Montabaur
Seite 28
1989
1990
Gewerbesteuerum
lage
260,-
260-
Kreisumlage
93.000,-
110.760,-
+
17.750,-
Verbandsgemein
deumlage
111.000,-
126.600,-
+
14.600,-
204.260,-
236.610,-
+
32.260,-
Die Steigerung basiert zum einen auf dem Anstieg der Umlage-
gnmdlagen:
1989
1990
327.441,-
369.106,-
+
41.666,-
Nr.
51/52/89 i
sowie bei der Kreisumlage auf dem voraussichtlichen höheren Umlagesatz von 30 v.H.
Vermögenshaushalt
Das vom Ortsgemeinderat beschlossene Investitionsprogramm bildet die Grundlage zur Erstellung des Vermögenshaushaltes. Diesem Programm ist zu entnehmen, daß die Ortsgemeinde Heilberscheid für das Haushaltsjahr 1990 dem Objekt Dorfgemeinschaftshaus oberste Priorität verleiht.
Für diese Maßnahme stehen 500.000,- DM bereit. Außerdem sind Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 191.000,- DM veranschlagt, die weitere Auftragsvergaben zulassen.
Weitere Haushaltsmittel sind für folgende Investitionen bereitgestellt:
1. Baumchirurgische Maßnahmen. 9.000,-DM
2. Umbau der Grillhütte. 10.000,- DM
3. Grunderwerb im Grenzregelungsverfahren. 1.000,- DM
4. Zuweisungen für Dorfemeuerungs-
maßnahmen. 2.000,- DM
5. Erwerb von Straßenparzellen . 1.000,- DM
6. Ausbau der Stichstraße/Sespenröder
Straße. 24.000,-DM
Die Finanzierung aller Ausgaben erfolgt durch folgende Einnahmen:
1. Zuweisung des Landes für
baumchirurgische Maßnahmen. 7.200,-DM
2. Ausgleichszahlungen von Beteiligten im
Grenzregelungsverfahren. 4.000,- DM
3. Ausbaubeiträge K 165 . 7.500,- DM
4. Ausbaubeiträge Stichstraße/Sespenröder
Straße. 18.000,-DM
5. Zuweisung des Landes zum Bau des Dorf -
gemeinschaftshauses. 80.000,-DM
6. Zuweisung der Verbandsgemeinde zum Bau
des Dorf gemeinschaftshauses. 125.000,- DM
7. Einnahmen aus der Veräußerung von
Grundstücken. 20.000,- DM
8. Investitionsschlüsselzuweisungen. 6.000,- DM
9. Zuführung vom Verwaltungshaushalt.... 49.000,- DM
10. Entnahme aus der allgemeinen Rücklage 200.000,- DM
11. Einnahmen aus Krediten vom Kreditmarkt ... 30.300,- DM
Ausblick 1991 • 1993
Der Schwerpunkt der Investitionen liegt beim Ausbau der Gemeindestraßen sowie bei der Fertigstellung des Dorfgemeinschaftshauses.
Die Berechnungen der mittelfristigen Finanzplanung ergeben eine Finanzierung sämtlicher Vorhaben, wenn auch in 1991 eine hohe Neuverschuldung (215.000,- DM) einkalkuliert werden muß.
Stellungnahme zur 4. Änderung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Montabaur
Der Verbandsgemeinderat hatte vor einigen Monaten den Beschluß gefaßt, als 4. Änderung des Flächennutzungsplanes in der Gemarkung Heiligenroth für die Ansiedlung weiterer Industriebetriebe eine gewerbliche Baufläche auszuweisen. Der Ortsgemeinderat war im Rahmen des § 67 Abs. 2 GemO aufgefordert, zu dieser Änderung des Flächennutzungsplanes eine Stellungnahme abzugeben. Am Ende der Beratung, in der sowohl die gegen die Änderung des Flächennutzungsplanes geäußerten Bedenken, als auch die hierzu abgegebene Stellungnahme der Verwaltung erörtert wurden, stimmte der Ortsgemeinde- rat mehrheitlich mit 5 Ja-Stimmen bei 6 Enthaltungen der 4. Änderung des Flächennutzungsplanes gern. § 67 Abs. 2 GemO zu.
