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Montabaur

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Nr. 37/93

Die Sparkassen in Rheinland-Pfalz unterstützen den Wettbe­werb »Jugend trainiert für Olympia« durch die Überreichung von T-Shirts an die Bezirkssieger und Ausstattung mit Sweet- Shirts für die Landessieger in vielen Sportarten und natürlich auch im Fußball.

In einer Veranstaltung in der Berufsbildenden Schule Monta­baur überreichte Schulleiter Wolfgang Müller die Siegerur­kunde des Kultusministeriums, dankte den Schülern für ihr Engagement im Schul-Fußball und gratulierte zu dem großen Erfolg.

Karl Heinz Imand überreichte die von der Kreissparkasse gestifteten Sweet-Shirts. Die nicht anwesenden Spieler erhal­ten ihr Sweet-Shirt vom Sportlehrer Bill beim nächsten Trai­ningstag.

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Schreib gegen Gewalt

Der Sparkassen- und Giroverband Rheinland-Pfalz unterstützt einen vom Hörfunksender Südwestfunk 4 initiierten Wettbe­werb unter dem Motto »Schreib gegen Gewalt«. Rheinland- pfälzische Jugendliche bis 20 Jahre sollen ermutigt werden, sich gegen Gewalt zu engagieren. »Wir wollen junge Leute motivieren, Gewalterlebnisse wiederzugeben und Perspekti­ven zu entwickeln, wie man gegen Gewalt angehen kann«, sagt Redaktionsleiter Wolfhard Klein.

Wer teilnehmen möchte, kann bis zum 31.10.1993 kurze Ge­schichten - nicht länger als acht Seiten - der besprochene Kassetten - nicht länger als fünf Minuten - einsenden an den Südwestfunk, SWF 4 - Aktuelles, »Thema Gewalt«, Postfach 3740, 55027 Mainz. Beurteilt werden die eingereichten Ge­schichten von einer Jury. Die 15 besten Arbeiten werden mit Geld- oder Sachpreisen prämiiert und anschließend veröffent­licht.

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Zum Saisonstart neue Spielbälle von der Volksbank für die Aufsteiger

Schon fast zur Tradition geworden ist die Ballspende der Volksbank Montabaur-Wallmerod an die Meistermannschaf­ten im Fußball, die gleichzeitig in die nächsthöhere Spielklasse aufsteigen.

So begrüßte auch in diesem Jahr Vorstandsmitglied Ulrich Schlosser die Vereinsvorsitzenden sowie die Spielführer der siegreichen Fußballmannschaften aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank Montabaur-Wallmerod.

Mit einem Glas Sekt nahmen die Spielführer die Gutscheine für die Bälle entgegen, die leider nicht frühzeitig genug gelie­fert werden konnten. Schlosser gratulierte den Sportlern vor allem zu ihrem Erfolg, der sicherlich mit viel Trainingsfleiß verbunden war und gab der Hoffnung Ausdruck, daß mit diesen neuen Bällen die Tore für den nächsten Aufstieg geschossen werden können.

Im einzelnen erhielten eine Ballspende die 1. Mannschaft des TuS Montabaur, die 1. und 2. Mannschaft des SVMeudt, die SG Otzingen, der SV Eschelbach, der TuS Girod, die SG Horbach sowie die 2. Mannschaft der Eintracht Glaschemie.

Vorstandsmitglied Ulrich Schlosser von der Volksbank Montabaur-Wallmerod (rechts) überreicht in einer kleinen Feierstunde Gutscheine für neue Spielbälle an die Aufstiegsmannschaften der Fußballspielsaison 92/93.

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»Klassenzimmer im Freien« am Mons-Tabor-Gymnasium offiziell übergeben

Volksbank-Spende wurde gut angelegt

Zwar fehlt noch der letzte Schliff, aber anläßlich des 125- jährigen Schulbestehens des Mons-Tabor-Gymnasiums in Montabaur, das gleichzeitig mit dem diesjährigen Schulfest gefeiert wurde, konnte Hans-Jürgen Höher, Vorstandsspre­cher der Volksbank Montabaur-Wallmerod, das Klassenzim­mer im Freien bereits offiziell seiner Bestimmung übergeben. Das durch eine Volksbank-Spende finanzierte Projekt wurde hauptsächlich in Eigenleistung der Schüler durch die Umwelt- AG erstellt. Für fachliche und arbeitstechnische Unterstüt­zung sorgte das Forstamt Montabaur mit Revierleiter Kloft. Den Anfang für die noch ausstehenden Arbeiten machte dann auch der Vorstandssprecher der Volksbank selbst, indem er den ersten Baum der Begrünung pflanzte, die das Klassenzim­mer künftig umsäumen sollen.

Das Klassenzimmer kann eine gesamte Schulklasse aufneh­men und dient dazu, insbesondere Unterricht in naturkundli­chen Fächern anschaulich im Freien abzuhalten, sofern das Wetter mitspielt. Aufgrund der Konzeption bietet das Objekt auch Möglichkeiten für Grillfeten, da in das Holzpflaster ein Platz aus Natursteinen eingearbeitet ist und als Feuerstelle dienen kann.

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Allseits freudige Mienen gab es bei der offiziellen Übergabe des Klassenzimmers im Freien am Mons-Tabor-Gymnasium in Montabaur (von rechts: Vorstandssprecher der Volksbank Montabaur-Wallmerod Hans Jürgen Höher, Schulleiter des Mons-Tabor-Gymnasiums Oberstudiendirektor Günter Follmann, Schülervertreter Oliver Seebach und links im Bild Winfried Wehr, Leiter des Forstamtes Montabaur).

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Stefan Schöffl jetzt »Dr. phiL«

Stefan Schöffl, dem ältesten Sohn der hiesigen Tanz­schule Schöffl, der kürzlich sein Promotionsverfahren an der Universität Siegen erfolgreich abgeschlossen hat, wurde von der Dekanin des Fachbereichs Sprach- und Literaturwissenschaften, Frau Prof. Dr. Ragotzky, der Grad des »Doktors der Philosophie« (Dr. phil.) ver­liehen.

In seiner Dissertation, die im Fach »Deutsche Sprachwissen­schaften« abgelegt wurde, untersucht Stefan Schöffl über 2.000 Limburger Familiennamen aus der Zeit um 1200 bis 1500 auf ihre etymologische und linguistische Bedeutung hin und stellt sie in Relation zu heute in Limburg auftretenden Familienna­men. Die Namen stammen aus Urkunden, Regesten und Kauf­verträgen der damaligen Zeit, die nun im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden und in den Stadtarchiven von Limburg und Kob­lenz lagern.

»Es war zwar nicht so einfach, die teilweise sehr verwitterten Schriftstücke aus dem Mittelhochdeutschen ins Neuhoch­deutsche zu übersetzen«, sagt Stefan Schöffl, »aber es hat auch viel Spaß gemacht. Neben meinem «Doktor-Vater», Prof. Dr. Gerhard Augst aus Siegen, hat mir hierbei auch Studiendirek­tor Maibach, der Leiter des Limburger Stadtarchivs, sehr geholfen.«

Stefan Schöffl ist seit 1989 als Studienrat an der Staatlichen Glasfachschule in Hadamar (Erwin-Stein-Schule) beschäftigt und unterrichtet dort die Fächer Deutsch, Wirtschaftslehre, Berufs- und Arbeitspädagogik und Buchführung.