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Nr. 6/90
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untencorps Remagen / Karin’s Tanzgruppe Mendig /
Sb Nentershausen / TSC Blau-Weiße Cometen, Seid/ SC Kamp-Bomhofen / Akademie für freie Kundschaft und Narretei zu Polch bei Kaan auf dem Mei- n>olchundCarneval Comitb Oberlahnstein, Lahnstein.
Kreisjugendamt bietet an: Kompaktseminar »Rund um die Ferienfreizeit«
«.iiimesaemeinschaft der Jugendämter im Westerwald Sn von Freitag, 16.03.1990, 18.00 Uhr, bis Sonntag, 990 16 00 Uhr auf der Jugendburg Freusburg ein Körnig zum Thema »Rund um die Ferienfreizeit«. Darauf das Jugendamt des Westerwaldkreises aufmerksam.
laufe des Wochenendseminars für ehrenamtliche Mitarier Kinder- und Jugendfreizeitarbeit werden praktische die inhaltliche Ausgestaltung von Freizeiten oder gegeben. Dabei stehen drei Themen im Mittelpunkt: bewerbsfreie Spiele / New Games, 2. Bastei- und Kreativ- ite 3. Sofortmaßnahmen bei Verletzungen und Unfällen. ’-dreiThemen, ein ausgefülltes, aber sicherlich sinnvol- ereitungswochenende erwartet die Freizeitbetreuer, jtionen und Anmeldungen beim Kreisjugendamt in iaur, Tbl. 02602/124411.
Junge Arbeitslose »arbeiten und lernen« im Umweltschutz
Kreis beteiligt sich weiter am Öko-Projekt aftsförderung ist für den Westerwaldkreis in erster Li- litsplatzförderung. Sie soll speziell denen zugute kom- sich auf dem Arbeitsmarkt schwer tun. So widmet der lit einigen Jahren einem Projekt für arbeitslose J ugendli- nerksamkeit, das nach dem Konzept »Arbeiten und von der Projektgruppe Berufshilfe Jugenddorf Neu- hgeführt wird. Für einen neuen Kurs mit zehn Tbilneh- :t der Kreis 10.000 Mark zur Verfügung, ikt wendet sich an jüngere Arbeitslose im Alter von 18 in, die noch nie gearbeitet haben oder die zunächst aausbildung in das Erwerbsleben eingetreten und oder weniger kurzer Beschäftigung arbeitslos gewor- Es handelt sich häufig um Jugendliche, die aufgrund ären Situation große Probleme haben und denen oft- Motivation zum Eintritt in ein geregeltes Arbeitseben en fehlt.
dem finanziellen Engagement will, der Westerwaldkreis imit die Betroffenen nicht zu Randgruppen unserer Ge- t von morgen werden. Die Projektgruppe Berufshilfe lorf Neustadt versucht unter sozialpädagogischer Be- und fachlicher Anleitung die jungen Erwachsenen in Bn Maßnahmen zu stabilisieren und durch Vermitt- iflicher und lebenspraktischer Kenntnisse und Fertigmotivieren. Zu den »Arbeitsstätten« gehören Naturschaftsschutzgebiete sowie Forstreviere, iherigen Lehrgängen haben 37 junge Erwachsene die |ur beruflichen Eingliederung erhalten, at der Kreis insgesamt 40.000 Mark an Projekthilfe ge-
Jugendaustauch zwischen EG und osteuropäischen Staaten
|tsche Büro »Jugend für Europa« fördert den ptausch zwischen der Europäischen Gemeinschaft Plüschen COMECON-Ländern (Bulgarien, Tschechos- DDR, Ungarn, Polen, UdSSR). Das J ugendamt des We- ereises weist in einer Pressemeldung darauf hin, daß fußanträge wichtige Daten zu beachten sind. Als An- jmie werden für Projekte, die zwischen dem 15. März Pgust 1990 beginnen, der 01. März 1990 und für Pro- ywischen dem 01. September und 31. Dezember 1990 , aer 15. August 1990 genannt. Interessenten werden gich unmittelbar mit dem deutschen Büro »Jugend für
% der IJAB, Postfach 200765,5300 Bonn 2, in Verbin- |etzen.
Auto • ein Selbstbedienungsladen ?
Sie Fenster, Türen, Kofferraum und Schiebedach Ih- iugs sorgfältig
» 30 mancher Autoknacker wie im Supermarkt vor- uaniüüf 1 "- 13 ’ * ;eure Kleidung, Schecks, Kreditkarten, P e> ja sogar Bargeld sind dem schnellen Zugriff
oft genugungeschützt ausgeliefert. Und so mancher Zeitgenosse schafft allzu sorglos die Gelegenheit, die Diebe macht.
