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Montabaur

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Nr. 4/92

Hotz des Anstieges der eigenen örtlichen Steuerkraft 684.891 + 14.869 DM 670.022 DM

bewirken eine gegenüber dem Vorjahr höhere Einwohnerzahl (1991: 994; 1992: 1,072 = + 78) und ein höherer Stellenwert (1991: 701,66; 1992: 728,89 = + 27,33) einen Zuwachs bei den Schlüsselzuweisungen.

Das Gesamteinnahmesoll dieses Unterabschnittes in Höhe von 846.690 DM ist mit 81,49 v.H. die Haupteinnahme des Verwal­tungshaushaltes.

Die restlichen Einnahmen der Ortsgemeinde setzen sich wie

folgt zusammen:

Erstattungen 1,64 v.H.

Gebühren 0,30 v.H.

Einnahmen aus Verkauf, Mieten, 10,89 v.H.

Pachten und sonst. Verwaltungs­und Betriebseinnahmen

Sonstige Finanzeinnahmen 6,78 v.H.

(Konzessionsabgaben, Zinsen etc.)

Die Ansätze für die laufenden Ausgaben des Verwaltungshaus­haltes beruhen auf den Erfahrungswerten des Vorjahres oder sind aufgrund von Berechnungen ermittelt worden. Nachfolgend soll verdeutlicht werden, wie sich die einzelnen Ausgaben, nach Ausgabearten gegliedert, gegenüber dem Vor­jahr verändern und welchen prozentualen Anteil sie an den Ge­samtausgaben des Verwaltungshaushaltes haben;

1. Personalausgaben Prozentanteil 1992

1991 1992

88.000 DM 92.000 DM 8,86 v.H.

(+ 4.000 DM)

Ein umfang reicherer Einsatz der in der Ortsgemeinde tätigen Aushilfskräfte erfordert höhere Personalkosten.

2. Verwaltungs- und Betriebsausgaben Prozentanteil 1992

1991 1992

180.000 DM 226.000 DM 21,66 v.H.

(+46.000 DM)

Höhere Planungskosten gegenüber dem Vorjahr sowie erstmals zu veranschlagende Unterhaltungs- und Bewirtschaftungsko­sten für das Dorfgemeinschaftszentrum verursachen den An­stieg bei den Verwaltungs- und Betriebsausgaben.

3. Zuschüsse für soziale Zwecke oder ähnliche Einrichtungen

1991 1992

20.000 DM 21.000 DM 2,03 v.H.

(+ 1.000 DM)

Ein höherer Personalkostenanteil für den Kindergarten zeich­net für die Steigerung verantwortlich.

4. Umlagen

1991

1992

60,41 v.H.

Gewerbesteuerumlage

18.000

19.000

+ 1.000 DM

Umlage an das Land

' -

4.500

+ 4.600 DM

Kreisumlage

Verbandsgemeinde-

207.000

234.600

+ 17.600 DM

Umlage

234.000

265.800

+ 31.800 DM

459.000

523.800

+ 64.800 DM

Bei einem unveränderten Gewerbesteueraufkommen erhöht sich die Gewerbesteuerumlage infolge der Neuberechnung die­ser Umlage. Der Anstieg bei der Kreis- und Verbandsgemein­deumlage beruht ausschließlich auf einer höheren Umlage­grundlage

1991 1992

697,184 781.639 + 84.366 DM

Die Umlagesätze der Erhebungskörperschaften (Kreis 30 v.H.; VG 34 v.H.) bleiben vorbehaltlich der Entscheidung der jeweili­gen Gremien imverändert.

Bei dem Umlagebetrag, der an das Land gezahlt wird, handelt es sich um einen Finanzierungs anteil der Kommunen an den Ko­sten des Fonds »Deutsche Einheit«. Diese Umlage ist erstmalig in 1992 zu zahlen.

Ttotz der zuvor erläuterten Ausgabenbereiche (Ziffern 1 - 4), die Ausgabensteigerungen zum Inhalt hatten, wird an dem Zufüh­rungsbetrag des Jahres 1992 deutlich, daß die Einnahmen der OrtsgemeindedenAusgabenzuwachsübertreffen.DemInvesti- tionsbereich werden somit bedeutend mehr freie Mittel des Ver­waltungshaushaltes zur Verfügung stehen als im Vorjahr.

