Montabaur
Hinweis:
Bewertet und prämiiert werden ausschließlich die Freilegung und Herrichtung von altem Fachwerk und die Renovierung von Fassaden an Altbauten. Neubauten in massiver Bauart werden von diesem Wettbewerb ausgenommen.
Sollten Sie an dem Wettbewerb teilnehmen wollen, zeigen Sie Ihre Teilnahme bitte bis zum 01.08.1993 durch ein formloses Schreiben an die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Bauamt, Postfach 1262, 5430 Montabaur, an.
Die Bewertung der Verschönerungsmaßnahmen erfolgt durch eine vom Stadtrat ausgewählte Kommission.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne das Bauamt der Verbandsgemeindeverwaltung, Telefon: 126.216.
Die vom Stadtrat am 21.05.1981 beschlossenen Richtlinien bilden die Grundlage für die Durchführung des Wettbewerbes. Nachstehend veröffentlichen wir nochmals die Ziel- und Aufgabenstellung des Wettbewerbes:
1. Ziele und Aufgaben:
Der Wettbewerb soll die Initiative der Einwohner und Bürger zur Pflege, Gestaltung und Verschönerung ihrer Gebäude anregen und fördern. Durch den Wettbewerb sollen Maßnahmen, die zur Stadtverschönerung beitragen, bewertet und prämiiert werden.
2. Teilnehmerkreis:
Teilnehmer des Wettbewerbes können die Eigentümer oder Mieter von Gebäuden in der Innenstadt und den Stadtteilen sein. Die Anmeldung zur Teilnahme erfolgt durch formloses Schreiben an die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur - Bauamt.
3. Bewertungskommission:
Zur Ermittlung der Preisträger wird eine Bewertungskommission gebildet. Die Kommission besteht aus 5 durch den Stadtrat der Stadt Montabaur gewählten Mitgliedern. Bewertungskriterien:
Die Bewertung der Fassadengestaltung wird durch die Kommission unter Verwendung eines Bewertungsbogens im Punktesystem vorgenommen, der die nachfolgenden Bewertungskriterien enthält:
- Gestaltung der Hausfassade unter Berücksichtigung von Form, Material, Farbgebung und Blumenschmuck
- Renovierung der Fassade
- stilgerechte Anpassung an das Straßenbild
- Auffrischung alter Inschriften
- städtebauliche Anpassung der Leuchtreklamen und Werbeanlagen
Eine mehrmalige Bewertung und Prämiierung derselben Maßnahme ist ausgeschlossen.
Die Initiative der Teilnehmer wird mit einer Geldprämie honoriert. Der 1. Preis beläuft sich auf 500,— DM, der 2. Preis auf 300,— DM und der 3. Preis auf 200,— DM.
Montabaur, 22. Juni 1993
Dr. Possel-Dölken, Bürgermeister
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Die Verwaltung informiert”
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken für weitere zehn Jahre ernannt
In einer gemeinsamen Sitzung von Stadt- und Verbandsgemeinderatwurde Dr. Possel-Dölken am 17.06.1993 für weitere zehn Jahre zum Bürgermeister von Stadt und Verbandsgemeinde ernannt.
Für die Verbandsgemeinde Montabaur überreichte Erster Beigeordneter Reusch die Ernennungsurkunde. Er hob in diesem Rahmen hervor, Dr. Possel-Dölken sei einer der letzten Bürgermeister, die noch von den Ratsmitgliedern nach “altem” Kommunalrecht gewählt wurden. Ab Herbst d. J. wählten die Bürgerinnen und Bürger “ihren” Bürgermeister unmittelbar. Reusch betonte, die .Verbandsgemeinde Montabaur sei die größte Verbandsgemeinde des Landes und möchte dies auch bleiben. Mit einem Zuzug von über 5.000 Einwohnern hätten die Bürgerinnen und Bürger deutlich über die Verbandsgemeinde und ihre Führung abgestimmt.
Der Erste Beigeordnete blickte in seinen Ausführungen auf eine loyale, konstruktive und freundschaftliche Zusammenarbeit mit Bürgermeister Dr. Possel-Dölken zurück.Er wünschte dem “alten” und “neuen” Bürgermeister in diesem Sinne weiterhin Erfolg und das notwendige Quäntchen Glück für seine Arbeit.
Zweiter Stadtbeigeordneter Trumm überreichte die Ernennungsurkunde für die Stadt Montabaur. Er hob das bisherige besonders gute Verhältnis zwischen Stadtrat und Bürgermeister hervor und sprach seine Glückwünsche für die weitere
Nr. 25/93
Heinz Reusch, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde (li.), und Paul Trumm, Zweiter Stadtbeigeordneter (re.), waren die Ersten, die Bürgermeister Br. Possel-Dölken zur Ernennung gratulierten.