Nur kurz in den Zeitschriftenladen, eben mal Blumen auf das Grab gestellt oder nach dem Tanken schnell die Rechnung bezahlen • das können teure Minuten werden. Nahezu 30.000 mal »bedienten« sich Diebe 1989 an und in Kraftfahrzeugen in Rheinland-Pfalz, wie das Landeskriminalamt jetzt in Mainz bekanntgab. Bundesweit waren es über 840.000 Fälle. Fast 20.000 Autos verschwanden im vergangenen Jahr in der Bundesrepublik auf Nimmerwiedersehen. Beinahe 3.000 Autobesitzer wurden auf diese Weise in Rheinland-Pfalz ihren fahrbaren Untersatz los.
Auch im Westerwaldkreis sind Kraftfahrzeugdiebstähle und Diebstähle aus und an Fahrzeugen an der Tagesordnung. 1.175 Fälle wurden 1989imWesterwaldkreis registriert. Anders als im Land ist damit auf Kreisebene im Vergleich zum Vorjahr ein ansteigender Trend zu verzeichnen.
Alleine im Januar 1990 zählte die Polizei des Westerwaldkreises 96 Fälle dieser Kriminalitätsart. Das sind 96 mal Ärger, Lauferei und Schwierigkeiten bei der Wiederbeschaffung von Papieren und Scheckunterlagen, aber auch Ärger mit den Kraftfahrzeugversicherungen. Täter werden dabei kaum ermittelt, denn für die Polizei ist es unmöglich, an allen Wegen und Plätzen die »Laternengaragen« zu überwachen.
Eine ganze Reihe dieser Straftaten geht auf das Konto organisierter Banden, doch die überwiegende Mehrheit der Straftäter nutzt die sprichwörtliche gute Gelegenheit. Nicht selten traf die Polizei des Westerwaldkreises die erstaunliche Feststellung, daß Pkw‘s oft wertmäßig besser bestückt sind als ein Haustresor.
Die Ratschläge der Polizei lauten deshalb: Ziehen Sie - auch bei kürzester Abwesenheit - immer den Zündschlüssel ab und lassen Sie das Lenkradschloß hörbar einrasten. Schließen Sie Fenster, Türen, Kofferraum und Schiebedach Ihres Autos sorgfältig. Lassen Sie keine Wertsachen im Auto liegen. Lassen Sie im Rahmen Ihres Autoradios eine Identifizienmgsnummer anbringen, und füllen Sie einen Autoradiopaß aus. Achten Sie beim Kauf von Autoradios auf den Diebstahlschutz (Identifizierungsnum- mer, Codierung, Quick-out-Halterung, abnehmbares Bedienteil).
Informieren Sie sich bei Ihrer Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle darüber, wie Sie Ihr Auto zusätzlich (z.B. durch eine Alarmanlage) vor Dieben schützen können. Wo sich die nächstgelegene Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle befindet, sagt Ihnen Ihre Polizeidienststelle.
Treff der Kulturveranstalter
Neue Dachorganisation geplant Seit Ende 1988 treffen sich die Kulturveranstalter aus den Kreisen Rhein-Lahn, Westerwald, Altenkirchen und Neuwied regelmäßig zum Info- und Erfahrungsaustausch, die Teilnehmer an diesem »Kulturtreff« haben eins gemeinsam: Ihre Veranstaltungen richten sich überwiegend an junge Leute. Beim nächsten Kulturtreff am Samstag, 17. März, soll nun ein neues Kapitel in der Veranstalterkooperation aufgeschlagen werden.
Ab 10 Uhr steht im »Strandbad Rustica« in Montabaur die Gründungeiner neuen Dachorganisation aller (Jugend-) Kulturveranstalter zur Debatte.
Die Initiatoren versprechen sich hiervon mehr Gewicht bei der Verteilung öffentlicher Mittel undVerbesserung derWerbemöglichkeiten. Natürlich soll auch die Zusammenarbeit untereinander weiter intensiviert werden. Ein anderer Diskussionsschwerpunkt wird das Thema Sponsoring sein. Hier sollen Überlegungen angestellt werden, wie man die Wirtschaft davon überzeugen kann, daß die Kultur ein lohnender Werbeträger ist.
Alle Kulturfreunde, Leute von Jugendeinrichtungen mit kulturellem Angebot und auch Vertreter von Kommunen sind willkommen. Weitere Infos beim Kreisjugendamt Montabaur, Andreas Malm, Tbl. 02602/124318.
Volkszählungsergebnisse auf Diskette
Ausgewählte Ergebnisse der Volks- und Berufs- sowie der Gebäude- und Wohnungszählung stehen seit kurzem bundesweit auch auf Diskette zur Verfügung.
Insgesamt finden sich über 150.000 Einzelinformationen aus den beiden Zählungen gegliedert nachKreisen, kreisfreien Städten, Regierungsbezirken und Ländern sowie für das Bundesgebiet auf den Datenträgern.

