Montabaur
Nr. 4/92
M
Ab dem 01. Februar 1992 gilt folgendes Angebot:
ab
Montabaur
Ma-Fr. 8.10 Uhr
Heiligenroth Str.
8.12 Uhr
Großholbach
8.15 Uhr
Kleinholbach
8.20 Uhr
Girod
8.20 Uhr
Nombom
8.23 Uhr
Nentershausen
8.26 Uhr
Eppenrod
8.28 Uhr
Görgeshausen
8.30 Uhr
—
Hambach
8.32 Uhr
Gücklingen
8.35 Uhr
Aull
8.40 Uhr
Diez
8.45 Uhr
an
Limburg
9.00 Uhr
DRK - Ortsverein Nentershausen e.V.
Blutspendetennin Nentershausen
Der nächste Blutspendetermin findet am 25.01.1992 von 14.00 bis 18.00 Uhr in der Schule Nentershausen statt.
Blutspenden kann jeder Bürger von 18 bis 65 Jahren.
Bitte bringen Sie Ihre Einladungskarte zum Blutspendetermin mit.
Neugrttndung einer JRK • Gruppe
Der DRK-Ortsverein Nentershausen beabsichtigt ab Januar 1992 eine neue Jugend-Rotkreuz-Gruppe zu gründen.
Welcher Junge oder welches Mädchen zwischen 12 -13 Jahren hat Interesse; in einer solchen Gruppe mitzuarbeiten?
Bitte anmelden bei Walter Müller, Rheinstr. 16,5431 Nentershausen, TfeL 06485/1329.
Der Orts verein Nentershausen erstreckt sich über die Orte Nentershausen, Görgeshausen, Niedererbach, Heilberscheid, Girod, Nomborn, Großholbach, Ruppach-Goldhausen und Heili- genroth.
Altkleidercontainer
Das DRK-Nentershausen hat Altkleidercontainer auf gestellt. In Nombom bei der Gemeindeverwaltung und in Heilberscheid bei der Grotte.
Girod
Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Girod vom 14.01.1992 Verlegung der fünften Gruppe des Kindergartens Ruppach- Goldhausen aus dem Mehrzweckraum in einen neuen Gruppenraum
Der Ortsgemeinderat faßte einstimmig den Beschluß, sich an den Kosten der Einrichtung des fünften Gruppenraumes im Kindergarten Ruppach-Goldhausen zu beteiligen.
Als Begründung für diese Entscheidung wurde auf folgendes verwiesen:
Der Kindergarten Ruppach-Goldhausen wird als fünfgruppige Einrichtung betrieben. Die fünfte Gruppe war bisher im Mehrzweckraum untergebracht.
Dies beeinträchtigt den Betriebsablauf des Kindergartens, zumal sich abzeichnet, daß im nächsten Kindergartenjahr vorübergehend eine sechste Gruppe eingerichtet werden muß. Der Mehrzweckraum muß deshalb seiner ursprünglichen Zweckbestimmung wieder zugeführt werden. Diese Kosten belaufen sich auf rd. 36.000,00 DM. Davon übernimmt der Westerwaldkreis 15.700,00 DM und das Bischöfliche Ordinariat Limburg 4.800,00DM, so daß eineFinanzierungslücke von 15.500,00DM verbleibt, die von den vier Gemeinden des Einzugsbereiches des Kindergartens Ruppach-Goldhausen auf der Basis der Kindergartenzahlen zu schließen ist. Aus der Gemeinde Girod besuchen 43 Kinder den Kindergarten Ruppach-Goldhausen, so daß sich ein Finanzierungsanteil von 5.289,68 DM ergibt.
Festlegung des Kirmestermins 1992 Einstimmigsprach sich der Ortsgemeinderat dafür aus, die Kirmes in Girod in der Zeit vom 18. bis 20.07.1992 zu feiern.
Haushaltsplan/Haushaltssatzung 1991 einstimmig verabschiedet
Unter Tagesordnungspunkt 1 der Sitzung stand die Beratung und Beschlußfassung über den Haushaltsplan und die Haushaltssatzung 1991 an. Die Verbandsgemeindeverwaltung hatte hierzu in Abstimmung mit der Ortsgemeinde einen Planentwurf erstellt und zur Sitzung vorgelegt.
