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Bericht über die Sitzung des «emeinderates Nomborn vom 20.02.1990
Jtssatzung/Haushaltsplan 1990einstimmig verabschie-
Tagesordnungspunkt 1 stand die Verabschiedung der Litssatzung/des Haushaltsplanes 1990 an. Die Verbands- toverwaltung hatte hierzu in Abst imm ung mit der Ge- jeeinen Planentwurf erstellt und zur Sitzung vorgelegt.
[ _ fläutenl ngen zum Planinhalt erklärte der Ortsgemein- [•nstinunig seine Zustimmung zum Haushaltsplan und h shaltssatzung für das Jahr 1990. Die Haushaltssat- “j? ßg ammnarische Zusammenfassung des Haushaltes jdit enthält folgende Festsetzungen:
■ituneehaushalt
“ 8 sgaben. je 638.000 DM
shalt
nenlAusgaben . je 168.000 DM
Stauern werden wie folgt festgesetzt:
CuerA. 220%
SdsteuerB. ^40 %
letbesteuer:. 300 %
Hundesteuer beträgt für Hunde, die innerhalb des Gemein- Jbietes gehalten werden:
icIen 1. Hund. 30 DM
'Jen 2. Hund. 40 DM
den weiteren Hund. 60 DM
„gen zur derzeitigen Haushaltssituation bzw. Prognosen ^Haushaltsjahr 1990 enthält der dem Haushaltsplan bei- e Vorbericht. Hieraus werden auszugsweise einige Infor- nen zur Kenntnis gegeben: blick auf das Haushaltsjahr 1989 1 10.01.1989 verabschiedete Haushalt des Jahres 1989 ^korrigiert werden durch die am 07.12.1989 beschlossene Iragshaushaltssatzung. Die Aufstellung des Nachtrags- faltsplanes wurde erforderlich aufgrund der nachfolgen- ptiterien:
jotz Ausnutzung aller Sparmöglichkeiten entstand ein er- |blicher Fehlbetrag. Der Haushaltsausgleich war nur ch die Änderung der Haushaltssatzung zu erreichen. Beieinzelnen Haushaltsstellen waren Ausgaben zu leisten, leim Verhältnis zu den gesamten Ausgaben einen erheblichen Umfang annnhmftn .
Es waren Ausgaben für bisher nicht veranschlagte Investi- nsmaßnahmen zu tätigen.
|ichts dieses gesetzlichen Erfordernisses wurden sämtli- nahmen- und Ausgabenansätze fortgeschrieben bzw. mssichtlichen Bedarf angepaßt. Als Auswirkung die- 1 Einschreibung war festzustellen:
Die Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushal- £s erhöhten sich von ursprünglich 519.000,- DM um "“0,- DM auf nunmehr 554.000,-- DM.
Die Einnahmen und Ausgaben des Vermögenshaushal- ■tes erhöhten sich von ursprünglich 374.000,- DM um y$.000,- DM auf nunmehr 450.000,-- DM.
Der Gesamtbetrag der Kredite erhöhte sich von ur- frünglich 67.600,- DM um 143.809,-- DM auf nunmehr [211.309,-DM.
^Wirkungen der Fortschreibung im Verwaltungshaus- Ikumentiert der Zuführungsbetragzum Vermögenshaus- ■ ■ öh®y°n 40.000,- DM. Er liegt um 3.000,- DM unter der og gültigen Zuführungssumme.
Erkenntnissen kann prognostiziert werden,
P tue Neuverschuldung auf 181.000,-- DM reduzieren |onnt können Schuldendienstleistungen (Zinsen, Til- Jabre eingespart werden. Aufgrund der Qon 3 ^ 011 kommenden Haushalt wird ein im Haus- jEJ ■ 1 ,; 1 59 entstehender Fehlbetrag (30.000,- DM) in 1990 ^cht ^ ^ üc k* a S enm itt ;e l verfügt die Ortsgemeinde
dt 1990
tHierv"" des Haushaltes 1990 beläuft sich auf 706.000,- alt Ma au ^ e * nen ausgeglichenen Verwaltungs-
|,0,- DM und auf einen ausgeglichenen Vermö-
palt 168 . 000 ,-DM.
Jfngshaushalt
lOOo'irfiw des ^ erwa ltungshaushaltes verringert sich von r - um um 16.000,- DM auf 538.000,- DM in 1990.
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Nr. 11/90
Ausschlaggebend hierfür sind die nicht mehr zu veranschlagenden Einnahmen anläßlich der 700-Jahrfeier und nicht mehr in dieser Größenordnungzu erwartenden E innahmen aus dem Ver- kauf der Dorfchronik. Diese beiden Einnahmeausfäile in Höhe von 29.250,- DM gegenüber 1990 werden nur teilweise kompensiert durch Mehrei nnahm en im Forst und im Unterabschnitt »Steuern, allgemeine Zuweisungen und allgemeine Umlagen«, sodaß der Rückganginsgesamt auf 16.000,- DM begrenzt wird.
