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Montabaur

Seite 19

Nr. 29/91

Denn auch eine drohende Drogenabhängigkeit kann im An­fangsstadium vermieden werden. Im Pressedienst der Kreisver- waltungin Montabaur zeigt die Kriminalpolizei Möglichkeiten der Vorbeugung auf.

Vernünftiges und konsequentes Verhalten der Eltern wird künf­tig nötiger denn je sein; denn die Rauschgiftkriminalität ist in­nerhalb der letzten fünf J ahre dramatisch angestiegen. J ähr lieh gibt es zweistellige Zuwachsraten und besonders bedrückend ist die hohe Zahl der Rauschgift toten. Die Polizei in Westeurop a hat im ersten Quartal dieses Jahres 12.000 Kilo Kokain sicherge­stellt, das ist mehr als im gesamten Jahr 1990. Allein diese Tat­sache belegt in erschreckender Weise, daß Rauschgift im hohen Maße verfügbar ist. Besorgniserregend ist auch die Zahl der Drogenopfer. In Rheinland-Pfalz mußten bereits jetzt doppelt soviel registriert werden, wie im Vergleichszeitraum des Vorjah­res.

ine Patentlösung für das Problem kann niemand anbieten. Für Eltern und andere Erzieher gibt es aber die Möglichkeit, vorzu­beugen. So sind Eltern gut beraten, auf Persönlichkeits- und Verhaltensänderungen ihrer Kinder zu achten. Desinteresse, Apathie oder plötzliche Euphorie können ebenso Anzeichen für Dogenkonsum sein, wie der plötzliche Wechsel des Bekannten­kreises. Werden Drogen konsumiert oder besteht der Verdacht, daß Drogen genommen werden, sollte sofort bei einer Drogenbe­ratungsstelle oder vergleichbaren Institutionen (caritativen Einrichtungen, Eltemkreisen oder auch Erziehungsberatun­gen) um Rat nachgesucht werden. Informationsveranstaltun- gen bieten auch die örtliche Polizei oder die Rauschgiftaufklä­rungsgruppe des Landeskriminalamtes an. So sind informierte Eltern besser gewappnet. Auch sollte der Tbchter oder dem Sohn die Gelegenheit gegeben werden, Anti-Drogen-Discos zu besu­chen. Nichtzuletzt giltes, in der Familieein gutes Vorbildzu sein Und Alltagsdrogen, zum Beispiel unnötigen Alkohol- oder Ta­blettenkonsum zu vermeiden.

Denn: Kinder »lernen« von ihren Eltern.

Weitere Informationen, wie Kinder vor Drogen geschützt wer­den können, sind bei der Polizei und den Drogenberatungsstel­len zu erhalten.

sind die Finkenbaude (416 m hoch) auf dem Finkenberg und die Grenzbaude (400 m hoch) auf dem Buchberg wegen ihrer guten G astronomie und der schönen Panoramasicht zu empfehlen. So gehörte denn auch zu dem Besuchsprogramm des Schulleiters u.a. eine Wanderung in der B astei, die Besichtigung der Burgen Königstein und Hohenstein sowie Dresden.

Seit vielen Jähren ist Sebnitz in der Welt als Kunstblumenstadt bekannt. Der Großbetrieb »VEB Kunstblume« setzt die 150jährige Tradition des Gewerbes fort und beschäftigt z.Zt. mehr als 4.000 Mitarbeiter. Produkte aus diesem Werk werden in etwa 30 Länder der Erde exportiert. Bedeutendstes und zu­gleich ältestes Baudenkmal der Stadt ist die in der Nähe des Marktes (August-Bebel-Platz) gelegene Stadtkirche. Der Besu­cher findet außerhalb des Stadtzentrums an der Bergstraße, an der Obergasse, der Hertigswalder Straße, an der Karl- Marx-Straße und am Rosenberg einige unter Denkmalschutz stehende Umgebinde- und Fachwerkhäuser aus dem 17./19. Jahrhundert, die einst Handwebem bzw. Faktoristen als Wohn- und Arbeitsstätten dienten. Das Heimatmuseum vermittelt ei­nen Überblick über die Geachichteder Stadt und der heimischen Kunstblumen-Industrie.

Im Stadtgebiet sind drei Freibäder vorhanden, das Stadtbad, das Bad Hertigswalde und das Waldbad »Forelle«.

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vor Annahmeschluß auf

Erste Kontaktaufnähme mit der POS »Ernst Thälmann« in Sebnitz

AOK

Der Schulleiter der Realschule, Herr Alfons Ger- harz, hat einen er­sten Kontakt mit der Polytechni­schen Oberschule »Ernst Thäl­mann« in Sebnitz auf genommen. Er traf dort sei­nen Kollegen, Herrn Dr. Sieg­fried Schaffrath. Zwischen der Stadt Sebnitz, die geographisch zur Oberlausitz gehört, und der Kreisstadt Mon­tabaur wird eine Partnerschaft be­gründet. Neben der vorgenann­ten POS gibt es in Sebnitz noch eine zweite, die Martin-Mai-Schula Die beiden Schulleiter tauschten gemeinsam pädagogische Probleme ihrer verschiedenen Bil­dungssysteme aus. D abei war der Kollege aus der DDR an Lehr­plänen für die Fächer Deutsch und Englisch interessiert. Real­schuldirektor Gerharz hatte für die Schule schon einige Lehrbü­cher mitgebracht. Die Kreisstadt Sebnitz, die heute knapp 12.000 Einwohner umfaßt, besitzt einige Kinderferienlager, die sich für einen Schüleraustausch anbieten. Darunter ist das La­ger »Grete Walter« auf dem Buchberg das bedeutendste. Als i/Ibrzur Sächsischen Schweiz« ist Sebnitz gut für Wanderungen in die nähere und weitere Umgebung geeignet. Von den die Stadt umgebenden Bergen bieten sich reizvolle Ausblicke auf den Ort und in die Landschaft. Als Ausflugsgaststätten im Stadtgebiet

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Die Gesundheitskasse.

Sportlich fit mit Appetit

Wer hat sie nicht schon gelesen, die Empfehlungen zur hohen EiweiBaufnahme für Kraftsportler?

Die neue AOK-Broschüre zum Thema »Sport und Ernäh­rung« macht nicht nur mit dem Märchen vom hohen Ei­weißbedarf der Leistungssportler Schluß, sondern zeigt auch, wie man sich durch eine gezielte Ernährung mit herkömmlichen Lebensmitteln optimal auf das sportliche Training einstellen kann. Denn eins steht fest: Wer regel­mäßig Sport treibt, darf auch (etwas) mehr essen, aber es ist nicht gleichgültig, womit der Hunger gestillt wird. Im Mittelpunkt der Ernährung sollten kohlenhydratreiche Nahrungsmittel stehen. Also - viel Kartoffeln, Gemüse, Vollkornprodukte und Nudeln, aber wenig Fleisch und Fette verzehren.

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