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Montabaur

Mit über 1.200 qm Wasserfläche verfügt die »Emser Therme« über eine weitläufige Wasserlandschaft, in der man richtig schwimmen kann. Sprudelbecken, Massageliegen, Schwall­brausen und Duschpilze sorgen darüber hinaus nicht nur für entsprechende Bewegung, sondern auch für den nötigen Spaß. Die Solenebel der Emser Quellen unterstützen dabei die Rege­neration der Atemwege.

Die Quellen von Bad Ems gehören zu den ältesten Deutsch­lands und werden nicht nur wegen ihrer wertvollen Mineral­stoffe, sondern auch wegen ihrer Ergiebigkeit geschätzt.

Zwei Millionen Liter Thermalwasser zwischen 35 und 57 Grad Celsius strömen hier täglich aus der Erde - genug für 50.000 Badewannen. So wird die »Emser Therme« von frischem, kristallklarem Quellwasser stets reichlich gespeist. Dies ga­rantiert eine vorbildliche Hygiene.

In der »Emser Therme« plätschern Becken und Bäche unter römischen Brücken, brausen Wasserfälle aus Felsen, gluckern warme Quellen aus steinernen Sofas, umschmeicheln therma­le Kunstwerke Körper und Geist. Ein Palavereck mit einem wärmenden Luftperlbad und ein besonderer Kinderbereich mit eigenem Planschbecken verwöhnen jung und alt mit at­traktiven Spiel- und Unterhaltungsmöglichkeiten.

Wer Wärme braucht und sucht, die dem Körper gut tut und die Seele auftaut, findet in der neuen »Emser Therme« auch eine vielgestaltige Saunawelt vor. Vom klassischen Vergnügen in der finnischen Blocksauna oder im römischen Dampfbad bis zum modernen Genießen im Solarium oder Whirl-Pool bietet sie viel Abwechslung. Für die gesunde Bräunung zwischen den Saunagängen stehen unterschiedliche Solarien bereit.

Zur Abrundung des individuellen Schönheits- und Gesund­heitsprogramms kann man sich nebenan, im neuen Kurmittel- und Therapiezentrum, beispielsweise eine fachgerechte Mas­sage gönnen, Wasser- oder Wirbelsäulengymnastik betreiben, Naturfango erleben, a'la Kneipp kuren oder sich bei Medita­tion, Yoga oder autogenem Training entspannen. Wintergärten mit exotischen Pflanzen, grüne Liegewiesen bis zum Ufer der Lahn und geschützte Freiluftparadiese lassen dem Badegast Raum für Ruhe und Erholung. Von alten Bäu­men umstanden geben die Gärten der »Emser Therme« den Blick frei auf den Naturpark des romantischen Lahntales mit Klöstern, Burgen, Schlössern und auf die bewaldeten Berge des Taunus und des Westerwaldes.

Entlang der »Bäderstraße« gelangt der Reisende von Wiesba­den nach Bad Ems. Ursprünglich hatten die Römer hier eine Versorgungsstraße, die hinter dem Limes verlief, jenem Wall, der ihre Kultur vor den ungewaschenen Germanen schützte. Bad Ems lohnt die Reise. In Hallen und Tempeln fließt hier jenes heilende Wasser, das durch viele Epochen von Caligula über Barbarossa bis Wilhelm I. und Zar Alexander II. stets Kaiser und Könige nach Bad Ems gelockt hat. Wo die Römer lahme Füße und die Fürsten die Folgen des Wohllebens behan­delten, erholt sich heute auch das »Volk«.

Bad Ems machte Geschichte, die Emser Depesche Epoche, Deutschlands älteste Spielbank macht wieder Furore, die Emser Pastillen machen nach wie vor gesund. Bad Ems, die »Perle an der Lahn«, die Kurstadt der Kaiser und Könige, kehrt jetzt als Gesundheitsmetropole auf die europäische Bühne zurück.

Geöffnet ist die »Emser Therme« täglich bis 22.00 Uhr, sams­tags und sonntags bis 20.00 Uhr. Die Tageskarte kostet 14,- DM, die Zeitkarte nur 10,- DM. Der Eintritt in die Saunawelt beläuft sich auf 24,- DM. Werktags bis 16.00 Uhr sind drei Stunden saunen schon für 19,- DM drin. Die Ein­trittspreise für Kinder sind entsprechend ermäßigt.

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PC - Steuerprogramme Von 18 getesteten Steuerprogrammen rechnet nur eines ganz genau

(sw) Auf elektronische Steuerhelfer ist nicht immer Verlaß. Zu diesem Ergebnis kommt die von der Stiftung Warentest her­ausgegebene Zeitschrift FINANZtest in ihrer neuesten Ausga­be. 18 elektronische Steuerhelfer wurden mit zwei Musterfäl­len auf Herz und Nieren geprüft. Nur ein Programm errechnete die richtige Erstattung ganz genau. Ein weiterer Schwach­punkt: Laien in Steuerfragen werden bei der Nutzung der Programme oft völlig allein gelassen und müssen erst ein kiloschweres Begleitbuch wälzen.

Allgemeiner Trend ist der zusätzliche Komfort. So drucken inzwischen, alle besseren - und teureren - Programme, wenn auch nicht immer problemlos, direkt auf die Formulare der

Nr. 9/94

Steuererklärung. Auch mit den Windows-Versionen, die inzwi­schen für drei Programme angeboten werden, ist meist eine Komfortverbesserung verbunden.

