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Montabaur

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Kreditinstituten in Europa und zahlreichen außereuropäischen Mittelmeerländem signalisiert der blau-rote ec-Aufkleber. Hier gibt es gegen ec-Karte und eurocheque sofort bares Geld. In 29 Ländern kann man mit eurocheques sogar direkt in Landeswäh­rung bezahlen. Außerdem stehen in acht Urlaubsländem die ec- Geldausgabeautomaten rund um die Uhr als »Nothelfer« zur Verfügung. Übrigens: eurocheques und ec-Karte sollten immer getrennt auf bewahrt werden, damit niemand die Geldquelle un­berechtigt anzapfen kann. Besonders verlockend für Langfin­ger sind parkende Autos und unbeaufsichtigtes Reisegepäck. Auf keinen Fall dürfen daher Zahlungsmittel im Auto bleiben - auch nicht im verschlossenen Handschuhfach.

Zum 8. Male Waldjugendspiele im Stadtwald Ransbach-Baumbach

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald veranstaltete in Zu­sammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt und Gesund­heit, dem Kultus mini sterium sowie dem Ministerium für Land­wirtschaft, Weinbau und Forsten am 13.06.1989 zum 8. Male Waldjugendspiele im Stadtwald von Ransbach-Baumbach.

Die Durchführung oblag dem Forstamt Neuhäusel unter Lei­tung von Oberforstrat Jürgen Schlüter und dem Forstrevier Ransbach-Baumbach, wo Forstoberamtsrat Hans-Wölf gang Schüler mit seinen Mitarbeitern für Organisation und reibungs­losen Ablauf der Veranstaltung sorgte.

Wie in den vergangenen Jahren übernahm der Bürgermeister der Stadt Ransbach-Baumbach, Gottfried Dahm, die Schirm­herrschaft.

Bei strahlend blauem Himmel gingen insgesamt 25 Klassen des 3. und 7. Schuljahres aus dem Einzugsgebiet Wester­wald/Lahn/Rhein an den Start. Mit großer Freude konnten die Organisatoren auch drei 7. Schuljahre von der Hauptschule Hinter-Burg aus Mayen in der Eifel begrüßen. Auf dem ca 3,2 km langen Parcours, der über »Fuchshohl« und »Hölzeberg« quer durch den Stadtwald führte, mußten die fast 600 Schüler ihr Wissen und auch ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Jede Klasse wurde von einem Patenförster betreut, der den Kin­dern und Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite stand, jedoch zusammen mit seinen Stationskollegen auch knifflige Fragen stellte. Insgesamt halfen über 60 Personen aus dem Bereich Wald und Forst bei der Betreuung der Waldjugendspiele 1989 mit.

An 20 Stationen ging es nun darum, die vielfältigsten Aufgaben zu bewältigen, wobei die Schwerpunkte klar bei den Themen N a- turkunde (z.B. Bestimmen von Baumarten, Kräutern und Tie­ren), Umweltschutz (z.B. Waldschäden) und Beziehung Mensch/ Wald (Waldfunktion, Waldnutzung, J agd) lagen. Doch nicht nur dieGeistesathleten kamen auf ihre Kosten, denn bei Spielstatio­nen wie Holz umsetzen und Dosen werfen war Schnelligkeit und Zielsicherheit, aber vor allem auchlbamgeist gefordert. Jedem, der die Begeisterung und Einsatzfreude miterlebte, war eines sofort klar: Den Schülern bedeutete die Veranstaltung mehr als nur ein unterrichtsfreier Tag.

Am Ziel angekommen, wurden die Klassen mit Erfrischungen, mit heißen Würstchen und Brötchen versorgt. Die Fa. Gelhard, Ransbach-Baumbach, hatte den Schulkindern die Würstchen gestiftet. Auf der Wiese am Schwimmbad wurde den Kindern in einem großen Schaukasten das Leben in einem Bienenstaat dar­gestellt. Das mit Spannung erwartete Ergebnis stand um ca. 14.00 Uhr fest.

Sieger bei den Drittklässlern und somit Gewinner des Wander­pokals des Gemeinde- und Städtetages Rheinland-Pfalz wurde die Klasse 3 der Grundschule Hilgert mit 1.357 Punkten vor der Klasse 3a der Waldschule Montabaur-Horressen mit 1.337 Punkten, die die Klasse 3b der Grundschule Montabaur knapp auf den 3. Platz verwies.

Den Wanderpokal der Stadt Ransbach-Baumbach konnte an­schließend der Klassensprecher der Klasse 7c der Hauptschule Hinter-Berg aus Mayen in der Eifel für den 1. Platz der Haupt­schulen in Empfang nehmen. Mit 1.921 Punkten lag die Sieger­klasse vor der 7b der Hauptschule Horhausen (1.880 Punkte) und der 7a der Waldschule in Horressen, die mit 1.868 Punkten den 3. Platz belegte.

Alle aufgeführten Schulklassen erhielten außerdem Geldpreise sowie kostenlose Zoo- oder Wildparkbesuche.

