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Nr. 47/90
^ für die Mitglieder der CDU-Fraktion ^ftaktionssitzung zur Vorbereitung der Stadtratssitzung gm Montagt 26. November 1990, um 18.30 Ubr
um des Rathauses (Neubau), 3. Stock, Zimmer-Nr. -Nr. 126.188, statt.
, für die Mitglieder der SPD-Fraktion
»SPD -Stadtratsfraktion lädt ein zu einem Bürgergespräch ^Montag, 26. November 1990,18.00 Uhr, in die Gaststätte Tur Sommer wiese«, Limburger Straße 1,6430 Montabaur. Im Anschluß daran findet die Fraktionssitzung zur Vorbereitung v" Stadtratssitzung statt. Es handelt sich um eine parteiöf- ■ he Fraktionssitzung.
Hinweis für die Mitglieder der FWG-Fraktion Am Mittwoch, 28. November 1990,19.30 Uhr findet in der Gast* eitte »Brunnenstube« in Montabaur-Reckenthal eine Bürger- fflrec hstunde statt. Im Anschluß daran erfolgt die Fraktions- J t! „ ng zur Vorbereitung der Stadtratssitzung.
Ein ARCHIV - was ist das ?
Auf besonderen Wunsch einiger Besucher wollen wir, das Stadtarchiv Montabaur, Ihnen einmal etwas aus unserer Arbeit erzählen.
Zunächst stellen Sie sich vielleicht die Frage, »was ist das Archiv ?« • »was kann ich damit anfangen ?«- Nach Brockhaus ist das Archiv »eine geordnete Sammlung von schriftlichen Urkunden, die sich auf die Verhältnisse, Geschichte und Rechte eines Staates, Landes, einer Gemeinde oder eines Geschlechts beziehen, oder auch von Akten der Behörden, die aus dem laufenden Dienste desselben ausgeschieden sind«.
»JAHRE STADTREtHTE
[Aber was bedeutet das konkret für Montabaur ? - Im Stadtar- bivMontabaur finden Sie eine Sammlung von schriftlichen Ur- inden bzw. Akten, die über die Stadtgeschichte Auskunft ge-
per Bestand ist in Abteilungen, wie folgt, eingeteilt:
[Abteilung I. Urkunden 1353-1790
Abteilung II. Stadt Montabaur 16. Jh. -1802 (Abteilung III, Stadt Montabaur 1802 • 1866
Abteilung IV. Stadt Montabaur 1866 -1945/49
ungV, Stadt Montabaur 1946 -1972
[Abteilung VI. Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur I seit 1972
[Abteilung VII. Eingemeindete Orte [Abteilung VIII. Nachlässe und kleine Erwerbungen Abteilung IX. Sammlungen (z.B. Karten und Pläne,
Sammlungen zur Stadtgeschichte)
dem besitzt das Stadtarchiv eine gute Fotosammlung weinen hervorragenden Zeitungsbestand (z.B. das Kreisblatt iden Unterwesterwaldkreis 1868 -1936).
Anun haben wir Ihnen gesagt, was Sie bei uns finden können PR werden Sie aber fragen, wie kann ich diese Unterlagen ein- Tienund wo befindet sich mein Stadtarchiv eigentlich.
[T Urkunden bzw. Akten können in unseren Öffnungszeiten, ^nachstehend angegeben sind, eingesehen werden und wir r en selbstverständlich gerne bei der Auswahl der Doku- Uf * 9 beraten. Also scheuen Sie sich nicht, einmal bei uns Vorschauen, wenn Sie Fragen zur Stadtgeschichte haben.
[K wo befindet sich das Stadtarchiv ? Das Stadtarchiv ist, 0 auch in beengten Räumen, in der Joseph-Kehrein- ndschule, Gelbachstraße 1, in Montabaur untergebracht, ^hheßend noch einige grundsätzliche Bemerkungen zum
Aufgabengebiet des Archivars:
Nach Brockhaus, besorgt die Verwaltung des Archivs die Archivare«. Dies bedeutet konkret:
1. Ordnung der Bestände,soweit dies noch nicht getan wurde;
2. Pflege des Archivgutes;
3. Zugänglichmachung der Archivalien für den Benutzer
4. Beratung der Besucher;
6. Beantwortung der zahlreichen schriftlichen Anfragen, die uns u.a. auch aus dem Ausland erreichen;
6. Aufsätze bzw. Bücher zur Stadtgeschichte verfassen
7. Ausstellungen organisieren
Dies alles soll Ihnen einen kleinen Einblick in die Vielfältigkeit und Vielgeschichtigkeit des Archivs und der Archivarbeit geben.
Wir werden in naher Zukunft regelmäßigim Verbandsgemeindeblatt berichten, was es »Neues« im Archiv gibt, so daß wir außer den Beiträgen zur Stadtgeschichte von Herrn Henkel noch eine eigene Rubrik zur Information der Besucher haben werden.
So, nun baffen wir, Ihr Interesse an Ihrem Stadtarchiv geweckt zu haben und freuen uns auf Ihren Besuch.
Ihr Stadtarchiv
Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch, Freitag. 10.00 bis 12.00 Uhr
Dienstag, Donnerstag. 16.00 bis 18.00 Uhr
Geschichtsunterricht einmal anders
Arbeitsgruppe der Waldschule Horressen baut Modell der Stadt Montabaur um 1300
Kreativität und Fingerfertigkeit sind gefragt, wenn es um die Gestaltung einzelner Bauwerke oder der Landschaft geht.
mmm
AusModelliermaase werden z.B. Fuhrwerke und andere Details geformt, um das Modell zu beleben.
Fotos: Noll
Wie sah Montabaur um 1300 aus ? Diese Frage mußte anhand alter Bücher, Zeichnungen, Grafiken und anderer Quellen zuerst beantwortet werden, ehe die 12 Schülerinnen und Schüler der Waldschule Horressen Hand anlegen konnten, um das Modell der Stadt Montabaur um 1300 zu gestalten. Dieser Aufgabe gestellt hat sich die Arbeitsgruppe unter der Leitung ihres Lehrers, Karl Mock-Minnig anläßlich des bevorstehenden Jubiläumsjahres »700 Jahre Stadtrechte Montabaur 1991«.