Nach Erläuterungen zum Planinhalt erklärte der Ortsgemeinderat seine Zustimmung zum Haushaltsplan und der Haushaltssatzung.
Die Haushaltssatzung 1992, die die summarische Zusammenfassung des Haushaltsplanes darstellt, enthält folgende Festsetzungen:
Verwaltungshaushalt
Einn ahmen Ausgaben.je 1.039.000,00 DM
Vermögenshaushalt
Einnahmen/Ansgahfln .je 768.000,00 DM
Die Gemeindesteuern werden für das Haushaltsjahr 1991 wie folgt festgelegt:
Grundsteuer A 220 %
Grundsteuer B. 240 %
Gewerbesteuer. 300 %
Die Hundesteuer beträgt für
den 1. Hund. 36,00 DM
den 2. Hund. 54,00 DM
jeden weiteren Hund. 72,00 DM
Aussagen zur derzeitigen Haushaltssituation bzw. Prognosen zum Haushaltsjahr 1992 enthält der dem Haushaltsplan beigefügte Vor bericht. Hieraus werden auszugsweise einige Informationen zur Kenntnis gegeben.
Der Rückblick auf das Haushaltsjahr 1991 läßt Erfreuliches erkennen. Der Verlauf der Haushaltswirtschaft führt im Ergebnis zu einem voraussichtlichen Rücklagenstand von 300.000,00 DM. Dieses Ergebnis ist umso positiver zu bewerten, wenn man bedenkt, daß lt. Haushaltsplan 1991 ein Betrag von 499.200,00 DM zur Entnahme, ausgehend von einem tatsächlichen Bestand von 584.827,43 DM, eingeplant war.
Höhere Steuereinnahmen (Grundsteuer B, Einkommensteueranteil), Ausgabeneinsparungen bei Investitionen sowie erhebliche Mehreinnahmen durch den Verkauf von Gemeindegrundstücken bewirkten diese finanzielle Entwicklung.
Die Gesamtverschuldung der Ortsgemeinde Girod beläuft sich zum Jahresende 1991 auf 304.677,54 DM. Dies entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 277,73 DM. Die vergleichbare Pro- Kopf-Verschuldung im Land Rheinland-Pfalz (1990) beträgt 617,00 DM.
Die finanzielle Ausgangsbasis für die Aufstellung des Haushaltes 1992 ist zusammenfassend dargestellt also denkbar günstiger, als dies die Prognosen des Haushaltes 1991 erwarten lassen konnten.
Haushalt 1992 Verwaltungshaushalt
Das Volumen des Verwaltungshaushaltes steigt von 881.000,00 DM um 158.000,00 DM auf 1.039.000,00 DM. Hervorgerufen wird diese enorme Zunahme durch höhere Einnahmen im Forsthaushalt und schwserpunktmäßig durch die verbesserte Einnahmensituation im Bereich der Steuern und all gemein en Zuweisungen.
Die Einnahmenentwicklung des zuletzt genannten Bereiches gegenüber 1991 veranschaulicht die nachfolgende Übersicht:
Grundsteuer A
1991 6.100 DM
1992
4.000 DM
J. 1.100 DM
Grundsteuer B
58.500 DM
63.500 DM
+ 6.000 DM
Gewerbesteuer
100.000 DM
100.000 DM
-
Einkommensteuer
anteil
405.000 DM
467.000 DM
+ 62.000 DM
Hundesteuer
2.000 DM
2.000 DM
Sonst. steuerähnL Einnahmen
13.890 DM
13.890 DM
Schlüssel-
Zuweisungen
117.000 DM
196.000 DM
+ 79.000 DM
Umlageerstattung vom Land
100 DM
+ 100 DM
Zinsemnahmen
100 DM
+ 100 DM
701.490 DM
846.590 DM
+ 146.100 DM
Bedingt durch Wertfortschreibungen und durch den Wegfall von Grundsteuervergünstigungen erhöht sich das Aufkommen bei der Grundsteuer B, während das Aufkommen bei der Grundsteuer A rückläufig ist. Das Gewerbesteueraufkommen basiert
auf dem Ergebnis des Vorjahres und den sich hieraus ergebenden Vorauszahlungen für das Haushaltsjahr 1992. Das Aufkommen bleibt unverändert.
Die positive Tbndenz beim Einkommensteueranteil ist als Konsequenz eines bedeutend höheren Steueraufkommens anzusehen.

