Montabaur
Nr. 20/98
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GARTENBAU FRITZ
Creative Garten»
Ideen
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Deutscher Kinderschutzbund e.V.
Erfolgreiche Arbeit zum Schutz für Kinder geleistet
Eine informative Veranstaltung erlebten die Teilnehmer der diesjährigen Mitgliederversammlung des Deutschen Kinderschutzbund, Ortsverband Höhr-Grenzhausen, Kreisverband Westerwald. Das vielfältige Hilfeangebot für Kinder und Jugendliche konnte 1997 aufrechterhalten bzw. ausgebaut werden.
Die HAUSAUFGABENHILFE, die 2 x wöchentlich kostenlos an- geboten wird, besuchten regelmäßig bis zu 20 Kinder, vorwiegend im Grundschulalter. Neben der Erledigung der Hausaufgaben machen es sich die Betreuerinnen, Frau Waters, Frau Müller und Frau Thiel zur Aufgabe, soziales Verhalten zu fördern. In die Arbeit sind auch ältere Schüler mit eingebunden. Für viele Kinder ist die Hausaufgabenhilfe die einzige Möglichkeit einer kontinuierlichen Betreuung und Hilfestellung.
Über das Projekt der MOBILEN SORGENBÜROS berichteten eindrucksvoll die Mitarbeiterinnen Frau Löning, Frau Merz-Seibert und Frau Kaiser. Mittlerweile wurden Sorgenbüros an 8 Hauptschulen im Westerwaldkreis sowie das Kinderbüro in der Geschäftsstelle in Höhr-Grenzhausen eingerichtet. In den vergangenen 3 Jahren der Erprobung haben über eintausend (!) Schüler die Sorgenbüros aufgesucht und in diesen neutralen Anlaufstellen fachkundige Beratung und Hilfe gefunden. Sie wurden in diesen kindorientierten, nur ihnen verpflichteten Sorgenbüros ermuntert, Sprachlosigkeit zu überwinden und selbst Problemlösungen zu finden. Der große Erfolg dieses einmaligen Hilfeangebotes bestätigt die von den Mitarbeiterinnen erarbeitete Konzeption. Dank der Kostenbeteiligung der zuständigen Verbandsgemeinden, der Landesregierung und des Kinderschutzbundes (vorwiegend aus Spendenmitteln) können die Sorgenbüros nach der Erprobungsphase weiter angeboten werden.
Im KINDERSCHUTZDIENST betreuten die 3 Mitarbeiterinnen 1997 über 50 Kinder und Jugendliche, die von seelischer oder körperlicher Mißhandlung, Vernachlässigung oder sexueller Gewalt betroffen waren. Die Nachfrage ist gleichbleibend hoch und somit die Kapazität ausgeschöpft. Gelegentlich können neue Meldungen nicht angenommen und müssen weiterverwiesen werden. Durch regelmäßige Supervision und Weiterbildungsmaßnahmen des Ministeriums wird die Professionalität des Dienstes gewährleistet. Da Gewalterfahrungen und Mißbrauch vorwiegend im direkten, oft familiären Umfeld der Kinder und Jugendlichen geschieht, sind zum Schutz der Betroffenen vielfältige Maßnahmen erforderlich. Der Kinderschutzbund ist in diesem Bereich auch finanziell sehr gefordert und auf Spenden angewiesen.
Ein NATURNAHER SPIELRAUM wird auf Initiative des Kinderschutzbundes von der Stadt Höhr-Grenzhausen im Neubaugebiet (neben dem Kindergarten) mit einer Bürgeraktion verwirklicht. Bei der Planung wurden besonders die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen berücksichtigt sowie soziale Probleme aufgegriffen. 14 MUTTER- bzw. VATER-KIND-GRUPPEN treffen sich regelmäßig im Haus des Kinderschutzbundes zum Gedankenaustausch, Spiel und Information. So ist das Haus in der Rathausstraße stets voller Leben.
Im Rahmen des NETZWERK FÜR KINDER UND JUGENDLICHE fanden regelmäßig Treffen aller Beteiligten statt (Kinderschutzbund, AWO, kath. Jugend, ev. Kirche, Jugendhaus 2. Hei
mat). Ein Ergebnis der Kooperation ist bereits, daß an jedem Taa der Woche ein Angebot für Kinder und Jugendliche besteht (Hausaufgabenhilfe, Kinderkino etc.). Weitere gemeinsame Projekte sind geplant (z. B. Spielfest am 12.09.1998).
