bausparvertrag, so der LBS-Experte, lassen sich Zusatzvortei­le bei der Ablösung des abgelaufenen Darlehens einheimsen.

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Pilgerfahrt mit Pfarrer Siebenmorgen nach Medjugorje

vom 8. bis 15. Februar 1994

»Pilgertage statt Narrentage!« Dieses Leitwort bewog die Pil­ger, die Fahrt im Februar zu wagen. Die Franziskaner melden aus Medjugorje: Trotz Kriegswirren ist die Anreise auf der Adriastraße und der Aufenthalt am Ort x unbedenklich. Die Gospa als Friedenskönigin wartet auf ihre opferbereiten Kin­der mit einem besonderen Pilgersegen.

So fällt die Entscheidung: »Es wird gefahren, auch wenn es weniger sind als bei der letzten Fahrt zum Jahresende«. Beherzt gehen die Februarpilger auf die Reise. Das Wetter: vorfrühlingshaft. Die politische Lage: angespannte Ruhe. Das wohl längst fällige Ultimatum von UNO und NATO an die Belagerer von Sarajevo soll den ersehnten Frieden bringen. Die wenigen Pilger aus USA, Frankreich, Holland und Deutsch­land flehen um die Fürbitte der Friedenskönigin. Auf dem steinigen Stationsweg zum Kreuzberg sprießen Frühlingsblu­men zwischen den Felsen. Zeichen der Hoffnung! Am 4. Pilger­tag: Kälteeinbruch, Schneefall bis 20 cm, wie es seit Jahren dort nicht mehr vorkam. Statt der bekannten sommerlichen Hitze fordern jetzt Frost und Kälte, besonders nachts, zusätz­liche Pilgeropfer. In der Pilgerherberge bietet die Gastfreund­schaft einen reichgedeckten Tisch, der die Nöte des Landes vergessen läßt. Stromheizung und zusätzliche Decken machen die Nachtkälte erträglich. Die tägliche Meßfeier für deutsche Pilger findet in der Erscheinungskapelle statt. Pilgerpfarrer Theobald Siebenmorgen greift in seinem Wort der Verkündi­gung den Wunsch der Gospa auf, die hl. Messe zu leben und freudig in uns aufzunehmen als Weg zum Herzensfrieden und als Beitrag zum Frieden in der Welt.

Über die Franziskaner vor Ort unterstützen die Pilger das Patenschaftswerk von Pater Dr. Slavko Barbaric für Kinder, die ihre Eltern oder ein Elternteil im Krieg verloren haben. Als Opferbeitrag vieler Pilger konnten wir einen Betrag von 26.000,- DM überreichen. Erfüllt mit Gnade, Freude und Frieden beginnt die Heimfahrt, wieder mit besonderen Pilger­opfern. Über verschneite Wege mit tiefhängenden Zweigen geht die Fahrt nach Markaska an die Adria.

Dort überraschen uns die Fallwinde von den schneebedeckten Bergen in Sturmstärke. Gischtwolken treiben über die mit Schaumkronen bedeckte unruhige See. Ein besonderes Lob den tapferen Busfahrern, die mit Ruhe und Gelassenheit die zum Teil vereiste Küstenstraße bewältigten. Bei nächtlicher Heimkehr am Fastnachtsdienstag kam aus aller Herz und Munde ein großer Dank an Gottes Vorsehung, an die Gospa und an den Schutzengel für sicheres Geleit und Führung, Dank an die Fahrer für ihren Einsatz, Dank an alle Mitpilger für ihreZusammenstehen und Zusammengehen bei Gebet und Opfer. Ganz bestimmt ist die kleine tapfere Schar der Teilneh­mer ein Wegbereiter für viele Pilger, die sich jetzt auch ent­schließen werden, die kommeiiden günstigeren Termine für die segensreiche Pilgerfahrt zur Gospa nach Medjugorje mitzu­machen. Als Pilgerpfarrer freue ich mich auf meinen priester- lichen Dienst, den ich schon in der Karwoche und zum Osterfest den Pilgern schenken darf (30. März bis 6. April).

Im Gepäck haben wir auch wieder Hilfsgüter, u.a. Leibwäsche für 30 Franziskanerinnen, die ohne Habe aus dem Kampfge­biet in Bosnien nach Medjugorje flüchten mußten. In diesem Jahr finden weitere Pilgerfahrten nach Medjugorje im Mai, Juni, August, September, Oktober und Dezember statt. Außerdem eine große Pilgerreise im Juni nach Annecx, La Salette Lourdes, Nevers u.a. und im Oktober nach Jordanien/ Syrien u.a. Petra, Totes Meer, Berg Nebo, Damaskus. Pilgerpfarrer Theobold Siebenmorgen ist für Auskünfte und Anmeldung erreichbar in St. Georgshaus, 56242 Marienrach­dorf, Telefon 02626/70777.