Erfreulicherweise kosten die Steuerprogramme nicht mehr als im Voijahr, wenn auch große Preisunterschiede bestehen. Zur besseren Vergleichbarkeit hat FINANZtest erstmals die Ko­sten errechnet, die bei einer 5-jährigen Nutzung des gleichen Programmes entstehen.

Einen klaren Sieger der Auswertung, der alle Nutzer gleicher­maßen zufriedenstellen wird, gibt es nicht. Deshalb hat FINANZtest kein Gesamturteil, sondern nur Gruppenurteile vergeben. Als zusätzliche Hilfe bei der Kaufentscheidung die­nen Kurzkritiken, in denen neben Stärken und Schwächen eines jeden Programmes sowie eventuellen Besonderheiten auch die Zielgruppe genannt wird, für die es geeignet ist.

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Staat greift Eigenheimem unter die Arme Die Landes-Bausparkasse weist auf öffentliche Mittel hin

Sabine, 9. J., und Heiko, 12. J., streiten sich in letzter Zeit immer häufiger. Grund: Sie müssen sich einen 13 Quadratme­ter-Raum in der 85 Quadratmeter großen Vierzimmerwoh­nung der Kindlers teilen. Wenn Heiko das neueste Computer­spiel ausprobieren will, möchte Sabine ihre Lieblingskassette hören. Stefan, 15 J., der Dritte im Bunde, stöhnt über die Enge seiner Bude, wo er gerade zwei Motorradposter an die Wand pappen kann.

Vater Kindler arbeitet als Kraftfahrer, seine Frau hilft im Supermarkt aus. Zusammen bringen sie 3.500,- DM im Monat nach Hause. Sie zerbrechen sich schon lange den Kopf, wie sie ihre Wohnsituation verbessern können. Bisher ist es beim Nachdenken geblieben, zumal beiden die schlechten Nachrich­ten über die Wohnungssituation frei Haus geliefert werden. Dabei sind es gerade solche Fälle, in denen es sich lohnt, ernsthaft eigene Baumaßnahmen anzupeilen. Das besonders auch deswegen, weil die Mieten weiterklettern werden und Wohnraum auf lange Sicht rar bleiben wird.

Öffentliche Mittel können hier greifen und den Wohnungsbau oder auch Kauf erheblich erleichtern. Herr und Frau Kindler lassen sich von einem Experten der Landes-Bausparkasse oder von der Sparkasse den Katalog der Förderung erläutern. Je mehr Informationen sie erhalten, umso schneller reift ihr Entschluß, ihr Eigenheim auf dem Grundstück, gerade zwan­zig Autominuten von der Kreisstadt entfernt, fest zu planen. Der Fachmann erklärt: Für Eigentumsmaßnahmen (z.B. Bau eines Hauses) gibt es den I. und II. Förderungsweg. Beim ersten winkt Geld zur Finanzierung bzw. zur Deckung des Kaufpreises und zur Minderung der monatlichen Belastung. Im zweiten steuert der Staat 15 Jahre lang Geld zur monatli­chen Rückzahlrate für die Baudarlehen bei. Die Kindlers müssen sich allerdings für einen der beiden Wege entscheiden. Wer kommt in den Genuß solcher Hilfen und wie hoch fallen sie aus? Eine Familie mit 5 Personen wie hier darf z.B. im ersten Förderungsweg im Normalfall ein Einkommen von jährlich 58.590 Mark haben. Dabeikann bei Arbeitnehmern (Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit) das Bruttogehalt um die Wer­bungskostenpauschale (mindestens Arbeitnehmerpauschale von 2.000 Mark) sowie um Kindergeld und eventuelle gesetz­liche bzw. tarifliche Kinderzulagen gekürzt werden. Desweiteren wird vom so ermittelten Einkommen ein zusätzlicher Abschlag von 10 Prozent gewährt.

Im II. Förderungsweg liegen die Einkommensgrenzen sogar noch 60 Prozent über denen des I. Für junge Ehepaare (beide nicht älter als 40 Jahre und nicht länger als 5 Jahre verheira­tet) gelten noch günstigere Einstiegswerte.

Die Darlehensbeträge im I. Förderungsweg, die in der Regel nur mit 0,5 Prozent Zinsen, 1 Prozent Tilgung und 0,5 Prozent Verwaltungskosten pro Jahr zurückzuzahlen sind, bewegen sich je nach Einzelfall zwischen 30.000 und 60.000 Mark. Die Aufwendungsdarlehen betragen je nach Höhe der Baudarlehen insgesamt zwischen 12.960 und 32.400 Mark. Sie werden halbjährlich ausgezahlt (Laufzeit 15 Jahre).

Darüber hinaus gibt es für Familien mit Kindern, Schwerbe­hinderte und bei Unterschreitung der Einkommensgrenze um mehr als 20 Prozent Zusatzdarlehen zwischen 5.000 und 25.000 Mark sowie für Neubauten Familienzusatzdarlehen in Höhe von mindestens 2.000 Mark.

Im II. Förderungsweg liegen die Förderungssätze pro Quadrat­meter forderungsfähiger Wohnflächen allein in den ersten drei Jahren der Finanzierung zwischen 5,70 und 7,50 Mark. So erhält eine vierköpfige Familie bei einer 90 Quadratmeter förderungsfahigen Wohnfläche und einem Fördersatz von 7,50

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