Die echte freie Finanzspitze der Ortsgemeinde, welche die dau­ernde Leistungsfähigkeit verkörpert, errechnet sich nach Ab­zug der ordentlichen Tilgungsleistungen mit Ü 163.000DM. Sie ist weiterhin Garant dafür, daß die mittelfristigen Vorhaben fi­nanziert werden können.

Vermögenshaushalt

Das vom Ortsgemeinderat beschlossene Investitionsprogramm bildet die Grundlage für die Aufstellung des Vermögenshaus­haltes. Ausweislich dieses Programmes werden für die nachfol­genden Maßnahmen und Ausgaben die entsprechenden Haus­

haltsmittel bereitgestellt:

1. Finanzierungsanteil für die

6. Kindergartengruppe. 8.000 DM

2. Zuweisungen für Dorfemeuerungsmaßnahmen . 3.000 DM

3. Erwerb von Straßenparzellen .. 1.000 DM

4. Ausbau der Mittelstraße. 43.000 DM

6. Erschließung »Bornstück/Kappesfeld«. 400.000 DM

6. Straßenbeleuchtungserweiterung. 2.000 DM

7. Bau eines Dorfgemeinschaftszentrums. 260.000 DM

8. Einbau von Fenstern im Gemeindehaus. 6.000 DM

9. Erwerb von Grundstücken . 60.000 DM

10. Zuführung zur allgemeinen Rücklage

(Planabrundung). 804 DM

11. Tilgung von Krediten an den Kreditmarkt.... 4.196 DM Die Fin anzi erung dieser Ausgaben wird durch die nachfolgen­den Einnahmen gesichert:

1. Ausbaubeiträge Mittelstraße. 39.000 DM

2. Erschließungsbeiträge

»Bomstück/Kappesfeld«. 260.000 DM

3. Ausbaubeiträge »Alte Straße« . 89.000 DM

4. Zuweisung des Landes zum Ausbau

der »Alte Straße«. 80.000 DM

6. Zuweisung von der 'Ibilnehmergemeinschaft ... 6.000 DM

6. E innahme n aus der Veräußerung von

Grundstücken. 60.000 DM

7. Investitionsschlüsselzuweisungen. 6.800 DM

8. Zuführung vom Verwaltungshaushalt. 167.000 DM

9. Entnahme aus der allgemeinen Rücklage. 92.200 DM

Ausblick 1993 1995

Der Kostenanteil zum Bau der Schulturnhalle, Zuschüsse für Dorfemeuerungsmaßnahmen, die weitere Erschließung des Neubaugebietes »Auf der Nörr«, der weitere Ausbau des D orfge­mein schaftszentrums sowie der Ausbau des Kapellenweges sind die Investitionsvorhaben der kommenden Jahre.

Die Finanzplanung signalisiert zwar eine Finanzierung der Vor­haben beiBeibehaltungdesInvestitionsprogrammes in der dem Haushaltsplan beigefügten Form, weist aber beträchtliche Neu­verschuldungen für die Jahre 1994 und 1995 aus.

Tennisverein Girod e.V.

Samstag, 25.01., Arbeitseinsatz imClubhäus. Bitte die erforder­lichen Werkzeuge für Innenausbau (Holzarbeiten) mitbringen. Bitte beachten: Anmeldeschluß für das Nachttumier am 15.02.1992 ist am Sonntag, 26.01.1992.

Großholbach

Vertretung des Ortsbürgermeisters

In der Zeit vom 20. bis 24. Januar 1992 fällt die Sprechstunde des Ortsbürgermeisters aus. Die Vertretung übernimmt der 1. Beigeordnete, Stefan Quinnbach.

Röther, Ortsbürgermeister

5. Zinsausgaben Prozentanteil 1992

1991 1992

22.000 DM 20.000 DM 1,93 v.H.

(./. 2.000 DM)

Infolge der in 1991 geleisteten Sondertilgung verringert sich die Zinsbelastung.

6. Zuführung zum Vermögenshaushalt

1991 1992

112.000 DM 167.000 DM 16,11 v.H.

(+ 45.000 DM)

Holzversteigerung

Am Samstag, dem 25.01.1992, um 11.30 Uhr, findet im »Wahn­scheid« eine Holzversteigerung statt.

Zur Versteigerung kommen ca 70 Raummeter Buchenbrenn­holz. Die Interessenten treffen sich an Ort und Stella

Winfried Röther, Ortsbürgermeister

Alte Herren Eisbachtal GjG.

Am Freitag, dem 24.01., um 20.00 Uhr, findet unsere Jahres­hauptversammlung im Gasthaus Belmonte in Girod statt.