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Montabaur

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Nr. 12/92

34 Prozent der Umsätze des verarbeitenden Gewerbes stammen aus dem Exportgeschäft

Wiedervereinigung und Weltkonjunktur blieben nicht ohne Wirkung

Die Auslandsumsätze der rheinland-pfälzischen Industriebe­triebe betrugen im Jahre 1991 insgesamt 36,6 Milliarden Mark. Gegenüber dem Vorjahr gingen sie nach Angaben des Statisti­schen Landesamtes in B ad Ems um 2,6 Prozent zurück. Die Ex­portquote, gemessen als Anteil des Auslandsumsatzes am Ge­samtumsatz, belief sich auf 34Prozentünd lag damit unter dem Vorjahreswert (37 Prozent). Der Rückgang -wurde durch den stark gestiegenen Inlandsumsatz (plus 11,8 Prozent) verur­sacht, wobei sich der erhöhte Investitions- und Konsumgüterbe­darf der neuen Bundesländer auswirkte. Der Konjunkturab- schwung in wichtigen Industrieländern des Westens und der Devisenmangel in den sich reformierenden Staaten des Ostens erschwerten das Exportgeschäft.

Die meisten Güter (18,9 Milliarden Mark) exportierte 1991 das Grundstoff- und Produktionsgütergewerbe. Darunter entfielen allein auf die chemische Industrie rund 16,1 Milliarden Mark. Die Exportquote dieses Wirtschaftszweiges nahm gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozentpunkte ab, beträgt aber immer noch fast 64 Prozent. Die Ursachen sind in der weltweiten Konjunk­turschwäche in wichtigen Weltmärkten der Chemiebranche so­wie in dem scharfen Wettbewerb zu finden, der zudem Preiserhö­hungen nur bedingt zuläßt.

An zweiter Stelle steht der Investitionsgütersektor mit einer Exportquote von 32 Prozent (Vorjahr: 36 Prozent). Binnen Jah­

resfrist ging der Auslandsumsatz um 4,6 Prozent zurück, wäh­rend der Inlandsumsatz um 17 Prozent zu n a h m.

Sehr gut liefen die Geschäfte in der Verbrauchergüterindustrie, die ihr en Gesamtumsatz um 12 Prozent ausweiten konnte. Die­ser Zuwachs wurde größtenteils auf dem Inlandsmarkt erzielt, wo 14 Prozent mehr Waren und Güter abgesetzt werden konn­ten. Der Umsatz mit dem Ausland nahm lediglich um 3,3 Pro­zent zu, wodurch die Exportquote von 23 auf 21 Prozent sank.

Noch günstiger war die Entwicklung im Nahrungs- und Genuß­mittelgewerbe. Hier stieg die Exportquote von 11 auf 12 Pro­zent. Höhere Erlöse erzielte die Branche sowohl auf dem Binnen­markt (plus 7,2 Prozent) als auch besonders im Ausland (plus 16 Prozent).

71.300 Wohngeldempfänger im Dezember 1991

Zum Jahresende 1991 erhielten in Rheinland-Pfalz 71.273 Haushalte Wohngeld. Nach Mitteilung des Statistischen Lan­desamtes in Bad Ems nahm die Zahl der Leistungsempfänger gegenüber dem Vorjahr um 7,3 Prozent zu.

Die Wohngeldstellen bewilligten im letzten Quartal 1991 Miet- und Lastenzuschüsse mit einem Aufgabevolumen von rund 42,6 Millionen Mark. Das sind 4,8 Millionen Mark mehr als im Ver­gleichszeitraum des vergangenen J ahres. Der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch erhöhte sich um 4 auf jetzt 149 Mark.

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Stand 13.3.1992 Änderungen Vorbehalten

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