Ehe die 'Ifeilnehmer die Heimreise antraten, dankte der Landrat des Westerwaldkreises, Peter-Paul Weinert, den Organisatoren der Waldjugendspiele für ihren Einsatz und ihr Engagement.

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Ein besonderes Dankeschön galt dem Schirmherm der Spj Herrn Bürgermeister Gottfried Dahm, sowie ganz besom auch den Sponsoren der Veranstaltung, den anwesenden Hi der Kreissparkasse Westerwald und der Nassauischen Spi kasse.

Ohne die großzügige finanzielle Unterstützung von Kreisapi kasse und N assauischen Sparkasse wären die Waldjugendspii undenkbar.

Ein besonderer Dank galt auch dem uneigennützigen Eins« des Roten Kreuzes Ransbach-Baumbach unter Leitung Frau Kürpik und der Feuerwehr der Stadt Ransbach-Baiiitja

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bach. Rotes Kreuz und Feuerwehr trugen sehr dazu bei, daßf Veranstaltung sicher und reibungslos ablaufen konnte.

Der Landesjugendreferent bei der Schutzgemeinschaft scher Wald, Forstamtsrat Karl-August Bottler, gratulierte den gelungenen Waldjugendspielen, dankte den Verant chen und zeichnete den verantwortlichen Organisator der Wi jugendspiele, Herrn Forstoberamtsrat Hans-Wolf gang Schi Revierleiter im Forstrevier Ransbach-Baumbach, mit der rennadel der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald aus. Schi war einer der Mitbegründer des Waldjugendspielgedanka und führte in diesem Jahr zum 8. Male Waldjugendspiele in & nem Revier durch.

Volksbund

Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

\blksbund: Jugendaustausch mit der Sowjetunion konkretisiert

Die verbesserten Beziehungen zwischen der Bundesrepub! Deutschland und der Sowjetunion haben auch für den Vol bund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und sein Anliegen, Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erhalten zu pflegen, Fortschritte erbracht. Zu den erfreulichen Ent hingen in jüngster Zeit gehört, daß

der Völksbund im April 1989 die Listen mit den Namen" der ca. 340.000 russischen bzw. sowjetischen Kriegstö L ten auf Friedhöfen in der Bundesrepublik an den Sowjet« sehen Botschafter in Bonn übergeben konnte;

- die lettische Stadt Riga den Volksbund um Unterstüt­zung in der Frage der Gestaltung des deutschen Kriegs- gefangenenfriedhofes in der Stadt gebeten hat;

im Vorfeld des Staatsbesuches von Staatspräsident und j Generalsekretär Gorbatschow vier weitere deutsche Sol ) datenfriedhöfe auf dem Gebiet der UdSSR zum Besuch ab Oktober 1989 freigegeben worden sind.

Nicht weniger wichtig ist der auf deutscher Seite vom Vol bund organisierte Jugendaustausch. Zu den 80 Jugend! für deutsche Jugendliche im westlichen Auslandkommen in sem Jahr neun internationale Jugendlager für ausländische deutsche Jugendliche in der Bundesrepublik Jugendlager in Herleshausen

Am 1.7.1989 begann in der hessischen Stadt Herleshausen eij vierzehntägigBB intern. Jugendlager des Volksbundes. Nel Ibilnehmem aus Großbritannien, Frankreich, Italien, Algerii und der Bundrepublik wurden auch acht sowjetische Jugeni che erwartet.

Sie arbeiten jeweils am Vormittag auf dem Kriegsgefangeni friedhof auf dem 1593 sowjetische Kriegsgefangene bestati sind. Das Programm des Jugendlagers bot daneben zahlreii Gelegenheiten, mit Land und Leuten bekanntzuwerden.

Am 10.7. wurden im Rahmen einer kleinen Feierstunde vier denktafeln enthüllt, die von Schülern aus fünf hessisc! UNESCO-Modellschulen in Zusammenarbeit mit dem Vol bund erstellt worden sind.

Schon im letzten Jahr hatte eine achtköpfige Gruppe sowji scher Jugendlicher aus Tambow (zwischen Moskau und Wolj grad) an einem intern. Jugendlager des Volksbundes in Herl hausen teilgenommen und Kriegsgräber gepflegt. I 1

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Jugendlager in Thmbow/Sowjetunion

Ein Novum in der 36jährigen Geschichte der Jugendarbeit dfr Volksbundes: 13 deutsche Jugendliche (davon neun aus Hess# i und eine junge Französin, Ifeilnehmerin des Jugendlagers Herleshausen 1988, werden vom 30.7. bis 19.8.1989 am erst Jugendlager des Volksbundes in der Sowjetunion teilnehffl und deutsche Kriegsgefangenengräber bei Thmbow pflegen, ß zu Hans-Otto Weber, Präsident des Volksbundes.

»Wir stehen in der Frage der Fürsorge für die Gräber der deut sehen Soldaten in Osteuropa zwar erst am Anfang. Aber L Fortschritte in den letzten Monaten und vor allem der beginn 1

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de Jugendaustausch mit der Sowjetunion sind für uns Anl*j