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Amtszeit aus.
Für die CDU-Fraktion des Verbandsgemeinderates gratulierte Fraktionsführer Wolfgang Müller zur Ernennung. Er betonte, die Verbandsgemeinde Montabaur bestehe 21 Jahre. In nahezu der Hälfte dieser Zeit habe Dr. Possel-Dölken die Geschicke der Kommune gestaltet. Hierbei habe er Sachkompentenz und kooperative Führung bewiesen. Im Rat sei er stets ein ehrlicher und fairer Partner gewesen. Müller betonte, Bürgermeister Dr. Possel-Dölken habe in der Vergangenheit gezeigt, daß er es verstehe, Zukunftsperspektiven richtig zu deuten und die Chancen für die Verbandsgemeinde aufzugreifen. Ratsmitglied Richard Bertram (FWG-Fraktion des Verbandsgemeinderates) führte in seinem Grußwort aus, gute Demokraten bekräftigten einander in der Verantwortung für das Gemeinwesen. In diesem Sinne spräche er neben den guten Wünschen für die zweite Amtszeit die weitere Bereitschaft für eine faire Zusammenarbeit aus.
Fraktionsführer Hans-Josef Manns dankte Dr. Possel-Dölken namens der CDU-Fraktion des Stadtrates für die bisherige Arbeit. Der Bürgermeister habe sein Amt bravourös ausgefüllt und in seiner Amtszeit eine positive Weiterentwicklung der Stadt Montabaur ermöglicht. Zukunftsperspektiven - wie z.B. der Schnellbahn-Haltepunkt - seien geschaffen worden. Manns betonte, zu seinem Amtsantritt vor zehn Jahren sei Dr. Possel-Dölken eine unbekannte Größe gewesen. Heute sei der Bürgermeister mit seinen Stärken und Schwächen einschätzbar. Vor diesem Hintergrund zeige das gute Ergebnis der Wiederwahl die Anerkennung und Wertung seiner Arbeit.
Die Glückwünsche der SPD-Fraktion von Stadt- und Verbandsgemeinderat überbrachte Karl-Heinz Bächer. Er betonte, die Aufgaben der Kommunen würden immer vielschichtiger und schwieriger bei einer zunehmend engeren Finanzdecke. Die Aufgabenerfüllung sei jeweils ein Gemeinschaftswerk, orientiert äm Wohl für das Gemeinwesen. Vor diesem Hintergrund könne Dr. Possel-Dölken auch zukünftig auf eine faire Zusammenarbeit mit seiner Fraktion zählen. Bächer betonte, selbstverständlich werde man versuchen, eigene Anschauungen dabei durchzusetzen. Man müsse in der Arbeit für das Gemeinwohl zu einem elementaren Streit bereit sein, verbunden mit dem Ziel, einen grundlegenden Konsenz zu erreichen. Das gemeinsame Ziel, das Allgemeinwohl über Parteigrenzen hinweg gemeinsam zu fördern, betonte Paul-Heinz Schweizer, Fraktionsführer der FWG im Stadtrat. Er führte aus, nach der Gemeindeordnung habe der Bürgermeister vielfältige Möglichkeiten, die Geschicke der Kommune zu lenken. Er bedürfe hierbei jedoch der Unterstützung durch den Rat. Schweizer betonte, wichtige Entscheidungen und Beschlüsse würden auch zukünftig von Bürgermeister und Rat gemeinsam gefordert. Hierbei sei der Schlüssel zum Erfolg eine konstruktive und faire Zusammenarbeit, wozu die FWG-Fraktion im Stadtrat weiterhin ihre Bereitschaft signalisierte.
Die Glückwünsche der Grtsbürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur überbrachte Ortsbürgermeister Theo Hannappel. Landrat Peter-Paul Weinert übermittelte die Glückwünsche des Westerwaldkreises sowie die Grüße von den Kollegen des Bürgermeisters aus den benachbarten Verbandsgemeinden.
Dr. Possel-Dölken dankte abschließend für das Vertrauen, das ihm durch seine Wiederwahl entgegengebracht und nun in der Urkundenübergabe umgesetzt wurde. Er betonte, dieser Tag sei fast ein Arbeitstag wie jeder andere, biete jedoch in diesem Rahmen einen Anlaß für eine Rück- und Vorausschau.
Bei seinem Amtsantritt im Juni 1983 habe er betont, die