Die Ei nnahm eentwicklung dieses Unterabschnittes wird nachfolgend dargestellt:
Grundsteuer A Grundsteuer 8 Gewerbesteuer Elnkonensteuerentell Hundesteuer
sonstige steuerlhnllche Elnnehnen Schlüsselzuwelsungen
1989
1990
3.800,- DM
3.700,— DM
100,— DM
25.000,— DM
25.800,— DM
♦
800,— DM
$00,- DM
1.000,- DM
♦
500,— DM
191.000.- DM
187.000,— DM
./.
4.000,— 0M
1.000,- DM
1.000,— DM
-
12.324,- DM
12.324,- DM
174.000.- 0M
195.500.- DM
♦
21.500.— DM
407.624,— DM
426.324.— DM
♦
18.700.- DH
Bedingt durch Wertfortschreibungen und durch den Wegfall von Grundsteuervergünstigungen erhöht sich das Aufkommen bei der Grundsteuer B, während das Aufkommen bei der Grundsteuer A geringfügig zurückgeht. Das Gewerbesteueraufkommen basiert auf dem Ergebnis des Vorjahres und den sich hieraus ergebenden Vorauszahlungen für das Haushaltsjahr 1990 (Ergebnis 1989 - 677,-- DM). Die rückläufige Tfendenz zum Ein- kommensteueranteil muß als Auswirkung der Steuerreform angesehen werden.
Trotz des Anstieges der eigenen örtlichen Steuerkraft 1989 = 220.696,- DM -1990 = 223.899,- DM - + 3.204,- DM bewirkt der gegenüber dem Vorjahr höhere Schwellenwert (1989 - 642,06 -1990 - 688,07) ein Ansteigen der Schlüsselzuweisungen.
Insgesamt stellen die Einnahmen dieses Unterabschnittes mit 79,25 % den Löwenanteil aller Einnahmen dar.
Daß der Rückgang der Ausgaben des Verwaltungshaushaltes nicht so stark ausfällt wie bei den Einnahmen, beweist der Zuführungsbetrag zum Vermögenshaushalt in Höhe von 34.000,- DM (1988 = 40.000,- DM).
Ungeachtet dieses Trends seien noch einige Ausgabenschwerpunkte aufgezeigt und deren Veränderungen gegenüber dem Vorjahr:
1. Die Aufwendungen für die Chronik und die Ausgrabungen können auf 2.500,- DM beschränkt werden, was einer Einsparung von 36.500,- DM gleichkommt.
2. Der Personal- und Sachkostenanteil für den Kindergarten steigt von 9.000,- DM um 1.000,- DM auf 10.000,- DM an.
3. Die Kosten für die laufende Unterhaltung der Park- und Gartenanlagen belaufen sich auf 6.500,- DM. Gegenüber dem Vorjahr sollen 2.050,- DM eingespart werden.
4. Die Ausgaben des Forstes erhöhen sich von 72.141,- DM in 1989 um 13.249,- DM auf nunmehr 85.390,- DM.
6. Die Entwicklung der von der Ortsgemeinde zu zahlenden Umlagen verdeutlichen die folgende Übersicht:
Gewerbesteuerumlage
Kreisumlage
Verbandsgemelndeumlage
1989
100.— OM 112.550.- OM 134.255.- DM
246.905,- OM
1990
175.- OM 126.000.— 0M 142.800.- DM
268.975.- OH
+ 75.- DM
+ 13.450.- OK * 8.545.— OM
+ 22.070.— 0M
Der Anstieg der Gewerbesteuerumlage basiert auf dem gegenüber dem Vorjahr höheren Gewerbesteueraufkommen. Die Steigerungen bei der Kreis- und Verbandsgemeindeumlage beruhen zum einen auf dem Anwachsen der Umlagegrundlage
1989 1222
394.856.- DM 419.874.- 0M ♦ 25.018,- 0M.
während bei der Kreisumlage die Anhebung des Umlagesatzes von 28,5 v.H. auf 30 v.H. noch ins Gewicht fällt. Das Gesamtumlagesoll stellt mit 50 % die gewichtigste Ausgabe des Verwaltungshaushaltes dar.
6. Durch die in 1989 eintretende Neuverschuldung müssen in 1990 erstmals wieder seit einigen Jahren Mittel für Zahlungen von Zinsen an den Kreditmarkt (6.800,-- DM) bereitgestellt werden.
Die freie Finanzspitze für das Haushaltsjahr 1990 errechnet sich unter Beachtung der ordentlichen Tilgungsleistungen (905,-- DM) mit Ü 33.000,-- DM. 'Trotz der Neu verschuldung signalisiert diese freie Finanzspitze der Ortsgemeinde Nomborn weiterhin eine solide Leistungsfähigkeit.

