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Nr. 32/89

UllP Strom läuft nichts, Information der

m KEVAG

äte machen sich im Haushalt nützlich. Der Gewinn be- 6 L nur in Freizeit, sondern auch in Komfort und Lebens- ^ n ' c pj e Heinzelmännchen von heute stehen auf Knopf- ihpreit Sie waschen, saugen und kochen, heben Menschen Stockwerke hoch, bohren Löcher oder lassen ganze Sinfo- 8 H ster im Wohnzimmer spielen. Wollte man all dies von hpnkraft erledigen lassen, wäre für jeden einzelnen eine '(fort schaft an Hilfskräften nötig. Wie die KEVAG mitteilt, Statistiker jetzt ermittelt, was in bundesdeutschen en l ^89 dazugehört. Die Liste reicht vom Ttelefon bis

Stereoanlage.

den 19 wichtigsten Gütern hängen nur drei nicht am Strom- -Fotoapparat, Fahrrad und Auta Doch selbst die sind ohne irischen Strom nicht denkbar, nur daß er nicht aus der ikdose kommt.

Weitesten verbreitet ist der Kühlschrank. Er steht in 96 % Haushalte. An zweiter Stelle folgen gleichauf Tblefon und ichmaschine, die jeweils auf 93 % kommen. AuchFarbfemse- sind kein Luxus mehr. In 87 % aller Haushalte flimmern j \f/ m und Wendelin farbig ins Wohnzimmer, btig zugelegt haben im vergangenen J ahr Mikrowellen gerä- /äschetrockner und CD-Spieler, die derzeit bei 20,17 und 6 gen. Diese Geräte dürften aber immer noch auf vielen Wun- isten stehen. In jedem dritten Haushalt gibt es dank Spül- chine mehr Freizeit.

i mit der Aufzählung der Elektrogeräte sindnoch nicht alle ngefütterten Helfer erfaßt. Ganz Fleißige werkeln im Ver­ben, obwohl sie in jedem Haushalt anzutreffen sind. Man e nur an die Türklingel oder die Umwälzpumpe der Hei­sanlage. Sie alle schaffen zuverlässig und billig. Die echten zelmannchen konnten es auch nicht besser.

jmpreise seit drei Jahren stabil

Drei-Personen-Haushalt zahlte Mitte 1989 im Bundes- hschnitt 74 Mark im Monat für Strom. Obwohl die Strom- eseit drei Jahren stabil blieben, mußte eine Familie knapp |Mark mehr bezahlen als ein Jahr zuvor: für die Ausgleichs- abefilrden deutschen Steinkolebergbau, den Kohlepfennig, die Mehrwertsteuer. Darauf wies die KEVAG hin. den Grundpreis entfielen imverändert 12,90 Mark und auf irbeitspreis für die durchschnittlich verbrauchten 250 Ki­ltstunden (Kwh/Monat) 46,75 Mark. Auf Grund- und Ar- preis wurden 8,6 % (Vorjahr 7,5) für den Kohlepfennig be- let: 6,10 Mark. Die 14 % Mehrwertsteuer, die der Staat auf ßechnungssumme einschließlich Kohlepfennig erhebt, iten 9,10 Mark aus.

i der KEVAG- Untersuchung sind die derzeitigen Strom- e. Die Musterfamilie ohne elektrische Heizung und Warm- (Brversorgung verbraucht 250 Kwh Strom im Monat und be­it 4 tarifpflichtige Räume.

Immer mehr Autos

bt immer mehr Autos in Rheinland-Pfalz. Zwischen J anuar |JuIil989 hat ihre Zahl um weitere 2,2 Prozent zugenommen, weit sind hierzulande 2.191.527 Kraftfahrzeuge, darunter jj-333 Personenwagen, registriert. Der Zuwachs liegt über [Bundesdurchschnitt von plus 1,9 Prozent, pders stark zugenommen hat in Rheinland-Pfalz im ersten Bahr 1989 die Zahl der Wohnmobile (plus 7,1 Prozent), |räder(plug 5,7 Prozent) und Kombis (plus 4,9 Prozent). Der nd an Leichtkrafträdern ist um 3,7 Prozent kleiner gewor-

I bundesweiten Motorisierungsgrad von 484 Pkw je 1.000 ohnerübertrifft Rheinland-Pfalz mit 506 Pkw je 1.000 Ein-

renverkehr mit Berlin (West) geht zurück

3 1988 verringerte sich nach Angaben des Statistischen Bad Ems der rheinland-pfälzische Warenver- L rrf er (West) gegenüber 1987 um 2,4 Prozent auf i lonnen. Während die Lieferungen nach Berlin (West) l yOjent auf 284.500 Tbnnen zurückgingen, sind die Bezü- °rt um 0,3 Prozent auf 111.100 Tbnnen leicht angestie-

b Statistiker festgestellt haben, wurden nach

Io ttT hauptsächlich Nahrungs- und Genußmittel onnen), Grundstoffe, Produktionsgüter und

bergbauliche Erzeugnisse (76.800 Tbnnen) sowie Sammel- und Stückgüter (72.000 Tbnnen) geliefert. Von dort kamen in erster Lrnie Sammel- und Stückgüter (44.400 Tbxmen), Nahrungs- und Genußmittel (26.700 Tbnnen) sowie Investitionsgüter (17.200 Tbnnen), hierunter besonders elektrotechnische und feinmacha- nische Erzeugnisse (7.600 Tbnnen).

