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Gewinner erhielten Preise

k j^ontabaur-Wallmerod überreicht Gewinne an die Sim Weltspartags-Preisrätsel 1990 5'ePlätze fertig los«, so lautete das Thema des diesjähri- Lsrätsels zum Weltspartag, zu dem die Völksbank aur .Wallnierod alle Jugendlichen in ihrem Geschäftsge- en hatte.

1 3e if r ig beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder die ^Sparer« der Volksbank Montabaur-Wallmerod. Sie sind B ondere Kundengruppe der Volksbank, die aufgrund ih- londeren Sparbuches eine sehr starke Bindung an die üben. Für sie hält die Volksbank das ganze Jahr über be- # Aktivitäten bereit.

ues dann auch, daß die Volksbank über 600 richtige Ein­igen mit dem Lösungsspruch »Wer ein Sparbuch hat, ich schöne Sachen kaufen«, zu verzeichnen hatte, aus de- u glücklichen Gewinner gezogen wurden.

(tingleiter Heinz Peter Weidenfeller überreichte in einer t Feierstunde die Preise an die Gewinner. Diese waren: 3 Müller, Eitelborn, Sandra Merz, Ruppach-Goldhausen, liaa Höhn, Dreikirchen, Rene Ludwig, Hundsangen, Oli­ver, Ettinghausen, Christian Görg, Leuterod, Ivonne »Wallmerod, Christiane Seiffert, Montabaur, Linda Mik- Herschbach, Michael Baldus, Herschbach.

ter mit ihren Preisen.

Der neue Audi 100 - j7. Dezember im Audi Zentrum Koblenz

Will

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Unter dem Motto »Willkommen im Club« lädt das Audi Zentrum Koblenz am (Frei­tag, dem 7. De­zember, zur Pre­miere und Vor­stellung der brandneuen Audi 100 Generation ein.

Von 8.00 bis 18.00 Uhr wird dann ein kleines, frech­fröhliches Show- Programm »rund um die neuen Au- dis« geboten -mit viel Musik, mit Clowns, Pantomi­me und Artistik. Weh mit den »Stargästen« der neuen Audi 100 Flotte, fentrum Koblenz ... ein Unternehmen von Löhr. ^Mohr-Straße 4 / An der B 9, 5400 Koblenz.

pewandel gesellschaftlicher Prozesse in der Bundesrepublik j.altimg der Naspa Montabaur

[Uktober veranstaltete die Nassauische Sparkasse in der

Aula des Feter-Altmeier-Gymnasiums in Montabaur eine Vor­tragsveranstaltung zum Thema »Wertewandel gesellschaftli­cher Prozesse in der Bundesrepublik«. Referent war Dipl.-Kfm. Hans-Christoph R. Reiss, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Wissenschaftlichen Hochschule für UntemehmensführungKo- blenz (WHU).

Die Veranstaltung wandte sich speziell an die Abitursklassen 1991 des Peter-Altmeier-Gymnasiums und des Mons-Tabor- Gymnasiums.

Ausgang für die Vortrags-Veranstaltung war die Wanderaus­stellung »Wertewandel in der Republik - eine dokumentarische Ausstellungder Jahre 1949 -1989«, die im Oktober in den beiden Gymnasien präsentiert wurda

Auf 56 großformatigen Bildern wird ein Rückblick von 1949 1989 plakativ dargestellt und textlich erläutert. Die Kapitalan­lagegesellschaft der Sparkassen, die DekaDespa mit Sitz in Frankfurt, hat die Wanderausstellungunter dasThema »Werte­wandel in der Republik« gestellt.

Politische, kulturelle und sportliche Ereignisse aus aller Welt und deren Wirkung auf die Bundesbürger dominieren die Aussa­ge, die durch teilweise bewegende Bilder ein besonderes Maß an Wirkung erzielt.

