Montabaur
Senioren informieren sich
Am Samstag, dem 28.3.1992 findet in der Zeit von 9.00 bis 13.00 Uhr in der Berufsbildenden Schule Montabaur ein JIhgder offenen Tür« statt.
Zu diesem Erei gnis sind auch interessierte Senioren herzlichein- geladen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der CDU-Kreisver- band setzt einen Bus ein, der die Teilnehmer aus den umliegenden Ortschaften nach Montabaur befördert. Genaue Abfahrtsorte und Zeiten werden noch bekanntgegeben. Gegen 11.00 Uhr werden die Teilnehmer von der ersten Kreisbeigeordneten Helga Gerhardus begrüßt.
Die Kreisgeschäftsstelle in Montabaur, TteL 02602/92230 und Frau Loni Böhm, Horbach, IfeL 06439/1481 bitten die Interessenten um rechtzeitige telefonische Anmeldung, damit die Abfahrtszeiten festgelegt werden können. Frau Loni Böhm, steliv. Kreisvorsitzende der Seniorenunion, wird an diesem Tag die Ansprechpartnerin sein.
Ferienfreizeit «Natur erleben«
»Natur erleben«: Unter diesem Motto steht die Freizeit des Kreisjugendamtes für junge Leute von 13 bis 16 Jahre. In den Osterferien, 13. bis 16. April, gilt es für die Teilnehmer, bei Umweltschutzmaßnahmen im Forstrevier Welschneudorf mit Hand anzulegen. Unter der Anleitung des dortigen Revierför- sers Gebhard Klein werden beispielsweise junge B aumbestände frei geschnitten oder Maßnahmen gegen die Versauerung des Bodens getroffen. Aber auch Exkursionen unter fachkundiger Begleitung sowie intensives N aturerleben, etwa beim Ansitzen oder morgendlichen Erwachen des Waldes stehen auf dem Programm. Die Unterbringung erfolgt in eine Blockhütte des Jugendferiendorfes in Untershausen. Während dieser Zeit wird sich die Gruppe selbst versorgen. Da man täglich von Untershausen nach Welschneudorf pendeln wird, braötigt jeder Teilnehmer ein Fahrrad. Dielbin ahme an dieser Ferienfreiz eit ist kostenlos. Anmeldungen: Kreisjugendamt des Westerwaldkreises, TbL 02602/124463.
Tip der Energieberatung
Optimales Raumklima • nicht nur für den Menschen wichtig Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. bietet hierzu kostenlose Informationsgespräche mit den Energiefachleuten an. Der nächste Ibrrnin zur Energieberatung in der Beratungsstelle Koblenz ist am 19.3.92 zwischen 16 und 18 Uhr. Die Tbrminver- gabe erfolgt unter der TbL Nr. 0261/12727.
Wie geht man vor bei Asbest in Nachtspeicheröfen ?
Neues Faltblatt der Verbraucherzentrale Das Faltblatt gibt Antwort zu folgenden Fragen:
- Wie erfährt man, ob ein bestimmter N achtspeicherofen asbesthaltig ist?
- Wie dringlich ist die Sanierung?
• Welche Gefahren gehen von Asbest aus ?
- Wer führt die Sanierung entsprechend den gesetzlichen Vorschriften aus ?
- Wer ist verantwortlich für die Sanierung ?
Das Faltblatt ist in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz für 1,00 DM erhältlich. Postversand erfolgt für 2,00 DM über die Umweltberatung der Verbraucherzentrale, Gymnasiumstr. 4,6500 Mainz.
Landwirte gründen Beratungsring
Zur Gründung eines Beratungsringes für Rindviehhaltung- Grünland / Futterbau laden die landwirtschaftlichen Beratungsstellen aus Altenkirchen, Katzenelnbogen, Neuwied und Montabaur zu einer Versammlung am Freitag, 20. März 1992, um 20.00 Uhr interessierte Landwirte ins Dorf gemein schaftshaus nach Dierdorf-Giershofen ein.
Ziel des Ringes ist es, die Landwirte intensiver in den Betriebszweigen Rindviehhaltung und Futterbau zu beraten. Neben der Produktionstechnik gilt das besondere Interesse vor allem der Wirtschaftlichkeit. Durch Kontrolle der Betriebszweige und Betriebsvergleiche sollen evtL Schwachstellen in den Betrieben aufgezeigt und korrigiert werden. Damit k ann letztlich die gesamte Wirtschaftlichkeit der Produktionsschwerpunkte unserer Futterbaubetriebe positiv beeinflußt werden. In der Griin- dungsversa mm l un g wird die Finanzierung des Ringes und dessen Satzung vorgestellt und diskutiert.
Im Anschluß daran erfolgt die Gründung und Wahl des Vorstandes. Darüber hinaus ist es notwendig, über den Arbeitsablauf und den Start des Beratungsringes zu sprechen.
_ Nr. 11/92
Wegen der umfangreichen Tagesordnung wird um pünktliches Erscheinen zu der Veranstaltung gebeten.
