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Nr. 6/90

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außerordentliche Steigerung führt die Naspa vor allem

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rrebel i"^IrlLnarkt« werden. Die gesamten Kundeneinlagen be- im Jahresende 8,8 (8,3) Mrd. DM.

-hr an Bedeutung gewinnt bei der Naspa das Wertpa­ket; mit der Privatkundschaft. 1987 betrug der Wert­es 486 Mio DM imd 1988 waren es 678 Mio DM. Im a jahr summierten sich die An- und Verkäufe im Privat­geschäft auf 819 Mia DM. Die Wertpapierkunden der nrofitieren hier von der hohen Beratungskapazität und gegen Börsenbüro in Frankfurt, jjtige Ergänzung ihrer Angebotspalette bietet die N aspa sa lägen ihren neuen eigenen Wertpapierfonds »Naspa- Deka« an. Der in Zusammenarbeit mit der Deka Deut- ipitalanlagegesellschaft mbH, Frankfurt, - der Invest- asellschaft der Sparkassenorganisation - aufgelegte ,ann grundsätzlich in Rentenwerten und Aktien aller Art im Inland wie im Ausland investieren.

Vnfangsphase wird der Fonds einem deutschen Renten- intsprechen. Die Naspa erwartet eine leicht Uber dem marktsniveau liegende Rendite und geht von einem Ab- ,1 von ioo Mia DM in den ersten beiden Jahren aus. Der Ausgabe-Preis beträgt 76,- DM pro Anteil, die Zeichnungs- *ift seit dem 16.01.1990 und endet am 26.01.1990. altend lebhafte Konjunktur, von der die vorwiegend mit- disch geprägte gewerbliche Naspa-Kundenschaft getra- d, hat auch die Kreditnachfrage und -inanspruchnahme jeflügelt. Wie schon 1988 konzentrierte sich das Kredit- 't auf Geschäftskredite imd Wohnungsbaudarlehen, Ich die private Kreditnachfrage war, vor allem bei Dispo- , durchaus rege.

irstärkter Verkaufsanstrengungen stieg das gesamte creditvolumen um 816 Mio. auf 7,2 (6,4) Mrd. DM. Bei häftskrediten, also Kontokorrentkredite und sonstige tige Darlehen an die gewerbliche Wirtschaft, erhöhte Bestand um 486 Mia auf 2,1 Mrd. DM. Kontokorrentkredite und Allzweckdarlehen nahmen io. auf 648 Mio. DM zu. An Wohnungsbaudarlehen wur- [9 bei unverändert großer Nachfrage 605 Mia DM neu zu- ie gesamten Neuzusagen waren im Berichtsjahr mit 1,5 um 120 Mio DM höher als im Vorjahr, stellend entwickelt hat sich in der Anlaufphase die ndete Naspa Immobilien Service GmbH, in der die ise ihre Immobilien-Aktivitäten gebündelt hat. Die mit os (in Limburg, Bad Homburg imd Wiesbaden) arbei- htergesellschaft beschäftigt z. Z. etwa 10 Mitarbeiter, agsrechnungder Nassauischen Sparkasse wurde, eben- i zahlreichen anderen Kreditinstituten, von der erhebli- lengung der Zinsspanne im Kundengeschäft spürbar

äUstet.

Srfolge im Ersatzanlagegeschäft konnte dies jedoch feiert werden. Auch Dahk des höheren Geschäftsvolu- rd der Zinsüberschuß per 31.12.1989 bei 295 Mio. DM Kit um 20 Mio DM über dem des Vorjahres liegen. iJs steigern konnte die Naspa ihre Provisions- und Ge- Snnahmen aus dem Dienstleitungsgeschäft, und zwar J5) Mio. DM.

ag wesentlich auch das Wertpapierkommissionsge- |i. Insgesamt nahmen die ordentlichen Erträge um rund |uf 66 Mia DM zu, so daß sich aus Zinsüberschuß und neraErtrageinBruttoertrag von 350 (320) Mio. DM er-

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|dtungsaufwand erhöhte sich um 17 Mio. auf 260 Mio »Betriebsergebnis aus dem laufenden G eschäf t liegt bei > jpM und damit um rund 14 Mia DM über dem des Vor­lagen dem TVend bei allen anderen Großsparkassen |P]Naspa damit vermutlich die einzige sein, die ihr Be- feraebnis 1989, verbessern konnte. In der außerordentli- Ihnung wurden alle erkennbaren Risiken ausreichend KSjPhtigt. Der gesamte Wertpapierbestand ist nach dem ^yertprinzip bilanziert.

Stärkung der Sicherheitsrücklage nach § 10 KWG Pital) zuzuweisen.

finoQ 11 ® ^ es Eigenkapitals hatte die Nassauische h ° ers * ;ma ^ s Genußscheine im Gesamtbetrag von n »r e ^ ,en von institutionellen Anlegern gezeich- n. Mit der Zuführung von 20 Mio. DM Bilanzgewinn

aus dem Geschäftsjahr 1988 und den weiteren 25 Mio. DM aus 1989 wird das Eigenkapital einschließlich der 80 Mia DM Ge­nußscheine 490 Mio. DM ausmachen.