Auf zahlreichen INFORMATIONSVERANSTALTUNGEN wurde auf die teils schwierige Situation von Kindern und Jugendlichen hingewiesen, z. B. »Kinder stärken — Kinder schützen« am Weltkindertag in Montabaur, Aktion »Kinder und Armut«; Vorträge bei Verbänden, Presseartikel und Fernsehinterviews.
Zur Rückschau des vergangenen Jahres gehört auch der Dank an alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie alle Spender und Förderer. Als Lobby für Kinder und als ein Verein, in dem haupt- und ehrenamtliche Kräfte engagiert miteinander arbeiten, konnte viel für Kinder und Jugendliche erreicht werden. Ein künftiges Ziel wird sein, das Anliegen des Kinderschutzes stärker in die Öffentlichkeit zu tragen und noch mehr Mitstreiter zu werben. Jede und jeder, der Interesse hat, Ideen einbringen möchte oder in dem einen oder anderen Bereich mitarbeiten möchte, ist jederzeit herzlich willkommen.
Diabetiker-Selbsthilfegruppe Montabaur
Die Diabetiker-Selbsthilfegruppe Montabaur lädt zu einem Vortrag am 20.05.1998 um 19.00 Ohr in das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder (Mehrzweckraum) in Montabaur ein. Thema: »Der diabetische Fuß aus der Sicht des Orthopädie-Schuhtechnikers«. Referent istderorth. Schuhtechn. M. Keil. Alle Diabetiker und Angehörige sind herzlich eingeladen.
Info: Ferdinand Roos, Telefon 02602/3915; Clemens Schuh, Telefon 02604/1383.
Musikfestivai in Eitelborn
Der sich gründende Verein Nörr-Kult mit Sitz in Eitelborn richtet am 5. September 1998 ein Musikfestival aus. Nach dem Motto »umsonst und draußen« soll ein Konzert mit regionalen, lokalen Bands auf dem Sportplatz in Eitelborn stattfinden.
Höhepunkt des abwechslungsreichen Musiktages soll eine überregionale Musikband sein. Der Verein will zur kulturellen Bereicherung der Region beitragen und Gewinne aus dieser Veranstaltung sollen in die hiesige Jugendarbeit fließen.
Wer Interesse hat aktiv oder passiv den Verein zu unterstützen kann Infos erhalten bei Oliver Strelow, Telefon 02620/2913, auch Firmen und Unternehmen sind angesprochen, die durch Spenden oder Sponsoring dieses kulturelle und soziale Engagement unterstützen wollen. Ansprechpartner hierfür ist Olaf Gerhard, Telefon 02620/644. Regionale und lokale Nachwuchsbands die Lust haben auf diesem Festival aufzutreten, melden sich bitte bei Thomas Wagner, Telefon 02620/8127.
Fit zur Geburt
Was tun, damit die Geburt meines Kindes angenehm und schmerzarm verläuft?
Der nächste Geburtsvorbereitungskurs mit Schwangerschaftsgymnastik (auch mit Partner) findet am Dienstag, dem 19.05.1998, von 19.00 bis 20.00 Uhr im DRK-Heim auf der Eichenwiese in Montabaur statt. Hierzu laden wir sie herzlich ein. Ein Einstieg in diesen Kurs ist jederzeit möglich. Vorabinformationen erhalten Sie von Gisela Laschet unter der Telefon-Nummer 02604/1722.
»die oase« meldet ausverkauft
Trotz der Verlängerung bis Anfang Juli mit weiteren elf Vorstellungen für »Urmel aus dem Eis« sind alle Vorstellungen ausverkauft. Einzelpersonen können an den Spieltagen versuchen, ob noch ein Stuhlplatz frei ist, müßten aber bis 45 Minuten vor Beginn in der »oase« sein, um nach dieser Möglichkeit an der Tageskasse zu fragen.
Selbsthilfegruppe Schlaganfall, ähnlich Betroffene und ihre Angehörigen
Am Dienstag, dem 26.05.1998, treffen wir uns wieder von 15.00 bis 17.00 Uhr in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in der Jahnstraße 9 in Wirges. Eventuell schauen wir uns den Videorn »Schlag den Schlaganfall — Vorbeugen, Behandeln, Rehabilitieren« an. Interessierte sind herzlich eingeladen. Informationen: 06435/8875. Informationen über weitere Selbsthilfegruppen: 02663/2540 (WeKISS).

