Montabaur
Nr. 19/92
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Truppenstärke: 40 Soldaten, Fahrzeuge: 5 Radfahrzeuge, Art der Übung: Marsch zu Fuß.
Sonstiges: Manövermunition wird außerhalb geschlossener Ortschaften eingesetzt.
Durchführung der örtlichen Eichtage
Die örtlichen Eichtage des Eichamtes, 5400 Koblenz finden im Zeitraum vom 18.5. bis 10.6.1992 in der Verbandsgemeinde Montabaur statt.
Die Mitarbeiter des Eichamtes sind an folgenden Tbrminen im Eichlokal Bauhof Montabaur, Eichwiese, 5430 Montabaur anzutreffen:
Dienstag, 19.5.92, 08.30 bis 12.00 Uhr Mittwoch, 20.6.92, 08.30 bis 10.30 Uhr.
Alle Gewerbetreibende, die bei ihrer Tätigkeit Meßgeräte, Waagen und Gewichte verwenden und keine persönliche Aufforderung durch das Eichamt erhalten haben, unterliegen ebenfalls der Eichpflicht. Ferner weisen wir darauf hin, daß die Besitzer feststehender Großwagen verpflichtet sind, den Transport der Prüfgewichte zu den Waagen selbst zu übernehmen. Aufgerufen sind alle Gewerbetreibende, die innerhalb der Ver- bandsgemeinde Montabaur ihre Betriebstätigkeit ausüben und der Eichpflicht unterliegen.
Natur- und Umwelt-Info
Arten - und Biotopschutz:
Wer soll das bezahlen?
Bevor die mit uns lebenden Arten und ihre Lebensstätten durch achtlose Zerstörung kurzfristigem Profitdenken geopfert werden, sollte doch einmal geklärt werden, wie groß umgekehrt das wirtschaftliche Opfer wäre, unsere Mitlebewesen zu erhalten. Welche Flächen und Maßnahmen, welche wirtschaftlichen Einbußen und gesellschaftlichen Ausgleichszahlungen, welche Aufwendungen für Instandsetzung und Pflege wären nötig? Aber auch: Wie hoch ist die Bereitschaft der Bevölkerung, diese Mittel für den Arten- und Biotopschutz einzusetzen anstatt in anderen Bereichen?
Fahrtenanmeldung für das Anruf-Sammeltaxi bitte bis spätestens eine halbe Stunde vor der fahrplanmäßigen Abfahrt unter folgender Telefonnummer:
06485 - 300
Wichtiger Hinweis :
Aus technischen Gründen kann es durchaus einmal Vorkommen, daß Sie nicht sofort einen Anschluß erhalten. In einem solchen Fall rufen Sie bitte nochmals (wenn möglich zu 'einem späteren Zeitpunkt) die AST-Zentrale an.
Falls Sie bereits frühzeitig Ihren Fahrtwüsch kennen, dann benutzen Sie bitte unsere Voranmeldung. Vor- und Nachmittagsfahrten können Sie bereits am Vorabend ab 18.00 Uhr anmelden.
Die Bürgerzeitung erscheint wöchentlich. Herausgeber, Druck und Verlag: Verlag + Druck Linus Wittich KG, 5410 Höhr-Grenzhausen, Rheinstr. 41, Postfach 1451, Tfelefon 02624/106-0. Telefax 02624/6170. Verantwortlich für den Inhalt: Franz-Peter Budenbach. Verantwortlich für den Anzeigenteil- Annette Steil Bezugspreis monatl DM 2,30 bei Ortszustellung.
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Bekanntmachungen der Kommunalverwaltungen Für Anzeigenveröffentlichungen u. Fremdbeilagen gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen und unsere z.Zt. gültige Anzeigenpreisliste Bei Nichtbelieferung ohne Verschulden des Verlages oder infolge höherer Gewalt, Unruhen, Störung des Arbeitsfriedens, bestehen keine Ansprüche gegen den Verlag.
Im Rahmen des Forschungsschwerpunktes des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit “Kosten der Umweltverschmutzung/Nutzen des Umweltschutzes” (siehe auch UK 148/17.02.92) wurden unter der Federführung der Gesamthochschule Kassel in einer breit angelegten Untersuchung von Ökologen, Landschaftsplanern, Ökonomen und Sozialwissenschaftlern Kosten und Wertschätzung des Arten- und Biotopschutzes untersucht und für den Bereich der Bundesrepublik Antworten auf diese und detailliertere Fragen gegeben. Dabei gibt der vom Um-* - Weltbundesamt herausgegebene Bericht eine Übersicht über den Stand der Arten- und Biotopschutzdiskussion mit ethischen Hintergründen, recht detaillierten Schutzszenarien und umfangreichen Literaturhinweisen. Zugleich zeigt die Untersuchung der Zahlungsbereitschaft, daß die Bevölkerung bereit wäre, auch das Fünffache der benötigten Kosten für den Arten- und Biotopschutz bereitzustellen. Jetzt kommt es also nur noch darauf an, die politischen Rahmenbedingungen zu schaffen und das Geld tatsächlich für den Naturschutz zu mobilisieren.
"Kosten und Wertschätzung des Arten- und Biotopschutzes" ist erschienen als Band 3/91. Berichte des Umweltbundesamtes (645 Seiten, 128 DM) im Erich Schmidt Verlag, Viktoriastraße 44a, 4800 Bielefeld 1, Tel. 0521/58308-0
Bedrohter Iltis
Durch den starken Rückgang von Amphibien wie Laub-, Grasfrösche und Erdkröten, die seine Nahrungsgrundlage bilden, steht auch der Waldiltis auf der “Roten Liste” der gefährdeten Säugetierarten. Außerdem zählen die Zerstörung von Hecken- und Ufergehölzen sowie der Verlust von Winterquartieren zu den Gründen für sein Seltenwerden. Als Fleischfresser steht er zudem am Ende der Nahrungspyramide und ist durch Gifte, die sich auf jeder Stufe anreichem, besonders gefährdet. Iltisgewebe weist in der Schweiz bereits PCB-Konzentrationen auf, die beim nahen Verwandten Mink zu Unfruchtbarkeit oder sogar zum Tode führen. Das Naturschutzmagazin “Fauna” widmet die März-Ausgabe zum großen Teil dieser bedrohten Marderart.
Die Mäizausgabe von "Fauna" ist erhältlich bei der Gruppe Naturschutz, Su- dendorfallee 1,3122 HankensbOttel und kostet 5,50 DM.
Umweltbeauftragter der Verbandsgemeinde Montabaur Helmut Meier, Ttel. 02602/126.109

