Montabaur
Handel mit den neuen Bundesländern: Mehr Lieferungen, rückläufige Bezüge
Zwischen Rheinland-Pfalz und den neuen Bundesländern einschließlich Berlin-Ost wurden von Januar bis September 1993 Waren im Wert von 2,33 Milharden Mark gehandelt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems stieg der Wert der Lieferungen im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 1992 um 2,6 Prozent auf annähernd 1,7 Milharden Mark. Rheinland-pfälzische Bezüge aus den neuen Bundesländern hatten im gleichen Zeitraum einen Wert von knapp 635 Milhonen Mark, was einem Rückgang um 17 Prozent entspricht.
Von den Lieferungen entfielen 773 Milhonen Mark oder 46 Prozent auf Erzeugnisse des Investitionsgüter produzierenden Gewerbes. Erzeugnisse des Verbrauchsgüter produzierenden Gewerbes wurden für 302 Milhonen Mark gehefert (18 Prozent). Bei den Bezügen dominierten aufgrund hoher Zuwächse die Erzeugnisse des Grundstoff- und Produktionsgütergewerbes, die bei einem Wert von 337 Milhonen Mark einen Anteil von 53 Prozent erreichten. Investitionsgüter wurden für 249 Milhonen Mark bezogen, das entspricht einem Anteil von 39 Prozent.
Zahl der Erwerbstätigen rückläufig
Eine Arbeitsgruppe der amthchen Statistik hat erste Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit des Vorjahres vorgelegt. Nach den Berechnungen lag die Zahl der Erwerbstätigen in Rheinland- Pfalz im Durchschnitt des Jahres 1993 bei 1.533.000 und damit um 1,5 Prozent unter dem Niveau des Jahres 1992. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems weiter mitteilt, gab es strukturell unterschiedliche Entwicklungen. Während in der Land- und Forstwirtschaft (minus 5,2 Prozent) und im produzierenden Gewerbe (minus 4,4 Prozent) die Zahl der Erwerbstätigen stark rückläufig war, konnte im Bereich sonstige Dienstleistungen, dem auch die Kreditinstitute und das Versicherungsgewerbe zugeordnet waren, ein Zuwachs (2,1 Prozent) verzeichnet werden. Die Erwerbstätigenzahlen sind nach dem sogenannten Arbeitsortkonzept nachgewiesen, es werden also diejenigen Erwerbstätigen berücksichtigt, die in Rheinland- Pfalz ihren Arbeitsplatz haben, unabhängig von ihrem Wohnort.
Boom im Wohnungsbau 30.700 neue Wohnungen genehmigt Der in den vergangenen Jahren zu beobachtende Anstieg der Baugenehmigungen im Wohnungsbau hielt auch 1993 an. Die rheinland-pfälzischen Bauaufsichtsbehörden erteilten die Freigabe von 34.448 Wohnungen (plus 18 Prozent) einschließlich der Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden. Dem Wohnungsmarkt werden bald 30.700 neue Wohnungen zur Verfügung stehen. Gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems die Genehmigungszahlen für Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern um 5,3 bzw. 9,1 Prozent auf 7666 bzw. 5304. Mit einer Steigerungsrate von 34 Prozent oder 16.313 neuen Wohnungen trägt der Geschoßwohnungsbau entscheidend zu dem Bauboom bei. Ebenfalls positiv entwickelte sich die Zahl der geplanten Wohnungen in Wohnheimen (plus 5,6 Prozent, 994). Die meisten Neubauwohnungen entstehen in den Landkreisen Mayen-Koblenz (2101), Mainz-Bingen (1938) und im Westerwaldkreis (1817). Unter den kreisfreien Städten liegen Mainz (1103), Ludwigshafen (1085) und Trier (887) an der Spitze.
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»Fläche und Linie«
Kompositionen in Aquarell in der Naspa Montabaur
In der Naspa-Filiale in Montabaur findet vom 18. Februar bis 18. März 1994 eine Gemäldeausstellung von Elke Just statt. Die 1966 in Essen geborene Künstlerin schlug nach dem Besuch der Höheren Handelsschule zunächst die Beamtenlaufbahn ein. Nach einer zweijährigen Zollanwärterinnenzeit bei der Bundesfinanzverwaltung war sie von 1986 bis 1991 bei der Bundeskasse Koblenz tätig.
Während dieser Zeit besuchte sie die Abendschule in Andernach zur Vorbereitung auf die allgemeine Hochschulreife und legte 1990 ihre Abiturprüfung am Westfalen-Kolleg in Dortmund ab. 1991 begann Elke Just dann ein Architekturstudium an der Fachhochschule in Koblenz.
Mit dieser Ausstellung stellt sie sich erstmals der Öffentlichkeit vor.
Ihre Vorbilder sind die Expressionisten aus den Künstlergemeinschaften »Blauer Reiter« und »Brücke«, wie Kandinsky, Marc und Klee, um nur einige zu nennen.
Die Künstlerin zerlegt ihre Motive und fügt sie aus geometrischen Elementen wieder zusammen. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die besondere farbliche Betonung der einzelnen Flächen.
Das Lieblingsthema von Elke Just ist die Darstellung von Tieren.
Elke Just (li) erläutert eines ihrer Werke Filialleiter Rainer Pätzold (re). (Foto WZ).
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Hyperaktive Kinder
Die Elternselbsthilfegruppe hyperaktiver Kinder trifft sich am Mittwoch, dem 09.03.1994, um 20.00 Uhr, im Pfarrheim in Montabaur-Horressen.
Menschen, die sich für diese Selbsthilfegruppe interessieren, finden weitere Informationen und Unterstützung in der We- KISS, Tel. 02663/2540 oder Tel. 02602/17252 und Tel. 02602/ 18199.
ANZEIGENRUF 02624/10620-21
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Ist Ihnen bekannt, daß
seit der Volkszählung 1987 die Verbandsgemeinde jährlich um 600 Einwohner wächst? Das ist eine Zunahme von 48 % mehr gegenüber dem Landesdurchschnitt.
Wir haben inzwischen über 37*000 Einwohner*
Eine Abstimmung mit den Füßen für unseren Raum, wie er deutlicher nicht ausfallen kann*
CDU
Montabaur

