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Montabaur

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Nr. 37/93

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Delegation aus China bei der Industrie - und Handelskammer (IHK) zu Koblenz

Chancen zur Managementausbildung nutzen

Direktoren aus China zeigen Interesse an Maschinen und Steuerungsanlagen.

Zism

piT -

Foto: Juraschek

Zur Zeit ist eine Gruppe chinesischer Unternehmer zu Gast bei Institutionen und Firmen in Rheinland-Pfalz. Die Manager aus dem Fernen Osten besuchen die Industrie- und Handels­kammer zu Koblenz (IHK) und die Bildungsstätte Neuwied der Kammer.

»Eine Chance zu sehen ist keine Kunst. Eine Kunst ist es aber, sie als erstes zu sehen«, zitierte Dr. Edelbert Dold, stellvertre­tender Hauptgeschäftsführer der IHK, den amerikanischen Staatsmann Benjamin Franklin. Dold begrüßte mit diesen Worten den Vorstoß der Gäste aus China Richtung Marktwirt­schaft.

Delegationsleiter Bao Guoqiang betonte, daß die rund 20 Vertreter aus kleinen und mittleren Unternehmen vor allem langfristige und tragfähige Kontakte zu Firmen in Rheinland- Pfalz suchen. Guoqiang brachte das marktwirtschaftliche In­teresse der Direktoren aus Unternehmen vier chinesischer Provinzen auf den Punkt: »Gegenwärtig sind wir dabei, unsere Wirtschaft neu zu entwickeln, und dabei stehen wir vor einer wichtigen Etappe.«

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Sammeltage des Deutschen Roten Kreuzes

Das Deutsche Rote Kreuz wird Sie in der Zeit vom 17. bis 27.9.1993 um Ihre ganz persönliche Spende bitten. Bedenken Sie dabei:

Das Rote Kreuz ist ein gemeinnütziger Verein, der auch Ihnen und Ihren Angehörigen helfen wird, wenn es nötig ist. Seine Mitglieder können mit Ihren freiwilligen Beiträgen nur einen Teil der Kosten finanzieren. Mit dem Sammelerlös soll die Sozialarbeit, insbesondere der Mobile Soziale Dienst gefördert werden.

In der Sozialarbeit haben wir die Einrichtung »Essen auf Rädern«, das ist ein Mahlzeitendienst, der die Aufgabe hat, ältere Mitbürger mit Essen zu versorgen. Außerdem gibt es für unsere älteren Mitbürger, Risikopatienten, Behinderte und Kranke den Haus-Notruf-Dienst. Mit dieser Einrichtung kann rund um die Uhr Hilfe angefordert werden.

Der Mobile Soziale Dienst gibt Hilfen im Haushalt, übernimmt pflegerische Hilfe und Hilfen zur Erhaltung und Erweiterung von Kontakten zur Umwelt.

Die Leistungsfähigkeit des Roten Kreuzes allgemein hängt wesentlich von der Unterstützung ab, die es von der Bevölke­rung erfährt.

Ohne ausreichende Geldmittel wären die besten Absichten der 700 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK-Kreis- verbandes Westerwald, für andere etwas zu tun, begrenzt. Denn Helferwille und die erforderlichen Geldmittel bestim­men gemeinsam Umfang und Ausmaß der Rotkreuzarbeit. Daran sollte jeder Bürger denken, wenn er während der Herbst­sammlung des Deutschen Roten Kreuzes vom 17. bis 27.9.1993 von Helferinnen und Helfern angesprochen wird.

Steuern

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Unterscheidet sich das Gewerbe nicht vom Hobby, kann es zu einer teuren Liebhaberei werden An den Kragen geht es jetzt Erfindern, Seglern oder Schriftstel­lern, die ihr Hobby als Gewerbe angemeldet haben. Spätestens

bei Dauerverlusten müssen sie damit rechnen, daß ihr Gewer­be als Liebhaberei eingestuft wird, heißt es in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift FINANZtest der Stiftung Warentest. Alle steuerlich berücksichtigten Verluste müssen dann ent­sprechend nachversteuert werden. Tragisch kann die nach­trägliche Einstufung des Gewerbes als Liebhaberei allerdings für junge Existenzgründer werden. Der Bundesfinanzhof schreibt dazu: »Fehlt es nach einer größeren Zahl von Jahren an der Erzielung positiver Einkünfte, so fallen die wirtschaft­lichen Ergebnisse - sprich die Verluste - auch dann nicht unter die genannten Einkunftsarten, wenn sie sich in ihrer Art nach hierunter einordnen ließen.« Zu befürchten ist also, daß nach dem Aufruf des Rechnungshofes künftig viele Finanzämter nicht lange fackeln werden, wenn ein junges Unternehmen über die üblichen Anlaufverluste hinaus keine schwarzen Zahlen schreibt.

