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Montabaur

Seite 28

Das Kreispaket der Volkszählung sowie der Gebäude- und Woh­nungszählungkostet jeweils 260 Mark und kann beim Statisti­schen Landesamt Rheinland-Pfalz, Mainzer Straße 14-16,6427 Bad Ems, aber auch bei allen anderen Landesämtern sowie dem Statistischen Bundesamt bestellt werden.

Über Wohnen in Rheinland-Pfalz -109 Zahlen für jede Gemeinde

Wie viele Wohnungen gibt es? Wie alt sind sie? Wie ist deren Grö­ße und Ausstattung? Wie werden die Wohnungen beheizt? Wie viele Haushalte sind Eigentümer, wie viele Mieter? Auf diese und viele weitere Fragen gibt der jetzt vom Statistischen Lan­desamt in der Reihe »Statistik von Rheinland-Pfalz« veröffent­lichte Band 330 mit Daten der Geäude- und Wohnungszählung 1987 Auskunf t. Auf rund 600 Seiten werden für alle Gebietsein­heiten, also auch für jede einzelne der 2.300 Gemeinden im Land, insgesamt 109 Daten nachgewiesen. Der Band kann zu einem Preis von 24,60 DM (zuzüglich Porto) beim Statistischen Lan­desamt, Mainzer Straße 14 -16,6427 Bad Ems, bezogen werden. Eine telefonische Bestellung ist über die Nummer 02603/71246 möglich.

Mehr Lehrer an Grundschulen und Hauptschulen

An den 1.184 Grundschulen, Hauptschulen sowie organisato­risch verbundenen Grund- und Hauptschulen in Rheinland- Pfalz werden im laufenden Schuljahr 227.000 Schüler unterrich­tet, rund 3.900 mehr als vor einem Jahr. Da die Zahl der Klassen (1988/90:10.327) nahezu unverändert blieb, stiegnach Angaben des Statistischen Landesamtes in B ad Ems die Relation Schüler je Klasse von 21,6 im Vorjahr auf nunmehr 22 an.

Der Anstieg der Schülerzahlen ist ausschließlich auf die Ent­wicklung in der Primarstufe (Klassenstufen 1 - 4) zurückzufüh­ren, in der 1989/90 mit 160.300 Schülern rund 6.200 (3,6 Prozent) Schüler mehr unterrichtet wurden als 1988/89.

In der Sekundarstufe I (Klassenstufen 6 - 9/10) dagegen gingen die Schülerzahlen erneut zurück, und zwar um 1.300 (1,7 Pro­zent) auf 76.700. DieZahl der hauptamtlichen/hauptberuflichen Lehrer an Gundschulen, Hauptschulen sowie organisatorisch verbundenen Grund- und Hauptschulen erhöhte sich um 144 auf 14.221.

Im Vergleich zum Vorjahr sind an diesen Schulen zwar weniger (minus 103) vollzeitbeschäftigte Lehrer (1989/90:10,132), aber mehr (plus 247) teilzeitbeschäftigte Lehrer (1989/90: 4.089) im Einsatz.

Viehhaltung in Rheinland-Pfalz weiterhin rückläufig

Der drastische Abbau des Schweinebestandes zwischen 1986 und 1988 hat nach den Ermittlungen des Statistischen Landes­amtes in Bad Ems durch den zwischenzeitlichen Preisanstieg auf dem Schlachtschweinemarkt zwar nachgelassen, dennoch belief sich der Rückgang Anfang Dezember 1989 im Vergleich zum Vorjahr noch auf 2 Prozent.

Die Zahl der Zuchtsauen (60.200) blieb gegenüber dem ver­gleichbaren Vorjahrestermin nahezu unverändert, so daß die Minderung vor allem auf einen niedrigeren Bestand an Jung­schweinen unter 60 Kilogramm (minus 9,8 Prozent) sowie an Mastschweinen mit 60 bis 80 Kilogramm (minus 4,1 Prozent) zu­rückzuführen ist. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Viehzäh­lungwurden in rund 16.000 Betrieben (minus 7,1 Prozent) insge­samt 633.600 Schweine gehalten.