Haushaltsrechnung 1988 beschlossen und Entlastung für das Haushaltsjahr 1988 erteilt
Der Ortsgemeinderat beschloß einst immig, die von der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur für das Haushaltsjahr
1988 auf gestellte J ahresrechnung. Gleichzeitigwurde beschlos sen, dem Ortsbürgermeister, den Ortsbeigeordneten, dem Bür germeister und den Beigeordneten der Verbandsgemeinde für das Haushaltsjahr 1988 Entlastung zu erteilen. w
Anschaffung von Fahnen
Aus Anlaß unserer 100 jährigen Kirchweih im nächsten Jahr wäre es sicherlich angebracht, die Häuser mit Fahnenschmuck zu versehen. Wer an der Anschaffungeiner Fahne mit einge arbeite, tem Dorfwappen (Größe ca 1 m x 1,50 m) interessiert ist, möge mir dies bitte bis Mitte Januar mitteilen. ’
Der Preis pro Fahne beträgt bei einer Bestellung von ca. 10 q Stück etwa 80,-, bis 100,- DM. Durch den Aufdruck des Dorf. Wappens ist mit keinem günstigeren Preisangebot zu rechnen Zur Einholung von genaueren Angeboten ist die Angabe der Stückzahl erforderlich.
Reichwein, Ortsbürgermeister
Nentershausen
Möhnendub Klatschmohn, Nentershausen Zu unserer ersten Probe treffen wir uns am 4.1.1990 im Gasthaus Ohly. Wir bitten um zahlreiches Erscheinen.
Nomborn
Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Nomborn vom 07.12.1989
Nacbtragshaushaltsplan/Nachtragshaushaltssatzung 1989 einstimmig verabschiedet
Der Ortsgemeinderat stimmte einstimmig der von der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur in Abstimmung mit der Gemeinde vor gelegten Planentwurf zum Nachtragshaushalt 1989 zu. Nähere Einzelheiten über den Nachtragshaushaltsplan der Ortsgemeinde Nombom für das Haushaltsjahr 1989 können Sie aus dem Auszug des Vorberichtes entnehmen:
Die Aufstellung des Nachtragshaushaltsplanes wird aufgrund der nachfolgenden Kriterien erforderlich:
1. Ttotz Ausnutzung aller Sparmöglichkeiten entsteht ein erheblicher Fehlbetrag. Der Haushaltsausgleich ist nur durch die Änderung der Haushaltssatzung zu erreichen.
2. Bei einzelnen Haushaltsstellen sind Ausgaben zu leisten, die im Verhältnis zu den gesamten Ausgaben einen erheblichen Umfang annehmen.
3. Es sind Ausgaben für bisher nicht veranschlagte Investitionsmaßnahinen zu tätigen.
Angesichts dieses gesetzlichen Erfordernisses sind sämtliche Einnahmen- und Ausgabensätze fortgeschrieben bz w. dem voraussichtlichen Bedarf angepaßt worden. Als Auswirkung dieser Fortschreibung ist festzustellen:
a) Die Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushaltes erhöhen sich von ursprünglich 519.000,- DM um 35.000,- DM auf nunmehr 554.000,- DM.
Die Einnahmen und Ausgaben des Vermögenshaushaltes erhöhen sich von ursprünglich 374.000,-- DM um 76.000,- DM auf nunmehr 450.000,- DM.
Der Gesamtbetrag der Kredite erhöht sich von ursprünglich 67.600,- DM um 143.809,- DM auf 211.309,- DM. Verwaltungshaushalt
1. Die Einnahmen anläßlich der 700-Jahrfeier gehen um 6.000,- DM zurück.
2. Für den Druck der Chronik sind zusätzlich 29.000,- DM aufzubringen, die allerdings durch den Verkaufserlös (14.500,- DM) teilweise abgedeckt werden können.
Für die Ausgrabungsarbeiten in der Ortsgemeinde waren keine Haushaltsmittel vorgesehen. Zur Abdeckung der Aufwendungen müssen 5.000,-- DM veranschlagt werden. Die Strombezugskosten verdoppeln sich auf 13.000,-- DM, weil der ursprüngliche Ansatz auf einer Falschablesung des Zählers ermittelt wurde.
5. Die Lohnkosten für die Aushilfskräfte steigen auf 20.000,- DM (+ 6.000,- DM) aufgrund des intensiven Einsatzes im Ortsgebiet anläßlich der 700-Jahrfeier.
Diesen Mehrausgaben bzw. Mindereinnahmen stehen allerdings auch Einsparungen bei den Umlegungskosten (./. 10.000,- DM), Einsparungen bei den verschiedensten Unterabschnitten sowie Mehreinnahmen durch die Tfeilnahme am Wettbewerb
b)
c)
3.
4.
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