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KEVAG bietet neben fachlicher Beratung auch finanzielle Unterstützung an

Die KEVAG bietet ihren Kunden an Rhein und Mosel, die vom Hochwasser betroffen waren und die ihre Ölheizung auf eine moderne Elektroheizung umstellen möchten, neben fachlicher

Nr. 9/94

Beratung ab sofort auch finanzielle Unterstützung an. Die Geschäftsleitung des Stromversorgers hat die freien Kapazitä­ten des KEVAG-Stromnetzes in den Überschwemmungsgebie­ten untersucht und für die Wohnraumheizung zur Verfügung gestellt. Die erforderlichen finanziellen Mittel stammen aus dem vor kurzem gestarteten Sonderprogramm zur Modernisie­rung von älteren Elektroheizungen.

Wenn es um eine preisgünstige Alternative zur Ölheizung in hochwassergefährdeten Gebieten geht, bietet sich auch eine Wohnraumheizung mit Strom an. Mit Strom ist praktisch jedes Haus versorgt; der bestehende Anschluß reicht normalerweise aus, der Anschluß ist daher in der Regel kostenlos.

Ein vor kurzem angelaufenes Sonderprogramm soll den Besit­zern von älteren Elektroheizungsanlagen bei der Modernisie­rung ihrer Speicherheizung und der Installation einer komfor­tablen Regelungselektronik helfen.

Analog zu diesen geplanten Modemisierungsmaßnahmen steu­ert die KEVAG jetzt auch bei Umstellungsmaßnahmen von Öl auf Strom in hochwassergefährdeten Gebieten 80,- DM je Speicherheizgerät und 100,- DM für eine moderne, energie­sparende Aufladeautomatik bei.

Dieses Angebot gilt sowohl für Wohnungen als auch für Gewer­bebetriebe mit vergleichbarem Leistungsbedarf.

Die Beraterinnen und Berater der KEVAG stehen in allen Kundenzentren zum persönlichen Gespräch oder telefonisch unter der Nummer 0261/392766 für Fragen zur Elektrohei­zung oder zum Sonderprogramm bereit und erläutern nähere Einzelheiten.

Frühjahr/Sommer-Basar für Kinder in Ransbach

Der nächste Basar der Mutter-Kind-Gruppe Ransbach findet am 5./6. März 1994 in der Turnhalle in Ransbach statt. Gepflegte Kinderkleidung für Frühjahr/Sommer, Babyaus­stattung, Spielzeug, Autositze, Fahrräder etc., können am Samstag, dem 5. März 1994 in der Zeit von 12.00 bis 16.00 Uhr, abgegeben werden (möglichst mit Größen- und Preisangaben). Es werden maximal pro Anbieter 50 Teile angenommen. 15 Prozent vom Erlös werden einbehalten und der Elterninitiati­ve krebskranker Kinder e.V. in Koblenz gespendet.

Verkauft wird am Sonntag, dem 6. März, in der Zeit von 11.00 bis 16.00 Uhr. Weitere Informationen bei Helga Kenntemich (02623/1612) sowie bei Elisabeth Markert (02623/1381).

I

Deutscher Alpenverein 1 - Sektion Koblenz -

Termine im März 1994

Wanderprogramm des Deutschen Alpenvereins - Sektion Koblenz - Sonntag, 6. März 1994

Wanderung Ww.: Moselkern - Karden - Brohlbachtal - Liesen­feldmühle - Sauermühle - Etzbachtal - Burg Eltz - Moselkern ^Ccl 25 Trm ^

Wanderführer: H. Pein, Telefon 0261/51749

Abfahrt: 9.00 Uhr von Busbahnhof mit Fahrgemeinschaft.

Donnerstag, 17. März 1994

Wanderung Ww.: Weberplatz - Oberwerth - Königsbacher - Kapellen - Stolzenfels - Rhens, auf dem Leinpfad (ca. 8 km). Wanderführer: Dr. E. Reich, Telefon 0218/73787 Abfahrt: 12.49 Uhr Koblenz Busbahnhof mit KEVAG-Linie 1. Wanderung: Moselhöhenweg IV. Teil 12. und 13. März 1994

Anmeldung bei Udo Schmidt, Telefon 06742/1264 bis zum 27.02.1994.

Sonntag, 20. März 1994

Wanderung Ww.: Gillenfeld - Manderscheid - Windsborner Maar - Meerfeld - Landesblick - Schutz (ca. 25 km) Wanderführer: M. u. B. Vey, Telefon 02631/72859 Abfahrt: 9.00 Uhr vom Busbahnhof mit Fahrgemeinschaften

Sonstige Aktivitäten

Freitag, 11. März 1994: Mitgliederversammlungim Solda- tenfreizeitheim - Haus »Horchheimer Höhe«, Beginn: 19.00 Uhr - Beiprogramm: Ausrüstungsbasar, Buchverkauf, Info- Börse

Diavortrag des Deutschen Alpenvereins - Sektion Koblenz - Dienstag, den 8. März 1994 von Helmut Dumler um 19.30 Uhr, Haus »Horchheimer Höhe« (Soldatenfreizeitheim). Thema: »Die Toskana« und »Bergsteigen auf Elba«.

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