Im Warenverkehr mit Berlin (West) haben Lastkraftwagen 1988 etwa 92 Prozent der Warenmenge transportiert, 7 Prozent ent­fielen auf die Eisenbahn.

Einzelhandel und Gastgewerbe mit deutlicher Aufwärtsentwicklung

Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, erzielten die rheinland-pfälzischen Einzelhandelsgeschäfte im April 1989 um 2,4 Prozent höhere Umsätze als im April 1988. Die Um­sätze des Gastgewerbes stiegen um 9,4 Prozent.

Von Januar bis April 1989 registrierte der Einzelhandel gegen­über dem gleichen Vorjahreszeitraum einen Umsatzzuwachs von 3,5 Prozent. Die höchsten Steigerungen wurden im Einzel­handel mit Kraftwagen (plus 15 Prozent), Oberbekleidung und Einrichtungsgegenständen (jeweils plus 13 Prozent) erzielt. Rückläufig war der Brennstoffhandel (minus 9,4 Prozent).

Die positive Entwicklung in den rheinland-pfälzischen Betrie­ben des Gastgewerbes wird in den ersten vier Monaten des Jah­res 1989 durch ein Umsatzplus von 7,6 Prozent belegt. Während Bars und Tänzlokale (plus 12 Prozent) sowie Schankwirtschaf­ten (plus 8,7 Prozent) im Gaststättengewerbe relativ hohe Zu­wächse erzielten, zeigten im Beherbergungsgewerbe insbeson­dere Hotels (plus 8,9 Prozent) einen sehr günstigen Verlauf.

Im bisherigen Jahreszeitraum liegt die Zahl der Beschäftigen im Einzelhandel (plus 2,5 Prozent)undimGastgewerbe(plus 3,3 Prozent) höher als in der vergleichbaren Periode des Vorjahres. Besonders der Bedarf an Tfeilzeitkräften ist deutlich gestiegen.

Futtergetreidefläche verringert

Auswirkungen des bundesweiten Flächenstillegungsprogramms

Die Getreideanbaufläche in Rheinland-Pfalz ist 1989 nach An­gaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems gegenüber dem Vorjahr um6.000 Hektar auf 308.100 Hektar zurückgegan­gen. Im wesentlichen ist dies auf das erstmals bundesweit ange­botene Flächenstillegungsprogramm zurückzuführen. Die Landwirte verringerten die Aussaat von Hafer (minus 9,6 Pro­zent) und Wintergerste (minus 8,3 Prozent) aber auch von Rog­gen (minus 6 ,3 Prozent). Aufgrund der relativ günstigen Erlössi­tuation blieb der Anbau von Sommergerste mit fast 100.000 Hektar nahezu unverändert. Auch Winterweizen, der nach vier rückläufigen Jahren erstmals wieder um 2,4 Prozent auf 95.100 Hektar ausgedehnt wurde, ist von der Flächenstillegung nicht betroffen.

Die Anbauflächen von Kartoffeln und Zuckerrüben wurden nach den Feststellungen der Bad Emser Statistiker jeweils um gut 3 Prozent eingeschränkt. Der Rückgang des Kartoffelan­baus konzentriert sich auf die mittelfrühen und späten Sorten (minus 7,6 Prozent), während die Frühkartoffeln (plus 3,7 Pro­zent) in den klimatisch bevorzugten Gebieten wie der Vorder­pfalz und Rheinhessen weiter an Bedeutung gewannen.

Bei den Hülsenfrüchten war erneut ein deutlicher Rückgang (minus 31 Prozent) festzustellen. Der Anbauumfang der Öl­früchte (27.600 Hektar) stieg demgegenüber um 4,3 Prozent. Insbesondere der Winterraps (plus 16 Prozent) erfreut sich wie­der zunehmender Beliebtheit bei den Landwirten. Der seit meh­reren J ahren zubeobachtende Rückgang bei den Futterpflanzen (minus 3,2 Prozent) hat sich fortgesetzt.

Rheinland-pfälzisches Außenhandelswachstum im 1. Quartal 1989

Import plus 18 Prozent, Export plus 12 Prozent Im ersten Quartal 1989 erzielte die rheinland-pfälzische Wirt­schaft nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems einen Exporterlös von mehr als 8,7 Milliarden Mark. Ge­genüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres bedeutet dies eine Zunahme von 932 Millionen Mark oder 12 Prozent. Die Ausfuhr von Enderzeugnissen stieg sogar um mehr als 16 Prozent.

Die Einfuhr erhöhte sich nach den Feststellungen der Bad Em­ser Statistiker in den Monaten Januar bis März 1989 um 18 Pro­zent auf 5,3 Milliarden Mark. Überdurchschnittliche Zuwachs­raten erzielten hier Vorerzeugnisse, Halbwaren (jeweils plus 27 Prozent) und emähnmgswirtschaftliche Güter (plus 21 Pro­zent).

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