Montabaur
Nr. 5/92
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Urkunde und Silbermedaille erhielten die Nombomer für ihre Anstrengung in der Dorf verschönerung und ihre hervorragende Plazierung im 16. Bundeswettbewerb.
Gäbe es den Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden« nicht, müßte er erfunden werden, meinte Ignaz Kiechle, Bundesmnister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in seiner Festrede Ein ansehnlicher Beweis liefere die große Resonanz im 16. Bundeswettbewerb. Über 5.200 Dörfer hätten Vorbildliches für die Verbesserung der Lebensqualität in unseren Dörfern geleistet. Zu den 33 Preisträgern aus den alten Bundesländern gesellten sich 10 Dörfer aus den neuen Ländern. 5 Preisträger erhielten daneben eine Auszeichnung für besondere bürgerschaftliche Aktivitäten. Der Minister fügte hinzu, es wäre falsch, unkritisch alles Neue zu übernehmen und städtische Lebensformen schlicht zu imitieren. Damit ginge der eigenständige Charakter des Dorfes unweigerlich verloren. »Wandel mit Augenmaß« - dies müsse die Devise bei der Weiterentwicklung unserer Dörfer sein. Für den 17. Bundes Wettbewerb wünschte sich Ignaz Kiechle eine noch größere Beteiligung der bundesdeutschen Dörfer und eine weitergehende Einbindung der neuen Bundesländer in den Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden«
Ohne die Unterstützung und Mitarbeit wäre vieles nicht möglich gewesen
Silbermedaille und Urkunde nahmen die Nombomer aus Berlin mit nach Hause
Eine besondere Auszeichnung, bedenkt man, daß 5.200 Dörfer am 16. Bundeswettbewerb »Unser Dorf soll schöner erden« teilgenommen haben und jetzt in Berlin 33 Dörfer Gold-, Silber- oder Bronzemedaillen erhielten. Für Ortsbürgermeister Walter Brach aus Nom- born ist dies Anlaß, allen, die sich seit J ahren aktiv an der Dorfverschönerung beteiligt haben und damit wesentlich zum Erfolg beigetragen haben, ganz besonders zu danken.
Ein Dankeschön gilt, so der Ortsbürgermeister, auch den Vertretern der Verbandsgemeinde Montabaur. An der Siegerehrung im ICC in Berlin hatten Bürgermeister Dr. Pos- sel-Dölken, der I. Beigeordnete Heinz Reusch, die ehrenamtlichen Beigeordneten Berthold Isbert und Ilse Reisewitz sowie Vertreter der CDU- und SPD-Fraktion im Verbandsge- meinderat teilgenommen. Vielfache Unterstützung bei Vorbereitung und Durchführung der »Berlinfahrt« erhielt der Ortsbürgermeister auch aus den Reihen seiner Bürgerschaft, dem Ortsgemeinderat, den Beigeordneten und den Mitarbeitern der Verbandsgemeindeverwaltung, bei denen er sich wie auch bei Landrat Peter Paul Weinert und weiteren ebenfalls in Berlin anwesenden Vertretern des Westerwaldkreises herzlich bedankt.
»Wir können alle auf diese Auszeichnung und unser Dorf stolz sein«, so Ortsbürgermeister Walter Brach.
“ Öffentl. Bekanntmachungen 55
Bericht über die Sitzung
des Verbandsgemeinderates Montabaur vom 19. Dez. 1991
Zersiedelung der Gemeinden soll verhindert werden Für die SPD-Fraktion erklärte deren Vorsitzender Paul Widner, seine Fraktion wolle auf keinen Fall eine weitere Zersiedelung der Ortsgemeinden, eine Weiterentwicklung der Ortsgemeinde sollte jedoch möglich sein. Dies bedeute, daß jungen Bauwilligen aus den Ortsgemeinden die Möglichkeit eingeräumt werden müsse, auch in ihren Gemeinden zu bauen.
Die SPD-Fraktion schlug deshalb vor, den Ortsgemeinden zu empfehlen, vor einer gewünschten Erweiterung/Neuauswei- sungeines Baugebietes imBaulandumlegungsverf ahren nach § 69 BauGB zu verfahren und beim Umlegungsausschuß ein B augebot zu beantragen.
Auch die Sprecher der »Grünen« und der FDP sprachen sich für den Antrag der SPD-Fraktion aus.
Von seiten der CDU-Fraktion wurde die Meinung vertreten, die Ortsgemeinden sollten selbst möglichst viel Eigentum in den B augebieten erwerben, um dann durch entsprechende vertragliche Festlegungen eine zügige Bebauung zu gewährleisten. Sei dieses in einer Gemeinde nicht erfolgt, so müsse es spätestens im Umlegungsverfahren nachgeholt werden. Die Gemeinden sollten eine vernünftige Boden Vorratshaltung betreiben, also in geplanten Baugebieten rechtzeitig Grundstücke erwerben.