Bei den Rindern setzte sich der Bestandsabbau ebenso fort. Mit minus 2 Prozent war er ähnlich hoch wie 1988 und damit im Ge­gensatz zu den jährlichen Veränderungen 1986 und 1987 (jeweils rund minus 4 Prozent) weniger deutlich. Insgesamt gab es im Dezember 1989 noch 633.000 Rinder, die in rund 17.000 Betrie­ben (minu9 8 Prozent) standen. Die Zahl der Mastbullen hat mit minus 6,4 Prozent wieder stärker abgenommen als ein Jahr zu­vor. Auch der Rückgang bei Milchkühen lag mit minus 3,4 Pro­zent höher. Zunahmen waren hingegen bei weiblichen Nutz- und Zuchttieren im Alter von ein bis zwei Jahren (plus 3,7 Prozent) und den zwei Jahre und älteren Färsen (plu9 9,5 Prozent) zu ver­zeichnen. Auch die Zahl der Ammen- und Mutterkühe ist erneut angewachsen.

Weiterhin positiv verläuft die Bestandsentwicklung bei den Schafen (132.900). Ihre Zahl stieg gegenüber Dezember 1988 um 6,1 Prozent an.

Gleiche Abfallmenge, jedoch Problem abfälle leicht gestiegen Das Abfallaufkommen der rheinland-pfälzischen U und Baubetriebe hat sich nach Angaben des Statistin desamtes in Bad Ems 1987 gegenüber 1984 mit ein u gang von 104.000 Tünnen auf 16,1 Millionen Tbnuean^J fügig verändert (minus 0,7 Prozent). Zu drei Viertelbestet se Abfälle aus Bauschutt und Bodenaushub. Von ihnen« eine vergleichsweise geringe Umweltgefährdung aus, ei* in erster Linie ein quantitatives Entsorgungsproblem j! Vernachlässigt man neben dem Bauschutt und Boden weitere für die Entsorgung unproblematische Abfälle» tall, Papier und Pappe, die zu 100 Prozent bz w. 82 Prozent] terverarbeitende Betriebe oder Altstoffhandel abgegebi den, so war das Grundstoff- und Produktionagütergewerl mit 2,2MillionenTbnnen(65 Prozent) der größte Abfaller Allein auf die chemische Industrie entfielen hiervon i,jj nen Ibnnen Abfälle.

Die in erhöhtem Maße umweltgefährdenden Abfällen duktionsrückstände beliefen sich 1987 auf 124.800 Tbsi einen Zuwachs gegenüber 1984 von 6,2 Prozent entspdtj diesen Sonderabfällen, die sich überwiegend aus Lösu teln, Farben, Lacken und Klebstoffen (67 Prozent), Säun. gen und Chemikalien (16 Prozent) sowie MineralölabfiL schlämmen und Phenolen (10 Prozent) zusammensetztl die Hälfte in betriebseigenen Verbrennungsanlagen ei 27 Prozent der Sonderabfälle konnten durch Abgabe ®j verarbeitende Betriebe oder den Altstoffhandel dem B zugeführt werden, während der Rest zu speziellen Ent« einrichtungen gebracht wurde.

Situation an Sonderschulen fast unverüi

An den 154 Sonderschulen in Rheinland-Pfalz werdenimlj den Schuljahr 11.709 Schüler unterrichtet, 131 w einem Jahr. Die Zahl der Klassen blieb nach Angabend J stischen Landesamtes in Bad Ems mit 1.286 gegenübeilf Vorjahr nahezu konstant, die durchschnittliche Klgi verbesserte sich von 9,2 auf 9,1 Schüler je Klasse.

Für die Unterrichtung der Schüler stehen im laufende! jahr 1.745 hauptamtliche/hauptberufliche Lehrer zoil gung, von denen 317 teilzeitbeschäftigt sind. Die Arf Lehrer an Sonderschulen wird unterstützt von 907 m sehen Fachkräften, die überwiegend an Schulen für| hinderte und an Schulen für Körperbehinderte eiliges«

AOK

Die Gesund hei tskassi

Berufsstarter 1990

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Bisher waren die meisten von ihnen bei ihren Eli) mitversichert. Viele kennen daher bereits die i ein modernes und ortsnahes DienstleistungeunWj nehmen mit einem umfassenden Krankenversi­cherungsschutz und erfolgreichem Gesund­heitsvorsorgeprogramm. Was liegt also näher, als auch weiterhin bei der AOK zu bieiben. Viele junge Mitglieder bedeuten eine weitere Stärkung der Gemeinschaft.

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Eltern handeln also auch im eigenen Interesse, wenn sie ihren Kindern zur AOK-Mitgiiedschaft raten.