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Nr. 61/52/89

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[ ^ 9ger - und Abwasserpreise bleiben 1990 konstant, Abwasser- gäbe wird gesenkt

einer Zusammenfassung verwies der 1. Beigeordnete Heinz u9C h zunächst darauf, daß die Gebühren und Beiträge im Ab- ff 09serbereich ün Jahre 1990 nicht angehoben werden. Eine der »esse zu entnehmende Veröffentlichung habe irrtümlich auf ei- m Vorjahresbericht zurückgegriffen und daher eine Fehlinfor­mation enthalten. Nach den Worten des 1. Beigeordneten sei man stolz darauf, daß man die Abwasserabgabe von 16 auf 12 Pfennige senken könne, weil damit unterstrichen werde, wieviel | e Verbandsgemeinde in den Gewässerschutz und damit in den Umweltschutz investiert habe. Ein direkter Vergleich zwischen höchstmöglichen Abwasserabgabe von 1,06 DM und der tatsächlich erhobenen Abgabe von 0,12 DM verdeutliche Jjiese positive Situation. Hier schlage sich nieder, daß die Ver- bandsgemeinde in den vergangenen J ähren 6 eigene biologische Kläranlagen gebaut und den Anschluß von weiteren 6 Ortsge- meinden bzw. Stadtteilen an die Kläranlagen von Bad Ems und Wirges erreicht habe.

ffeue Akzente auch in 1990, 7,7 Mia DM fUr Abwasserbereich Auch im Jahre 1990 setze man mit dem Wirtschaftsplan neue Akzente Der Bau einer weiteren biologischen Kläranlage in Hoher für die Gemeinden Niederelbert, Untershausen und Hol- sei veranschlagt. Außerdem habe die Verbandsgemeinde jfellraerod mitgeteilt, daß der Vertrag über den Bau einer ge­meinsamen Kläranlage für die Gemeinden Girod und Nomborn sowie den zur Verbandsgemeinde Wallmerod gehörenden Ge­meinden Steinefrenz, Berod und Zehnhausen nach entsprechen­dem Ratsbeschluß nun zum Abschluß kommen könne.

Oes weiteren habe man den Planungsauftrag für eine Kläranla- geim Buchfinkenland zur Entsorgung der Gemeinden Gacken­bach, Horbach, Daubach und Stahlhofen in Auftrag geben. Das Gesamtausgabenvolumen im Abwasserbereich betrage 1990 1,7 Mia DM.

(eine Beanstandungen beim Trinkwasser len Anführungen für den Wirtschaftsplan »Wasser«, stellte 1. Beig. Keusch einige allgemeine Bemerkungen im Zusam- ihang mit dem Inkrafttreten der THnkwasserverordnung

I wan. Die zum 01.10.1989 in Kraft getretene Verordnung habe laden Medien und damit auch beim Bürger Diskussionen ausge- ist, da immerhin 1/3 der deutschen Wasserversorgungsunter- tehmen eine Ausnahme von dieser Verordnung beantragen büßten, weil sie die festgelegten Grenzwerte nicht erfüllen fionnten. Um so erfreulicher sei es festzustellen, daß eine Unter- nichung aller Wasserproben aus Tiefbrunnen und Oberflächen- bähen Quellen innerhalb der Verbandsgemeinde in Zusammen­arbeit mit dem Gesundheitsamt und der Bezirksregierung in keinem Fall zu einer Beanstandung Anlaß gegeben habe. Viel­mehr lägen sämtliche Werte weit unter den jeweiligen Grenzwer­ten. Dies sei darauf zurückzuführen, daß die Wasserschutzge­biete ausnahmslos in Waldgebieten und solchen landwirtschaft- en Flächen in denen keine intensive Bewirtschaftung er- |t, liegen.

[haussschauend auf das Jahr 1990 wurde berichtet, daß zur Si- ierstellungder Wasserversorgung, 2,4 Mia DM investiert wür­fen. Dieser Betrag umfasse 21 Straßenzüge in den Ortsgemein- J und in der Stadt Montabaur, in denen das Leitungsnetz im lommenden Jahr erneuert oder erweitert werden soll. Ein weite­st Investitionsschwerpunkt liege mit 600.000 DM beim Bau ei- Rohwasserbehälters in Kadenbach für den Bereich der fugst.

Stellungnahme der Fraktion

Für die SPD-Fraktion erklärte deren Vorsitzender Reiner fChlemmer, das veranschlagte Investitionsvolumen zur Sicher­ung der Wasserversorgung bzw. der Abwasserbeseitigung iene dem Umweltschutz. Ratsmitglied Hermann-Josef Schmidt bezog namens der CDU-Fraktion Stellung und verwies i auf die positive G esamtsituation im Bereich der Wasserver- urgung, insbesondere darauf, daß ausreichend Wasser vorhan- (m sei und dessen Qualität keinen Anlaß zur Beanstandung ge- - Die nach wie vor hohe Investitionstätigkeit im Sektor Ab- (asserbeseitigung könnte z.T. nur über Kredite finanziert wer- und rechtfertigte Erhöhungen der Gebühren und Beiträge.

