Montabaur
Nr. 20/92
E
Das Schloß wirbt schon auf der Autobahn Schilder an der A 3 sollen Montabaur bekannter machen
SiBliii
mm r
Schloß Montabaur I
Das gelbe Schloß zwischen Frankfurt und Köln - täglich grüßt es Zehntausende auf ihrer Fahrt durch den Westerwald. War bisher manchem Autofahrer auf seiner Fahrt über die Autobahn A 3 nicht bekannt, welchen Namen das weithin sichbare gelbe Schloß trägt, so ist es jetzt deutlich in beiden Fahrtrichtungen zu lesen.
Fast 7 Jahre sind seit der erstmaligen Antragstellung der touristischen Hinweisschilder vergangen. Jetzt, rechtzeitig vor der Sommerreisezeit, konnte das Vorhaben endlich verwirklicht werden. Zwei Schilder, jeweils in der Größe 2,40 mx 3,60 mzeigen das Wahrzeichen der Westerwälder Kreisstadt und den Schriftzug »Schloß Montabaur«. Die Hinweise, wie Sie auch an anderen Autobahnen anzufinden sind, sollen eine allgemein verständliche Information und Orientierung über Landschaften und Sehenswürdigkeiten vermitteln.
Der Gestaltungsfreiheit auf diesen Schildern sind Grenzen gesetzt. Um Autofahrer nicht abzulenken, sind Motivgröße, Strichstärken und Farben (ausschl. braun und weiß) in den Richtlinien bereits vorgegeben.
»Die beiden Schilder sind für unsere Stadt wertvolle Werbeträger. Wir erhoffen uns nicht nur eine deutliche Steigerung der Image-Werbungfür unsere Stadt und damit verbunden auch positive Auswirkungen auf den Fremdenverkehr in Montabaur und im Westerwald, sondern auch für die Verkehrsteilnehmer auf der A 3 einen besonderen Anreiz unsere Stadt zu besuchen«, so Bürgermeister Dr. Possel-Dölken.
Die Entwürfe stammen aus der Feder der bekannten Montabau- rer Werbeagentur Abresch. Entwurf, Herstellungs- und Installationskosten gehen nach den Richtlinien für touristische Hinweisschilder zu Lasten des Antragstellers. Damit zahlt die Stadt Montabaur für diese Werbung einen Betrag von 13.000 DM, an dem sich die Akademie Deutscher Genossenschaften mit 1.000 DM beteiligt.
Mehr Natur an der Niederelberter Grundschule
Mit großem Engagement wurde der neue Schulgarten angelegt
Mal
Der entönige und versiegelte Schulhof der Grundschule Niederelbert lädt nicht zum Verweilen und Erleben für die Kinder ein. Schon seit längerer Zeit machte sich das Schulkollegium Gedanken über eine naturaahe Umgestaltung.
Mit Farben, Bepflanzungen und Spiel-/Freizeitgegenständen soll der Schulhof auf gelockert und erlebnisreicher werden. Auch einen Schulgarten hatte man bei diesen Überlegungen eingeplant.
Im August 1991 wurde diese Absicht konkretisiert und der Schuleltemversammlung vorgestellt. Eine gemeinsame Projektgruppe aus Eltern und Lehrern unter fachlicher Beratung des Umwelt beauftragten der Verbandsgemeinde Montabaur erarbeitete einen Schulgartenplan sowie mögliche Standorte. Man einigte sich schließlich mit dem Besitzer einer 260 qm großen Parzelle direkt im Anschluß an das Schulgebäude über eine kostenlose Pacht.
Die für die Anlage als erstes benötigten finanziellen Mittel stellten die zum Schulbezirk gehörenden Gemeinden Niederelbert in Höhe von 2.300 DM, die Gemeinde Holler mit 200 DM sowie die Verbandsgemeinde Monabaur in der Höhe von 1.000 DM zur Verfügung.
