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Montabaur

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Auskunftspflichtig sind die Inhaber oder Leiter der viehhalten­den Betriebe und sonstige Viehhalter. Anzugeben sind alle Tie­re, die sich zum Zählungstag in Ställen und auf Flächen des Be­triebes befinden, einschließlich auf genommenes fremdes Vieh. Bestehen Anordnungen der Veterinärbehörden, die den Perso­nenverkehr auf einzelnen Betrieben beschränken, werden die Auskunftspflichtigen gebeten, darauf hinzuweisen.

Wir machen darauf aufmerksam, daß ordnungswidrig handelt, wer die Auskünfte vorsätzlich oder fahrlässig nicht, nicht rich­tig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilt.

Die Angaben unterliegen der Geheimhaltung. Eine Verwen­dung zu steuerlichen Zwecken ist gesetzlich ausgeschlossen. Dem Erhebungsbogen ist ein Durchschlag beigefügt, mit dem eine Weiterleitung von Angaben an die Tierseuchenkasse er­möglicht wird. Diese erfolgt jedoch nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Auskunftspflichtigan.

Statistisches Landesamt Rheinland Pfalz

TVinkwasserqualitüt in Reckenthal

gesundheitlich unbedenklich - Stellungnahme von Dr. med. Fischbach, Leiter des Gesundheitsamtes Montabaur

Im Frühjahr dieses Jahres gingeine Beschwerde einiger Recken- thaler Bürger bei dem Gesundheitsamt ein, die darauf hinaus- lief, daß das Wasser erhöhte Bleiwerte aufweise. Das Gesund­heitsamt hatte damals zwei Kontrollen durchgeführt, aber keine Überschreitung der Grenzwerte laut IHnkwasserverordnung feststellen können.

Diese Untersuchung war den Beschwerdeführern nicht ausrei­chend. Sie kritisierten, daß das Gesundheitsamt damals keine Stagnationswasseruntersuchungen habe durchführen lassen. Weiterhin wurde in einem Leserbrief vor einigen Wochen die Be­hauptung aufgestellt, der Amtsarzt rufe zur »Tttnkwasserver- schwendung« auf. Dazu ist aus der Sicht des Gesundheitsamtes folgendes anzumerken:

Nach Rücksprache mit den zuständigen Wasserwerken war bereits im Frühj ahr klar, daß Kontaminationsquellen für er­höhte Bleibelastung so gut wie ausgeschlossen sind. Das Leitungsnetz der Ortschaft besteht überwiegend aus Guß, Hausanschlußstücke teilweise auch aus Kunststoff. Ein­zugsgebiet der Wassergewinnungsanlage und Hochbehäl­ter weisen ebenfalls keine bleispezifischen Risikofaktoren auf. Dementsprechend hat das Gesundheitsamt den Um­fang seiner damaligen Untersuchungen unter Verhältnis­mäßigkeitsgesichtspunkten begrenzt. Nach erneuter Kri­tik hat das Gesundheitsamt im September dieses Jahres nochmals Wasserproben gezogen. Im einzelnen wurden be- probt:

Der Hochbehälter, die Hauptwasserleitungsstränge längs der Straßen (Entnahme an Hydranten), sowie einige Anlie­ger, darunter auch ein Tteil der Beschwerdeführer.

Die Untersuchungen wurden, über Blei hinausgehend, auch auf Eisen, Kupfer, teilweise auch auf die gesamte Anlage 2 der 'Drinkwasserverordnung ausgedehnt.

In keinem einzigen Fall konnte eine Überschreitung eines Grenzwertes der 'Drinkwasserverordnung nachgewiesen werden. (Die Grenzwerte der Ttinkwasserverordnung sind so ausgelegt, daß bei lebenslänglichem Gebrauch des 'Drink- wassers keine Gesundheitsschädigung zu befürchten ist.)

Die jetzt durchgeführten umfangreichen Wasseranalysen bestätigen also vollständig die Einschätzung des Gesund­heitsamtes vom Frühjahr dieses Jahres.

