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Montabaur

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Nr. 5/92

Hübingen:

Wochenendseminar für Leiterinnen und Leiter von Gruppen Thema: Leitung von Gesprächsgruppen

Sie haben die M öglichkeit in Übungs Sequenzen die Methode der Gesprächsleitung zu trainieren. Auch können Methoden aus­probiert werden, die behilflich sind, alle Mitglieder in der Grup­pe zu aktivieren und für die Inhalte zu motivieren.

Ifermin: Beginn: Freitag, 14. Februar 1992,18.00 Uhr mit dem Abendessen. Schluß: Sonntag, 16. Februar 1992,13.00 Uhr mit dem Mittagessen.

Ort: Hübingen, Familienferiendorf

Leitung: Jutta Mügge, Referentin für Kommunikation und Me­dien, Neunkirchen, Heinz-Peter Rüffin, Leiter des Kath. Bil­dungswerkes Westerwald.

TN-Gebühren: 50,00 DM.

InformationenAnmeldung: Kath. Bildungswerk Westerwald, Auf dem Kalk 11, 5430 Montabaur, Tfel. 02602/680230.

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Neue Hörfunksender im Kabelanschluß

Die neuen Hörfunkprogramme SWF 4 und RPR 2 sind ab sofort auch imKabelanschlußnetz Koblenz und in den Kabelanschluß­netzen der nachfolgenden Orte zu empfangen:

Die Tabelle zeigt für die einzelnen Orte die jeweilige Sendefre-

quenz in MHz.

SWF 4

RPR 2

Bendorf

98,65

93,85

Winningen

94,30

93,80

Neuhäusel

94,90

94,10

Selters

92,55

92,20

Die Programmschwerpunkte liegen bei SWF 4 im Bereich der Informationen mit wertvollen Tips für den Verbraucher und viel volkstümlicher Musik.

RPR 2 bietet das bekannte Morgenradio, ein Wunschkonzert und den musikalischen Feierabend. Dazwischen Volksmusik, gern gehörte Musical-Melodien und Evergreens.

Damit bietet der Kabelanschluß eine komplette Musikpalette, die von der Klassik (Klassik-Radio) bis zur Rockmusik (Radio Xandu) reicht.

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Am Jahresbeginn Registratur durchforsten

Zum Jahresanfang sollte der Kaufmann seine Registratur durchforsten und unnötigen Ballast in den Aktenwolf geben. Diesen Rat gibt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ko­blenz ihren Unternehmen und weist dabei auf die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen hin.

1992 dürfen Bücher,. Inventare und Bilanzen einschließlich Gewinn-und Verlustrechnungen vernichtet werden, deren letzte Eintragung vor dem 1. Januar 1982 erfolgt ist oder die vor die­sem Zeitpunkt aufgestellt würden sind. Ferner darf jetzt Ge­schäftskorrespondenz weggeworfen werden, die vor dem 1. Ja­nuar 1986 geführt wurde. Uber die genannten Fristen hinaus muß allerdings Schriftgut weiter aufbewahrt werden, wenn eine steuerliche Außenprüfung begonnen hat oder die Unterlagen Gegenstand eines schwebenden Verfahrens sind.

Nicht vernichten sollten die Betriebe, so empfiehlt die Kammer, auch ihre für die Firmengeschichte interessanten Dokumente, selbst wenn die gesetzlichen Fristen dafür längst verstrichen sind.

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Amtliche Katasterkarten werden digitalisiert Kooperationsvertrag 'wurde unterzeichnet Die Kevag plant, in Kooperation mit der Vermessungs- und Ka- tasterverwaltungdes Landes Rheinland-Pfalz, ihr Kartenmate­rial für Leitungsnachweise gemäß demneuesten Stand der Tbch- nik aufzuarbeiten. An die Stelle herkömmlicher, gezeichneter Pläne, werden »digitalisierte« Computerkarten treten, die we­sentlich genauer, schneller und einfacher aktualisiert und bear­beitet werden können. Am 15. Januar 1992 wurde zwischen dem Inn enmin isterium des Landes Rheinland-Pfalz und der Kevag ein entsprechender Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Alle Informationen herkömmlicher amtlicher Katasterkarten, wie die Grundrißdaten von Flurstücken und Gebäuden, werden mit Hilfe der Computertechnik digitalisiert und Interessenten angeboten.