An zwei Samstagen im Frühjahr 1992 erstellen 3 5 bis 40 Eltern, Lehrer und Schüler mit großer Begeisterungihren Schulgarten. Zuerst wurde ein Wildschutzzaun um das Grundstück gezogen, um die Pflanzen vor Beschädigungen zu schützen. Entlang des Zaunes sollen sich einheimische Gehölze und Beerensträucher entwickeln, die Insekten, Vögeln und Menschen Nahrung bieten.
Jede der 8 Klassen erhält ein mit einer Holzeinf assung versehenes Pflanzbeet. Holzschnitzel zwischen den Beeten verhindern die Verschmutzung des Schulgebäudes und der Klassen bei feuchter Witterung.
In den letzten zwei Wochen wurde schon intensiv im Garten gearbeitet. Nachdem der Boden der Pflanzbeete auf gelockert worden war, wurden Kartoffeln gesetzt und Radieschen, Kürbis, Bohnen und Salat gesät. Nun warten die Kinder gespannt darauf, was sich daraus entwickeln wird.
Für das nächste Jahr ist die Anschaffung eines kleinen Gerätehäuschens beabsichtigt.
Im Rahmen des Schulfestes am 27.6.1992 findet die offizielle Eröffnung des Schulgartens statt.
Gemeinsam mit dem Umweltbeauftragten Helmut Meier ist Schulleiter Karl Jung der Auffassung, daß gerade Schulgärten eine besonders gute Möglichkeit bieten, Kinder und Jugendliche schon frühzeitig auf natürliche Art und Weise mit dem Natur- und Umweltschutz vertraut zu machen. Beide wünschen sich, daß dieses Beispiel an anderen Schulen »Schule macht«!
Fernmeldeübung
Im Manöverraum Regierungsbezirk THer und Koblenz findet im Zeitraum vom 18. bis 22. Mai 1992 eine Ferameldeübung statt.
Thippenstärke: 900 Soldaten, Fahrzeuge: 350 Radfahrzeuge, 30 Kettenfahrzeuge, 2 Hubschrauber (mit Außenlandungen) Sonstiges: Im Rahmen der Übung werden in der Regel nur einzelne Fernmeldetrupps an verschiedenen hohen Punkten im Übungsraum zum Einsatz kommen.
Gefechtsübung
Im Manöverraum Rhein-Lahn-Kreis, Westerwaldkreis findet im Zeitraum vom 18. bis 27. Mai 1992 eine Gefechtsübung statt. Thippenstärke: 600 US-Soldaten, Fahrzeuge: 207 Radfahrzeuge, 47 Kettenfahrzeuge, 3 Hubschrauber (mit Außenlandungen) Sonstiges: Nachtübungen sind ebenso vorgesehen wie der Einsatz von Nebeltöpfen, Manöver- und Signalmunition.
Feldeinsatzübung
Im Manöverraum Dierdorf - Steinefrenz - Lim burg - Lahnstein - Kastellaun - Münstermaifeldd- Neuwied • Dierdorf findet in der Zeit vom 19. bis 22. Mai 1992 eine Feldeinsatzübungstatt. Thippenstärke: 160 Soldaten, Fahrzeuge: 60 Radfahrzeuge, Sonstiges: Es wird Tarnmaterial benötigt.
Durchschlageübung
Im Manöverraum Daaden • Rennerod - Langendembach - Frickhofen - Hundsangen • Heilberscheid - Dausenau - Braubach ■ Ka-Horchheim - Ko.-Niederberg ■ Höhr-Grenzhausen - Selters - Elgert • Höchstenbach - Hachenburg • Daaden findet im Zeitraum vom 19. bis 21. Mai 1992 eine Durchschlageübung statt. Thippenstärke: 170 Soldaten, Fahrzeuge: 20 Radfahrzeuge, 2 Hubschrauber (mit Außenlandungen)
Sonstiges: Es wird Darstellungsmunition verwendet.
Die Bevölkerung wird um Beachtung gebeten.

