Montabaur
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Nr. 33/92
Bekanntmachung des Fundamtes Folgende Fundgegenstände sind beim Fundamt Montabaur ab
gegeben worden:
1 goldenes Halskettchen. Fd.-Nr. 11/92
1 Fahrrad, Marke Spik. Fd.-Nr. 12/92
1 Herrenarmbanduhr. Fd.-Nr. 13/92
1 Damenarmbanduhr, Marke Rolex. Fd.-Nr. 15/92
1 weißes Kinderfahrrad
iThun Thomson«. Fd.-Nr. 16/92
1 silberner Ring. Fd.-Nr. 17/92
1 Herrenarmbanduhr, Marke Anker . Fd.-Nr. 20/92
1 silbernes Kettchen mit Anhänger. Fd.-Nr. 22/92
1 schwarze Geldbörse mit Inhalt. Fd.-Nr. 23/92
1 braune Geldbörse mit Inhalt. Fd.-Nr. 24/92
1 Geldschein.. Fd.-Nr. 21/92
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Die rechtmäßigen Verlierer können sich bei der Verbandsgemeindeverwaltung - Fundamt - Zimmer-Nr. 120, TbL 02602/126124, 5430 Montabaur, melden.
Natur- und Umwelt-Info
Ökologie der Agrarflächen
Auf alternativ bewirtschafteten Flächen'sind drei- bis fünfmal mehr Hasen anzutreffen als auf Äckern der mit Kunstdünger und. Pestiziden arbeitenden Nachbarn. Untersuchungen der Bayerischen Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau ergaben, daß rund 80 Prozent der eingesetzten Wirkstoffe Herbizide zur Bekämpfung von “Unkraut” sind. Diese Stoffe werden nahezu flächendeckend ausgebracht und haben den größten negativen Einfluß auf die Ökologie der Agrarflächen. Durch den Ausfall der Wildkräuter verlieren Tiere ihre Nahrungsbasis. Ökologen rechnen mit 15 Tierarten pro Pflanzenart. Allein 89 Pflanzenarten sind laut Erhebungen der TU Berlin durch die Anwendung von sogenannten Pflanzenschutzmitteln vom .Aussterben bedroht. Langzeituntersuchungen des Instituts für Landwirtschaftliche Botanik in Bonn ergaben ein ähnliches Bild. Auf den Anbauflächen biologisch-dynamisch geführter Höfe kommen erheblich mehr seltene, bedrohte Arten vor als auf konventionell bewirtschafteten Wiesen und Äckern. Der Trend verschlimmert die Situation noch: Auf 80 Prozent der “Bio”- Flächen kamen über einen Zeitraum von 27 Jahren gefährdete Arten vor. Dieser Flächenanteil lag bei den “Normalflächen” 1960 noch bei 61 Prozent, sank jedoch bis 1987 auf nur noch 29 Prozent. Der Naturschutzbund Deutschland e.V. appelliert deshalb an die Verbraucher, über den Kauf von biologisch erzeugten Produkten einen aktiven Beitrag zum Naturschutz zu leisten.
Weitere Informationen vom Naturschutzbund Deutschland, Landesverband Nordrhein-Westfalen, Pressesprecher Thomas Griesohn-Pflieger, Am Lippeglacis 10,4230 Wesel, Tel. 0281/29897.
Wohnen in Asbest
Asbest zählt zu den gefährlichsten Baustoffen, die wir kennen. Weil er besonders stabil, preiswert und vor allem feuerfest ist, wurde er jahrzehntelang in enormen Mengen eingesetzt. Was in den neuen Bundesländern an Asbestbeseitigung nötig ist, das läßt sich zur Zeit noch gar nicht abschätzen. Rein statistisch sitzt jeder Bürger der Ex-DDR auf 30 Quadratmetern Astbestplatten. Die Verbraucher-Initiative informiert in einem achtseitigen Faltblatt darüber, wo die Gefahren liegen, was Mieter und Hausbesitzer tun können, um sich zu schützen und welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen.
Das Faltblatt “Wohnen in Asbest” kostet incl. Porto 2,50 DM (in Briefmarken vorab) und ist zu beziehen bei der Verbraucher-Initiative, Breite Straße 51, 5300 Bonn 1, Tel. 0228/7263393, Fax 7263399.
Lebendige Dächer
Bewachsene Dächer wurden mit der stärkeren Sensibilisierung gegenüber Natur- und Umweltschutz von Ökologen wieder neu entdeckt. Die Gesellschaft für Umwelt und angepaßte Technologie in Stolpe zeigt in einer kleinen Broschüre auf, welche Dinge für ein bewachsenes Dach notwendig, überflüssig oder gar nachteilig sind. Schwerpunkte liegen im Aufbau des Daches,, seiner richtigen Bepflanzung sowie im Zusam'menspiel von Klima und Vegetation. Die Autoren le- gentSesonderen Wert auf historische Beispiele (z.B. traditionelle Grasdächer auf Holz ünd Birkenrinde), die oft von be- ' Stechender Einfachheit seien. Heutige Modelle dagegen würden unnötige Mengen von Materialien und Ressourcen “Verbrauchen.
Die Broscliöre "Lebendige' Dächer, /tufbau - Funktion - Ökologie” (24 Seiten, 5 DM zuzüglich 60 Pfennig Porto) kann bezogen werden bei der re-natur GmbH, Paul Schwedtke, Postfach 60, 2355 Fluhwinkei/Westfalen, Tel 04323/6001, Fax 7243.
Umweltschutzbeauftragter der VG Montabaur H. Meier, Tbl. 126109.
Verbandsgemdindeturnier 1992
Das diesjährige Verbahdsgemeindetumier wurde von der SG Neuhäusel am 18. und 19. Juli 1992 durchgeführt. AchtMannschaften der'Verbandsgemeinde Montabaur lieferten sich bei herrlichem Wetter einen heißen Kampf im neuen Augst-Stadion.
Nach Abschluß der Gruppenspiele belegten SV Kadenbach, SG Horressen/Elgendorf, SV Großholbach und SV Heiligenroth die Plätze 6 - 8.
Im Spiel um den dritten Platz mußte sich die zweite Mannschaft der SG Eitelbom/Neuhäusel dem um 4 Klassen höher spielenden TüS Montabaur klar geschlagen geben, war aber als krasser Außenseiter mit dem 4. Platz vollauf zufrieden. TüS Montabaur wurde somit verdienter Dritter.
Im Endspiel 1992 standensich Titelverteidiger SV Eschelbach und die SG Eitelbom/Neuhäusel I gegenüber. Nach einem spannenden und technisch guten Spiel setzte sich die Spielgemeinschaft aus Eitelborn und Neuhäusel mit 2 : 0 Tbren durch.
Nach D ankesworten des 1. Vorsitzenden, Hans Klein, an Aktive, Zuschauer und Schiedsrichter überreichte Verbandsgemeinde- Bürgermeister Dr. Possel-Dölken den Wanderpokal an die SG Eitelbom/Neuhäusel I und gratulierte allen Mannschaften zu ihrem hohen Einsatz bei diesem TUmier.
Der SG Neuhäusel dankte er für die gelungene Ausrichtung des Türmers und wünschte dem Verein alles Gute für das 25 jährige Vereinsjubiläum im September diesen Jahres.
Siegerehrung:
Von links nach rechts: Lars Kallwis, Spielführer SG Neuhäusel/Eitel- bom I, Bürgermeister Dr. Possel-Dölken, Klaus Jäger, Tbmierleitung.
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