Wenn das Glücksspiel süchtig macht
Selbsthilfegruppe »Anonyme Spieler« jetzt auch im Westerwald
Frau Alef-Bill von der Suchtberatungsstelle des Diakonischen Werkes in Westerburg hat sich bereit erklärt, diese neu entste- hende Gruppe für ca. ein halbes Jahr zu begleiten, indem Sie einmal im Monat der Gruppe zur Verfügung steht.
Das erste Treffen der Selbsthilfegruppe »Anonyme Spieler im Westerwald« ist am 17. März 1991 um 19.00 Uhr, im Paritätischen Zentrum, Neustraße 34, 5438 Westerburg.
Menschen, die sich für diese Selbsthilfegruppe interessieren, finden weitere Informationen in der WeKISS (Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe) Frau Karrenbauer, TbL 02663/2540 oder im Diakonischen Werk Frau Alef- BilL TbL 02663/8018.
Wirgeser Angler mit Schulung für Fischer
"Wer fischen wiü, muß büffeln". Damit auch in der kommenden Saison möglichst viele neue Petrijünger an den Gewässern des Westerwaldes angeln dürfen, führt der Angelverein "Angelfreunde Wirges 1955 e.V.” in den nächsten Wochen einen Lehrgang zur Vorbereitung auf die Fischerprüfung durch.
Als Prüfungstermin ist der 8. Mai 1992 vorgesehen, der Lehrgang beginnt am 27. März um 19.00 Uhr im Gasthaus "Zur guten Quelle”, Kirchstraße 11, 5433 Siershahn.
Hier die Lehrgangstermine:
27.03.1992,19.00 bis 21.80 Uhr Einführung
und Gesetzeskunde
03.04.1992,19.00 bis 21.30 Uhr Allgemeine Fischkunde 10.04.1992,19.00 bis 21.30 Uhr Allgemeine Fischkunde 14.04.1992,19.00 bis 21.30 Uhr Spezielle Fischkunde 21.04.1992,19.00 bis 21.30 Uhr Gewässerkunde 24.04.1992,19.00 bis 21.30 Uhr Gerätekunde 25.04.1992,14.30 bis 17,00 Uhr Prakt. Silbersee in Wirges 07.05.1992,19.00 bis 21.00 Uhr Wiederholung 08.05.1992, 09.00 Uhr Prüfung
Die Veranstaltungen werden nach den neuesten Methoden des VDSF (Verband Deutscher Spartfischer) durchgeführt. Interessenten können sich ab sofort beim 1. Vorsitzenden Werner Scheunemann, Auf der Heide 19,5419 Helferskirchen, Tble- fon: 02626 - 365 oder Eduard Born, Hochstraße 3,5432 Wirges, Tblefon: 02602 - 60173 sowie beim Angelbedarf Günter Ender, Rheinstraße 35,5418 Selters, Tblefon: 02626-70798, anmelden. Der Verein weist an dieser Stelle noch einmal darauf hin, daß es im laufenden Jahr wieder verstärkt Kontrollen an den heimischen Gewässern geben wird. - "Schwarzangler” haben also keine große Chance auf fette Beutel
Beschäftigtenzuwachs im verarbeitenden Gewerbe
Konsumnahe Wirtschaftszweige bestimmten die Entwicklung In den 2.661 Industriebetrieben von Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten des verarbeitenden Gewerbes in Rheinland- Pfalz waren 1991 im Monatsdurchschnitt rund 393.900 Personen beschäftigt. Das sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 7.972 Personen oder 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr.
Zwei Fünftel dieser Zunahme entfiel auf das Verbrauchsgüter produzierende Gewerbe, dessen Beschäftigtenzahl um 3,9 Prozent auf 88.500 stieg. Ausschlaggebend hierfür war die Kunststoffwarenherstellung, dort wurde der Personalstand um 7,1 Prozent bzw. 1.336 erhöht. Dagegen wurden in der Schuhindustrie 413 Personen (minus 3,8 Prozent) weniger beschäftigt. Im Investitionsgüterbereich, dem beschäftigungsintensivsten Zweig der rheinland-pfälzischen Industrie, wurde mit 163.000 Mitarbeitern das Vorjahresniveau um 1,8 Prozent überschritten. W ährend im Straßenfahrzeugbau die Zahl der Arbeitskräfte um 1,5 Prozent zunahm, verringerte sie sich im Maschinenbau einschließlich ADV um 0,3 Prozent.
Den prozentual stärksten Zuwachs hatte das Nahrungs- und Genußmittelgewerbe zu verzeichnen. Die Beschäftigtenzahl stieg hier um 7 Prozent auf fast 23.000.
Einen Anstieg um 0,2 Prozent auf 119.500 Tätige wies der Grundstoff- und Produktionsgütersektor auf. Bedingt durch die anhaltende Konjunkturschwäche auf den Weltmärkten blieb insbesondere die Beschäftigungslage in der chemischen Industrie trotz guter Inlandsnachfrage konstant.
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