Der Unterzeichner kann die Sorge der Bevölkerung um die gesundheitlich einwandfreie Beschaffenheit der Grundle­bensmittel, d.h. also auch des TWnkwassers, sehr gut verste­hen und unterstützt grundsätzlich alle Bestrebungen enga­gierter Bürger, den gesundheitlichen Bevölkerungsschutz und den Umweltschutz voranzubringen. Er bittet aber im Interesse der gemeinsamen Zielsetzung, von Unterstellun­gen und unsachlichen Angriffen Abstand zu nehmen.

Dr. Fischbach

Manöver der Bundeswehr

Im Manöverraum Montabaur - Selters - Westerwald - Diez - Nas­sau findet in der Zeit vom 28. bis 30. Nov. 1990 ein Manöver der Bundeswehr statt. Thippenstärke 100 Soldaten, Fahrzeugein­satz 46 Räderfahrzeuge, 6 Kettenfahrzeuge. Die Bevölkerung wird um Beachtung gebeten.

Nr.

Erwachsenenbildung

Vortrag mit Diskussion

Prof. Dr. med. Hagen Tronnier spricht Uber Lichtschäden Allergien aktuelle Aspekte unserer Haut

am MONTAG, 26. November 1990, um 19 30 in, in der Bürgerhalle (Rathaus) in Montabaur. Ufir

Es laden ein:

AOK Westerwald, Kreis-Volkshochschule, VHSMnnuk Kneipp-Verein Montabaur.

Kath. Bildungswerk Westerwald informiert und lödt ein

Welschneudorf: Gestecke su Advent und Weihnacht« Leitung: Hannelore Nickenig, Gackenbach Ort: Welschneudorf, Kindergarten

Tbrrnin: Montag, 26. November 1990, 20.00 Uhr Gebühr: 3,00 DM pro Person Eingeladen sind Eltern von Kindern im Kindergartenalt Anmeldungen bei der Leiterin des Kindergartens.

&

Bücherei-Info

Kinderbücher kann man auch

Die Stadtbücherei Montabaur hat neue Hörspielkassetti Kinder. Bekannte Kinderbücher werden als Hörspiele vo sen, z.B. »Der Räuber Hotzenplotz« und »Die kleine He: Otfried Preußler,, »Der Sataarchäologische Wunschpu von Michael Ende, »Meine Schwester Klara« von Dimit kiow sowie neue Abenteuer der drei TU von Alfred Hitct Aber es gibt auch schöne Musikkassetten. In der Reihe»\i decken Komponisten« werden Werke von Ludwig van Bi ven vorgestellt. Außerdem gibt es »Die schönsten deut Kinderlieder« und »Hermann van Veen singt für kleineun ße Leute«.

Alle Kassetten sind kostenlos für drei Wochen auszu

Öffnungszeiten der StadtbUcherei Montabaur

Montag. 16.00 bis 18,3

Dienstag. 15.00 bis 18.0

Donnerstag. 16.00 bis 18.0

Samstag. 10.00 bis 12,0

Montabaur

öffentliche Bekanntmachung

Die nächste Sitzung des Stadtrates der Stadt Montabaur

am

Donnerstag, 29. November 1990, um 18.00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus, Eichwiese

statt.

Tagesordnung: öffentliche Sitzung:

1. Bericht des Bürgermeisters

2. Änderung der Hauptsatzung; Bildung eines Kulte Schusses

- Antrag der CDU-Fraktion vom 20. Okt. 1990

3. Wahl der Mitglieder und Stellvertreter des Kulte

Schusses F

4. Aufstellung des Bebauungsplanes »Altstadt I - M 1

6. Änderung des Bebauungsplanes »Auf dem oberen Wi graben III« . ,

6. Änderung des Bebauungsplanes »Bomwiese H |<im

teil Eigendorf

7. J ahresrechnungen der Stadt Montabaur und des n« fonds Montabaur für das Haushaltsjahr 1989 undu Entlastung des Bürgermeisters und der Beigeoran

8. Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen

6430 Montabaur, 19. November 1990

Bürgen 1

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