Montabaur
Nr. 51/93
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Hunde suchen Besitzer
Folgende Fundhunde sind bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur untergebracht und suchen ihren Besitzer:
2 Schäferhunde 1 Münsterländer 1 kleiner Mischlingshund (siehe Fotos)
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Die Hunde können, falls sich die Besitzer nicht melden, an tierliebende Personen kostenlos abgegeben werden. Sollte jemand interessiert sein, können Sie sich bei der Verbandsgemeindeverwaltung -Fundamt- Telefon: 02602/126124 melden.
Ihr Nektar wirkt tödlich auf Hummeln und Bienen, vor allem Hummeln sind betroffen; Bienen und andere Insekten weniger. Dies Hegt nach Ansicht von Wissenschaftlern am spezifischen Informationssystem der Bienen. Da diese noch vor Erreichen ihres Stockes sterben, können sie die Information über die ergiebige Nektarquelle nicht mehr an andere Artgenossen weitergeben.
Die Silber- und die Krim-Lände produzieren in den Blüten einen tödfich wirkenden Nektar. Nur zwei Blüten reichen aus, um eine Hummel zu töten. Die Giftwirkung ist stark und schneH, so daß bereits nach kurzer Zeit eine Lähmung eintritt, das Tier flugunfähig wird und nach wenigen Stunden stirbt. Oftmals findet man unter den betroffenen Bäumen auch größere Mengen an toten Insekten.
Die Wirkung des Nektars beruht auf seinem Anteil an dem Einfachzucker Mannose. Dieser Zucker blockiert ein wichtiges Enzym (Hexokinase), das den Energiestoffwechsel steuert. Durch die Blockierung wird der Energiezufluß gestoppt, so daß die Muskeln der Hummeln verkrampfen und die Tiere unter heftigem Zittern verenden.
Da diese Nektarquelle von den Hummeln und den anderen nektarsammelnden Insekten stark genutzt wird, kann es zu einem erhebfichen Verlust an futterbringenden Arbeiterinnen für ein Hummelnest kommen. Damit wird eine ausreichende Versorgung der Larven im Hummelnest nicht mehr gewährleistet, so daß diese teilweise oder ganz verhungern. Damit wird das Volk insgesamt geschwächt, aber es werden auch die Nestgründerinnen für das nächste Jahr nicht mehr in ausreichender Anzahl herangezogen.
Hummeln und Bienen zählen zu den besonders geschätzten, einheimischen Tieren. Hummeln sind im Frühjahr die ersten Blütenbesucher, denn sie können bereits bei niedrigen Temperaturen fliegen. Sie haben zudem die Fähigkeit, Nektar aus Blüten mit langen Kelchen zu saugen. Diese Eigenschaften macht die Hummel zu einem unersetzhchen Bestäuber und wichtigem Gfied im Beziehungsgefüge intakter Ökosysteme. Untersuchungen haben zweifelsfrei ergeben, daß unter den einheimischen Linden, die bereits erwähnte Sommer-Linde und die Winter-Linde keine Verluste von Hummeln und Bienen auftreten. Im Gegenteil, dieses sind besonders ergiebige Nektarquellen für diese Tiere. Deshalb sollte aus den angeführten Gründen auf Anpflanzung von Silber- und Krim-Linde verzichtet werden. Stattdessen sollten die erwähnten einheimischen Linden gepflanzt werden.
Quellen:
Institut für angewandte Zoologie der Universität Bonn Forschungsinstitut Senckenberg, Frankfurt/Main Landesanstalt für Bienenzucht RPL, Mayen/Eifel
Die Umweltberaterinder Verbandsgemeinde Montabaur, Constanze Wunderfich, Durchwahl 02602/126.196.
Natur & Umwelt Info
Wer sich entschlossen hat, in seinem Garten eine oder mehrere Linden zu pflanzen, sollte hier eine Information erhalten, die hei einer solchen Maßnahme beachtet werden sollte. Am geeignetsten für derartige Pflanzungen ist die Winter-Linde (Tilia cordata) oder die Sommer-Linde (Tifia platyphyllos). Allerdings ist die Sommer-Linde für innerstädtisches Kfima nicht geeignet. Hier bietet sich die Pflanzung der Winter-Linde an. Nicht pflanzen sollte man die sogenannte Silber-Linde (Tifia tomentosa) und die Krim-Linde (Tifia euchlora). Beide Baumarten stammen aus Südosteuropa und werden bei uns wegen ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Schadstoffbelastungen immer häufiger gepflanzt. Sie verursachen jedoch leider ein biologisch/ökologisches Problem, das der breiten Öffentlichkeit nahezu unbekannt ist:
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Erwachsenenbildung
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Geburtsvorbereitungskurs in Montabaur
Ein Geburtsvorbereitungskurs für Schwängere undPaare unter fachkundiger und qualifizierter Leitung einer Hebamme beginnt am Mittwoch, 05.01.1994 ab 19.00 Uhr im Hause des Katholischen Bezirksamtes, Auf dem Kalk 11.
Kursinhalte sind Schwangerschaftsgymnastik, Atem- und Entspannungsübungen, Säuglingspflege, Informationen über das Stillen, Aufklärung über den Schwangerschaftsverlauf, Technik im Kreissaal, was ist wichtig?
Die Kursgebühr der insgesamt 6 Kursabende wird von den Krankenkassen übernommen.
Anmeldung und Informationen beim Bezirksamt Montabaur unter der Telefon Nummer 02602/680230 oder bei der kureleitenden Hebamme unter der Telefon Nummer 06485/8766.
Die Bürgerzeitving erscheint wöchentlich. Herausgeber, Druck und Verlag: Verlag + Druck Linus Wittich KG, 56195 Höhr-Grenzhausen, Rheinstr. 41, Postfach 1451,
Telefon 02624/106-0. Telefax 02624/6170. Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Franz-Peter Eudenbach. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Annette
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