Faustregel: Fließen nicht spätestens nach fünf Jahren Gewin­ne in die Finanzkasse, liegt keine nachhaltige unternehmeri­sche Betätigung vor, sondern lediglich eine steuerlich unbe­achtliche Liebhaberei.

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Fest der Begegnung im Bürgerhaus Wirges

»Frieden gestalten - Gewalt überwinden« unter diesem Motto steht die Woche der ausländischen Mitbürger 1993.

Der Aktionstag im Westerwaldkreis findet am Samstag, 18.9.1993, in der Bürgerhalle in Wirges statt. Veranstalter ist die Europa-Union Westerwald in Bad Marienberg.

Von 16 bis 20 Uhr wird den Besuchern ein abwechslungsrei­ches Programm geboten, das Folklore und kulinarische Spezia­litäten aus vielen Ländern beinhaltet. So werden Nationalge­richte aus Kroatien und der Türkei serviert. Aus diesen Län­dern werden auch Tanzgruppen zu sehen sein. Außerdem stehen Filmvorführungen auf dem Veranstaltungsprogramm und der TTC Grenzau wird mit einigen Top-Spielern Tischten­nis in Perfektion demonstrieren.

Das Arbeitsamt, die Kreishandwerkerschaft und Wohlfahrts­verbände sowie soziale Dienste werden mit Informationsstän­den in der Bürgerhalle anwesend sein. Für die kleinen Besu­cher des Festes wird der Landessportbund ein besonderes Programm mit Spielen und Sport anbieten.

Aber auch der Westerwälder Part kommt nicht zu kurz. Dafür sorgen der Musikverein Wirges, das Akkordeonorchester Wir­ges, die Westerburger Trachtentanzgruppe und die Tanzgrup­pe der Freiw. Feuerwehr Montabaur. Wer die Westerwälder Küche nicht missen möchte, kann Reibekuchen, Waffeln und weitere heimische Speisen verzehren.

Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Ralf Schwoll, hauptberuflich Moderator eines bekannten privaten Radiosen­ders.

Bei allen Programmangeboten bleibt auch noch genügend Zeit, um miteinander zu sprechen und miteinander zu feiern. Dies soll letztendlich dazu führen, sich besser zu verstehen, was ja auch das Anliegen des Aktionstages ist.

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Orientierungshilfe für den Verbraucher

»Blauer Engel« kennzeichnet auch besonders schadstoffarme Erdgasgeräte

»Vollständig biologisch abbaubar«, »FCKW-frei«, »recyclingfä­hig«, »aus kontrolliertem Anbau«: Die Palette der Hinweise auf (vermeintlich) umweltverträgliche Waren wird in allen Berei­chen von Tag zu Tag größer. Ob mahnende Appelle an das Umweltbewußtsein oder etwas dezentere Attribute wie »Bio«, »Öko« und »Natur« - für den Verbraucher wird es zunehmend schwieriger, sich in diesem Dschungel zurechtzufinden. Hinzu kommt, daß viele Begriffe aus der Öko-Werbung gesetzlich nicht geschützt und daher wenig aussagekräftig sind. Anders verhält es sich mit dem Umweltzeichen »Blauer Engel«. Es wurde 1977 auf Anregung des Bundesinnenministeriums ins Leben gerufen und wird von einer Fachjury verliehen, um innerhalb einer bestimmten Produktgruppe vergleichsweise umweltfreundliche Waren hervorzuheben.

Das Zeichen »Blauer Engel« als Entscheidungshilfe für den Verbraucher gibt es auch für Geräte, die zur Wärmeversorgung im Haushalt dienen. Moderne Erdgasgeräte für die Heizung und Warmwasserbereitung sind ohnehin vergleichsweise um­weltschonend, da sie zum einen energiesparend arbeiten und zum anderen Erdgas der emissionsärmste fossile Brennstoff ist.

Die Meßlatte für die Vergabe des Umweltzeichens wurde daher bei Erdgasgeräten besonders hoch angelegt. Sie müssen nied­rigere Emissionsgrenzwerte einhalten als beispielsweise Öl-