Die Ausgabe von 40 M ark an jeden Bundesbürger nach der Wäh- rungsreform, der Skandalfilm »Die Sünderin« mit Hildegard Knef oder »Die Helden« von Bern, die Flutkatastrophe von Hamburg, das Attentat auf Kennedy, Mauerbau und -abriß, Beatles und Warhol, Olympia und Fußball-WM, Harrisburg und Tschernobyl, Glasnost und Perestroika, schließlich die Öff­nung der Mauer - all das wurde noch einmal auf Fotodokumen­ten illustriert dargestellt.

Die Wissenschaftliche Hochschule hat den Status einer Univer­sität und ist staatlich anerkannt. Sie wird von der privaten Stif­tung^Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung getragen, ist politisch, weltanschaulich und religiös unabhän­gig. Die WHU bietet in Deutschland den ersten betriebswirt­schaftlichen Studiengang mit Schwerpunkt im Bereich der Un­temehmensführung. Ihr Grundauftrag ist die Heranbildung von Betriebswirten, die in Zusammenhängen denken und mit Kollegen aus anderen Disziplinen im Sinne der Unternehmens­ziele Entscheidungen treffen können. Das Studium konzen­triert sich auf strategische Aufgaben im Gesamtuntemehmen, behandelt ProblemederFührungund Organisation, des Ibchno- logieeinsatzes, der Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Die WHU setzt somit besondere Akzente im Bereich der Untemeh­mensführung. Sie bereitet ihre Studenten auf die Übernahme von Verantwortung in Unternehmen und Gesellschaft vor.

In seinem Vortrag »Wertewandel gesellschaftlicher Prozesse in der Bundesrepublik« zeigte Reiss zunächst auf, in welchem Spannungsfeld die Menschen heute leben undnach welchen Ge­setzmäßigkeiten sich gesellschaftliche Prozesse vollziehen. Der Begriff »Wertewandel« beschreibt ganz allgemein eine Ver­änderung der vorherrschenden Werthaltung. Traditionelle Vor­stellungen werden heute jedoch nicht mehr einfach übernom­men, sondern zunehmend in Frage gestellt. So konnte in den letzten Jahren beobachtet werden, daß traditionelle, materiali­stische Werte durch neue Werte ersetzt werden. M an erkenne ei­ne Tbndenz der Abnahme der Pflicht- und Akzeptanzwerte, wie Disziplin, Fleiß, Pflichterfüllung und eine Zunahme der Selbst­entfaltungswerte wie Genuß, Kreativität, Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung.

Er erläuterte jedoch auch, daß der Wertewandel nicht zum Ver­schwinden der traditionellen Wert Vorstellung geführt hat. Reiss beleuchtete auch die rasanten Veränderungen, die die Menschen in den letzten 40 Jahren erlebt haben, bis hin zu den Umwälzun­gen in der ehemaligen DDR, die zwangsläufig eine momentane Orientierungslosigkeit mit sich führen. Er ging weiter auf die Generationsprobleme ein, auf die Kluft im Denken und Empfin­den zwischen den Eltern und Kindern, die bei uns sehr ausge­prägt sein soll. Und untersuchte die Frage, wo heute ein Jugend- licher seinen Zwang erlebt, der ihm gleichzeitig ein Gefühl für Freiheit vermittelt. Diese Frage basiert auf der Feststellung, daß Freiheit und Zwang imtrennbar miteinander verbunden sind, und ein Mensch nur sicher ist, wenn er seine Freiheit, die er objektiv besitzt, auch subjektiv empfindet. Reiss führte dazu aus, daß die Erziehung durch den Beruf dem Jugendlichen in ei­nem ganz wichtigen Lebensabschnitt hilft, seinen Schutzraum zu verlassen, um Leistungsträger zu werden.

Die moderne betriebliche Führung müsse deshalb heute von an­deren Wertmaßstäben ausgehen als früher. Führung heißt wie­der, Vorbild sein, eine Untemehmenskultur zu pflegen und Si­tuationen zu schaffen, in denen die Mitarbeiter ihre Leistungen freiheitlich entwickeln können.