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Montabaur

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Dies vereinbarten CDU-Kreisvorsitzender, Staatssekretär Karl Hoppe, mit dem CDU-Kreisvorsitzenden von Heiligenstadt Jo­sef Gröger.

Die CDU-Westerwald war mit einer kleinen Delegation, der au­ßer dem Kreisvorsitzenden, Schatzmeister Jürgen Vogel und CDU-Kreisgeschäftsführer Stefan Stinner angehörten, nach Heiligenstadt gereist.

Alsbald werden die Heiligenstädter Christdemokraten bei der CDU Westerwald einen Gegenbesuch machen.

Bei den intensiven Gesprächen wurde auch über weitere Unter­stützungsprojekte diskutiert.

Das Foto zeigt v.l.n.r.: CDU-Kreisgeschäftsführer Stefan Stinner, CDU-Kreisvorsitzenden, Staatssekretär Karl Hoppe, CDU-Kreisvorsitzender Heiligenstadt, Josef Gröger, CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Gisbert Aschoff, CDU-Kreis- Sekretär Franz Drost und CDU-Kreisschatzmeister, Jürgen Vogel

Im Anschluß an die Unterredung unternahm die Westerwälder Delegation eine Rundfahrt durch das Kreisgebiet, um sich über die allgemeine Situation in der DDR zu informieren.

Ein Kurzbesuch beim Vorsitzenden des Rats des Kreises Heili­genstadt, Herrn Dr. Werner Henning, beschloß das Besuchspro­gramm. Auch hier wurde deutlich, daß in vielen Bereichen ein großer Nachholbedarf besteht und man auf die Unterstützung aus der Bundesrepublik angewiesen ist.

Staatliche Beratungs- und Weiterbildungsstelle für Land- und Hauswirtschaft, Montabaur

Sonderaktion zum Herauskauf von Milch quoten

Nachdem der Bundestag am 18.01.90 dem Gesetzentwurf zum Herauskauf von Milchquoten unverändert zugestimmt hat, wird am 16.02.1990 der Bundesrat darüber entscheiden.

Mit dieser attraktiven Vergütung von 1,60 DM / kg bis 31.08.90 und 1,10 DM / kg vom 1. September bis 31. Dezember soll der sog. Bauchladen abgebaut werden. Der Quotenherauskauf min­destens 2 % der einzelbetr. Anlieferungs-Referenzmenge wird im Windhundverfahren durchgeführt, d. h., sobald die 400.0001 erreicht sind, wird diese Aktion beendet.

Bei der geplanten Aktion handelt es sich um eine einmalige Maßnahme, die zur Beseitigung des Milchquoten-Überhangs beitragen und eine obligatorische Quotenkürzung verhindern soll. Für diese Zeit ist bei Flächenübertragung mit Quoten an­statt 20 %, ein Abzug von 80 % vorgesehen und somit eine Ver­pachtung unrentabel.

Bei vollständigem Abbau des Quotenüberhanges ist evtl, ab 01.04.91 mit dem Wegfall der Abzüge bei Übertragungen einzel- betrieblicher Quoten zu rechnen.

Interessenten mögen sich umgehend, erstmals telefonisch mit Angabe der abzugebenden Milch-Referenzmenge bei der Staat­lichen Beratungs- und Weiterbildungsstelle für Land- und Hauswirtschaft, Kirchstraße 45,5430 Montabaur, TfeL 02602 / 4083, melden.

iat

Hinweis zum AK Astronomie

»Möglichkeiten der Entfernungsbestimmung von Pl< Sternen und Galaxien», 15.2.1990, Fr. Eva Greb«l (Astron. Institut Bonn)

Das ehemalige geozentrische Weltbild des Altertums hi ne Ursache in der Unfähigkeit, mit den damaligen pit Methoden astronomische Entfernungsbestimmungen, zuführen. Zwar wissen wir nach den Entdeckungen und düngen von Kopernikus, Galilei, Kepler und Newton rec| Bescheid über die Dimensionen des Universums. Zahl Fragen zur Struktur der Milchstraße und der gesam ^ sind allerdings nach wie vor offen. Entsprechendes gilt am unser kosmologisches Weltbild.