Das stellt die kontinuierliche Geschäftsausweitung des Insti­tut s auf eine angemessene finanzielle Grundlage. Auch die künf­tigen höheren EG-Anforderungen an das Eigenkapital der Kre­ditinstitute sind damit bei der Naspa schon heute weitgehend erfüllt.

Von diesem Jahre an sollen auch den Naspa-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern - beschäftigt wurden Ende des Jahres 2385 (2354) Angestellte einschließlich Auszubildende - Genußschei­ne zur Zeichnung an geboten und damit die direkte Beteiligung an ihrer Sparkasse ermöglicht werden.

Zur geplanten Übergabe der Gewährträgerschaft für die Nas­sauische Sparkasse vom Land Hessen als bisherigem alleinigem Eigentümer auf einen neu zu bildenden kommunalen Zweckver­band erklärte Dr. Karl Kauermann, Naspa-Vorstandsvorsitzen- der, daß die Stadt Wiesbaden, der Rheingau-lhunus-Kreis, Rhein-Land-Kreis und jetzt auch der Main-Täunus-Kreis ihre Bereitschaft, dem Zweckverband beizutreten, erklärt haben. Kauermann wertet dies als Vertrauensbeweis für die Sparkasse. Er gehe davon aus, daß auch die übrigen in dieser Sache ange- sprochenen Gebietskörperschaften in naher Zukunft entspre­chende Beschlüsse fassen dürften.

Im Jahre 1990 begeht die Nassauische Sparkasse ihr 150jähriges Jubiläum. Am 22.01.1840 Unterzeichnete Herzog Adolph zu Nassau das Gründungsedikt für die »Landes-Credit- Casse«, die am 01.04. desselben Jahres ihre Geschäftstätigkeit aufnahm.

Für das Jubiläums jahr wurde ein breit gef ächertes PR- und Wer­beprogramm entwickelt, das unter dem Leitmotiv »Europä­ische Einigung« steht. Schwerpunkte der Jubiläumsaktivitä­ten sind ein Festakt am 20.03. in Wiesbaden sowie die Gründung einer Naspa-Stiftung mit einem Stiftungskapital von 5 Mio. DM.

Diese Stiftung wird künftig gemeinnützige, gesellschaftliche Arbeit imGeschäftgebiet der Naspa fördern. Außerdem wird an der European Business School, Schloß Reichartshausen am Rhein, ein Stiftungslehrstuhl für Mittelstandsfragen eingerich­tet, der neben dem akademischen Lehrauftrag Breitenarbeit zur betriebswirtschaftlichen Unterstützung kleinerer imd mittle­rer gewerblicher Unternehmen bieten soll.

Für das J ubiläums jahr erwartet die N assauische Sparkasse ein wiederum respektables Ergebnis, das trotz der sich tendenziell weiter verengenden Zinsspanne und dem zunehmenden Kosten­druck an den guten Abschluß 1989 anknüpfen solL

Klavierabend in Höhr-Grenzhausen

Nobuko Thniguchi spielt Werke von Beethoven und Chopin Zu einem Abend der Klaviermusik laden die Kreismusikschule und der Förderkreis des Keramikmuseums Westerwald e.V. am Freitag, 16. Februar, um 19.30 Uhr ins Keramikmuseum nach Höhr-Grenzhausen ein. NobukoTaniguchi wird Werke von Beet­hoven und Chopin zu Gehör bringen. Kartenvorbestellungen nimmt die Kreismusikschule in Montabaur unter der Telefon­nummer 02602/124224 entgegen.

Nobuko Täniguchi wurde in Osaka/Japan geboren und erhielt bereits in Kindheitsjahren Klavierunterricht. Nach dem Abitur studierte sie solistisches Klavierspiel an der Musikhochschule Osaka. In Kursen bei bekannten europäischen und amerikani­schen Pianisten erlangten ihre weiteren intensiven Studien außerordentliche Förderung. Regelmäßige Konzerte in ihrem Heimatland und mehrmalige Besuche in der Bundesrepublik gaben der Künstlerin wiederholt Gelegenheit, ihre pianisti- schen Fähigkeiten einem breiten Publikum mit großen Erfolg vorzustellen.

Eintrittspreis: 15,00 DM (Ermäßigung: 7,00 DM).

Naturnahe Randstreifen an landwirtschaftlichen Wegen erhalten

Kreisverwaltung: Wegraine sind wichtige Biotope Naturnahe Randstreifen an landwirtschaftlichen Wegen stellen wesentliche Elemente in der Agrarlandschaft dar und sollten deshalb nicht zerstört werden! Mit diesem Appell beginnt eine Pressemeldung der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises, die auf die große Bedeutung der Wegraine für die Flora und Fau­na eingeht. Mit ihrem Gras- und Krautbewuchs bilden sie wert­volle Saumbiotope, die einer Reihe von Arten als Lebensraum und Nahrungsgrundlage dienen.