S an verstehe es »als Gebot der Stunde« dafür zu sorgen, daß ch die restlichen 26 % des Abwasseraufkommens innerhalb r Verbandsgemeinde baldigst ordnungsgemäß geklärt wer-

Q.

Verbindung mit dem Haushalt 1990 fanden auch die Wirt- haftspläne der Verbandsgemeindewerke die einstimmige Zu- Imunung des Rates.

Eckdaten zum Haushalt 1990 der Verbandsgemeinde sowie den Wirtschaftsplänen des Verbandswerkes werden in der nächsten Ausgabe des Wochenblattes veröffentlicht.

Die Verwaltung informiert

Verschiebung der wöchentlichen Müllabfuhr im Dezember 1989 und Januar 1990

Wegen der in die Monate Dezember 1989 und Januar 1990 fal­lenden Feiertage verschiebt sich die wöchentliche Müllabfuhr in den Gemeinden des Westerwaldkreises wie folgt:

a) 1. Weihnachtsfeiertag (25.12.89)

Wegendes 1. Weihnachtsfeiertages amMontag, 26.12.89erfolgt in den Gemeinden des Westerwaldkreises, in denen die Müllgefä­ße normalerweise am Montag, 25.12.89 entleert werden, die Müllabfuhr bereits am Samstag, 23.12.89.

b) 2. Weihnachtsfeiertag (26.12.89)

Wegen des 2. Weihnachtsfeiertages am Dienstag, 26.12.1989 er­folgt die wöchentliche Müllabfuhr in der Zeit vom 26.12. 29.12.89 jeweils einen Tag später, also von dienstags auf mitt­wochs, von mittwochs auf donnerstags, von donnerstags auf freitags und von freitags auf samstags (30.12.89).

c) Neujahrstag (1.1.1990)

Wegen des Neujahrstages am Montag, 1.1.1990 verschiebt sich die Altpapierabfuhr mit der grünen Wertstofftonne für Januar 1990 in allen Gemeinden des Westerwaldkreises in der Woche vom 1.1. 5.1.90 jeweils um einen 1hg, also von montags auf dienstags, von dienstags auf mittwochs, von mittwochs auf don­nerstags, von donnerstags auf freitags und von freitags auf samstags (6.1.90).

Bargeldhilfe (Begrüßungsgeld) für Besucher aus der DDR und Berlin (Ost)

Die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur hat zur Auszah- lungder Bargeldhilfe an Besucher aus der DDR und Berlin (Ost) auch an Weihnachten und Silvester wie folgt geöffnet: Sonntag, 24.12.1989 von 10.00 -11.00 Uhr und Sonntag, 31.12.1989 von 10.00 -11.00 Uhr.

Die Auszahlungsstelle befindet sich im Rathaus-Neubau (Ein­gang Konrad-Adenauer-Platz), 1. Etage, Zimmer 119. Die Bar­geldhilfe beträgt für jeden Besucher beim ersten Besuch 100,- DM und beim zweiten Besuch 60,- DM.

Weiterhin zahlt die Bundespost die Bargeldhilfe für den ersten Besuch zu den dort üblichen Dienststunden aus.

mVolkshochschule

Säuglingspflegekurs

Schwangerschaftsberatung, Geburtsvorbereitung, Säug­lingspflege, Information über das Stillen: Grundkurs für wer­dende Mütter und Väter in Zusammenarbeit mit dem Gynäkolo­gen, dem Kinderarzt und dem Krankenhaus Dernbach.

Dauer: 6 Abende

Ort: Krankenhaus Dernbach

Gebühren: 20,- DM (Ehepaare 25,- DM)

Tfermine: Montag, 15. Januar 1990,19.30 Uhr Tj. Bach, Säuglingsschwester

Mittwoch, 24. Januar 1990,19.30 Uhr, Dr. Gum- pert, Gynäkologe

Mittwoch, 31. Januar 1990,19.30 Uhr, Dr. Schmidt, Kinderarzt

Montag, 6. Februar 1990,19.30 Uhr Fr. Becker, Hebamme

Montag, 12. Februar 1990,19.30 Uhr Fr. Steiger, Stillberaterin

Nähere Informationen und Anmeldung: VHS-Geschäftsstelle, Montabaur, Tfel.02602/126105.

Die Kreisvolkshochschule Westerwald e.V. bietet ab Januar folgende Kurse an:

Beginn: Donnerstag, 18.1.1990,18.30 Uhr: EDV-Anwenderpaß Montag, 15.1.1990,18.00 Uhr: Einführungskurs Programmier­sprache C