Erfreulich, daß die Volkshochschule der VG Montabaurs, Grebel eine diplomierte Astronomin vom Astronomisch stitut der Universität Bonn für das Referat: »Möglichkeit* Entfernungsbestimmung von Planeten, Sternen und Gal gewinnen konnta

Dieser Vortrags- und Diskussionsabend schließt die astro sehe Vortragsreihe dieses Winters ab. Es folgt jedoch not, Exkursion zum Astronomischen Observatorium der Uni tat Bonn in Daun/EifeL Einzelheiten hierzu erfahren Sievt Geschäftsstelle der VHS, Tfelefon 02602/126-106, aus da sterwälder Zeitung und aus dem Wochenblatt der Verbs meinda

Westerwald-Verein e.V.

»Natur- und Erholung« mit dem Westerwald-Verdi Der Westerwald-Verein wirkt an der Herausgabe der Bn »Natur undErholungin Rheinland-Pfalz« mit. Das Projekt vom Ministerium für Umwelt und Gesundheit geplant. Zu bereitung ist ein Ausschuß gebildet worden, dem k Westerwald-Verein dessen Hauptgeschäftsführer Aloisia (Montabaur) angehört. Weitere Ausschußmitglieder 1 aus den Naturscnutzverbänden BUND, DBV oder GNOjj der Arbeitsgemeinschaft der rheinland-pfälzischen Natur träger und des Fremdenverkehrsverbandes Rheinland-! Ttextlich aufgearbeitet wird die Broschüre von einem!. Journalisten. Sie steht in Zusammenhang mit der vomli fremdenverkehrsverband geplanten Zusammenstellung Angebote für naturnahen Urlaub.

Diese Angebote sollen veröffentlicht und zusammen i Broschüre von den Ministerien für Umwelt und Gesund! wie für Wirtschaft und Verkehr verschickt werden soll, i Noll arbeitet in dem Ausschuß mit, der sich besonders n gen des Natur- und Landschaftsschutzes sowie des Ibui befaßt.

WWV-Vorsitzender Landrat Peter Paul Weinert (Montilj sieht in der Mitarbeit auch eine Möglichkeit, da Westerwald-Verein an hervorragender Stelle seine Doppi tion als Fremdenverkehrs- und Naturschutzorganisation] mentieren kann.

Naspa legt kraftvollen Jahresabschluß

Beriebsergebnis um 16 Prozent verbessert Rege Kreditnachfrage - Eigener Wertpapierfonds aufjj Die Nassauische Sparkasse, Wiesbaden, hat im Gescbi 1989 ihre Position als führende öffentlich-rechtliche Spal in Hessen und Rheinland-Pfalz und als eine der größten] sehen Sparkassen erfolgreich behauptet.

Wie aus dem jetzt der Presse vorgestellten Jahresabschl 31.12.1989 hervorgeht, nahm die Bilanzsumme umgutlf zent auf 12,9 (12,2) Mrd. DM zu. Dabei war die Geschl Wicklung von einer imverändert lebhaften Kreditnach tens der gewerblichen und privaten Kunden sowie einen] brochenen Trend zu höherverzinslichen Sparformen j zeichnet.

Einschließlich eines positiven Bestandssaldos bei < neutralen Wertpapieren in Höhe von 108 (66) Mia DM® private Erspamisbildung mit 493 (338) Mio. DM um IS] DM höher als im Jahre 1988.

Die verstärkte Neigung der Sparer, Gelder von Spark« besser rentierende Anlageformen umzuschichten, Mittelabflüsse für Anschaffungs- und Konsumzweckeb zu einem Rückgang der Spareinlagen um 280 Mia auf DM.

Der Bestand an Sparkassenbriefen verringerte i hoher Fälligkeiten um 27 Mio. auf rund 1,3 Mrd. DM. Demgegenüber hat sich der Nettoabsatz von Naspa-! 1 Schuldverschreibungen, die inzwischen zum HandesU gelten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse eingefi den, mit 327 (143) Mio. DM mehr als verdoppelt. Derlj liegt jetzt bei 677 Mio. DM. Eine sehr deutliche Zunahn# auch die befristeten Einlagen, deren Bestand um 352(1 DM wuchs.