Die Energieversorger, vor allem die leitungsgebundenen Strom- und G asversorger, aber auch Städte und Gemeinden, profitieren von solchen Karten. Für die Kevag sind diese qualitativ hoch­wertigen Karten wichtig für den Nachweis ihrer Leitungsfüh­rung. Zunächst sind jedoch die Vermessungsbehörden an der Reihe, die digitale Grundkarte zu erstellen. Dazu leiste die Kevag eine unerläßliche finanzielle Vorausleistung. Im Gegen­zug erhält die Kevag die Daten der Grundkarte, in die sie ihre Versorgungsanlagen einarbeitet. Dazu müssen 5.000km Strom­leitung, ca. 2.200 Itansformatorenstationen und fast 90.000 Hausanschlüsse im Computer grafisch erfaßt werden. Für die Bearbeitung des Versorgungsgebietes der Kevag sind 10 bis 15 Jahre veranschlagt worden. Von den bearbeiteten Gebieten kann jeder beliebige Bereich frei wählbar in Sekundenschnelle auf den Bildschirm geholt, stufenlos vergrößert und ausge­druckt werden. Eigens für diesen Zweck ist bei der Kevag ein GDV (Graphische Daten-Verarbeitungs-)Anlage mit zwei Ar­beitsplätzen eingerichtet worden.

Am 16. Januar 1992 wurde der Kooperationsvertrag vom Mini­sterialdirigenten Günter Herzfeld vom Minister im des Innern und für Sport und von den Mitgliedern des Vorstandes der Ke­vag, Emst Ibald und Egon Berger unterzeichnet.

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Vom Porzellanteller schmeckt es eben besser

Geschirrmobile werden ausgeliehen

Bei 49 Veranstaltungen mit zirka40.000 Personen waren die bei­den im Juni angeschafften Geschirrmobile der Kreissparkasse Westerwaldim Einsatz. Damit liegen die beiden Umweltfreunde exzellent im Rennen, um die Akzeptanz bei Vereinen und allen, die Feste ohne überflüssigen Müll feiern wollen.

Die beim Technischen Hilfswerk in Montabaur und bei der Frei­willigen Feuerwehr in Bad Marienberg stationierten Geschirr- mobile waren im ersten halben J ahr fast jedes Wochenende von Vereinen, Kommunen und Bürgern ausgeliehen.

Darüber hinaus mußte die Kreissparkasse viele Ausleihwün­sche ablehnen, da der Ifermin schon vergeben war. Die Benutzer bestätigten immer wieder die problemlose Bedienung. Zudem läßt sich mit den Geschirrmobilen nicht nur der anfallende Müll erheblich reduzieren, ein positiver Nebeneffekt für die Veran­stalter ist der gesteigerte Umsatz: Vom Porzellanteller schmeckt es eben besser als vom Pappteller.

Auch für 1992 sind die Mobile schon für viele Wochenenden re­serviert. Wichtig für Interessenten: Wer zuerst bestellt, be­kommt sie zuerst.

Informationsmaterialien und Reservierungsformulare gibt es bei der Kreissparkasse Westerwald, Werbeabteilung, Konrad- Adenauer-Platz 1,5430Montabaur. Die Kosten betragen 100,00 DM für den ersten und 50,00 DM für jeden weiteren Einsatztag.

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Sparkassen:

Wieder mehr Chancen für Realschüler

Im letzten Berufsausbildungsjahr begannen 561 Jugendliche ein Ausbildungsverhältnis bei einer rheinland-pfälzischen Sparkasse, 5 % weniger als ein J ahr zuvor. Die Hälfte der neu ein­gestellten Lehrlinge war weiblich. Besaßen in den letzten fünf Jahren fast zwei Drittel der Auszubildenden eine Hochschulzu­gangsberechtigung, so wurden in diesem J ahr wieder vermehrt Realschüler (24 %) und Absolventen höherer Handelsschulen (11 %) eingestellt. Der Anteil der Abiturienten sank auf 53 %.

Weniger Schulabgänger und ein Angebotsüberhang bei den Lehrstellen in Wirtschaft und Verwaltung führen dazu, daß im­mer mehr junge Menschen zwischen verschiedenen Ausbil­dungsbetrieben wählen und sich für einen Beruf entscheiden können, der ihren Wünschen und Neigungen entspricht. Außer­dem ist eine wachsende Studiemeigung zu registrieren. Bezo­gen auf den Altersjahrgangder 22-bis unter 25 jährigen liegt die Studienanfängerquote derzeit in Rheinland-Pfalz bei 21 %, ver­glichen mit 17 % 1980. Damit sind die Nachwuchsprobleme der Betriebe größer geworden. Die Sparkassenprofitieren abernach wie vor davon, daß der Ausbildungsberuf Bank-/Sparkassen- kaufmann einer der beliebtesten Lehrberufe ist.