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Seite 5

Nr. 20/89

Vollmacht

ijjund Anschrift

acht, den Antrag auf Erteilung eines Wahlscheines tellung der Briefwahlunterlagen für die Europa- und '^alwahlen am 18. Juni 1989 für mich zu stellen, ichrift lautet:

^.Vorname

Liiaus-Nr.

Urt:

1. Das Ankreuzen des Wahlvorschlags in der Kopfleiste ohne die Vergabe von Ein­zelstimmen.

Die Listenwahl - oder wie sie im Fachjargon auch genannt wird - .die unverän­derte Annahme eines Wahlvorschlags" ist die einfachste Form der Stimmabgabe. Der Wähler kreuzt einen Wahlvorschlag in der Kopfleiste an und vergibt mit diesem Kreuz seine gesamten 11 Stimmen. Jedem der Bewerber des angekreuzten Wahl­vorschlags wird in der Reihenfolge des Wahlvorschlags von oben nach unten eine Stimme zugeteilt.

Unterschrift

Kommunalwahlen

am

18. Juni 1989

L Sie richtig

[»Wählerinnen und Wähler wissen müssen, wenn sie ihre Stimmen ab- |. ein Thema mit Variationen.

1. Juni werden in Rheinland-Pfalz die Mitglieder der Gemeinderäte, Ver- Ueinderäte, Stadträte und Kreistage nach einem neuen Kommunalwahl- mählt Das neue Wahlverfahren ist ein Verhältniswahlrecht mit offenen [oasbedeutet, die Wählerinnen und Wähler können die Bewerberinnen und her, die sie für die geeignetesten halten, unabhängig von einem Wahlvor- ilen und so die Zusammensetzung der Räte und Kreistage weitgehend >n. Die Mitsprache der Wählerinnen und Wähler bei der Zusammenset- Irer Vertretungsorgane wurde also erheblich verstärkt.

piwu?

brinnen und Wähler

ja Wiele Stimmen, wie Ratsmitglieder zu wählen sind,

si meinen Bewerbern, die sie besonders begünstigen wollen, bis zu drei »geben (kumulieren) und

lenßeweröer verschiedener Wahlvorschläge wählen (panaschieren).

p der zur Verfügung stehenden Stimmen ist auf dem jeweiligen Stimmzettel

«i.

um die neuen Möglichkeiten nutzen I

»»pliziert das Kumulieren und Panaschieren auf den ersten Blick auch aus- rag ist es gar nicht. Es gibt drei Möglichkeiten der Stimmabgabe ihlemen und Wähler können die ihnen zur Verfügung stehenden Stimmen icrber eines oder mehrerer Wahlvorschläge vergeben und dabei einzelnen hem, deren Chancen, gewählt zu werden, sie erhöhen wollen, bis zu drei p geben.

*n, wenn sie nicht alle Stimmen einzeln vergeben wollen, einen Wahlvor- (in der Kopfleiste ankreuzen mit der Folge, daß die restlichen Stimmen den wndes angekreuzten Wahlvorschlags in der Reihenfolge von oben nach Izugute kommen. Dabei werden Bewerbern, die gestrichen sind oder die pdrel Stimmen erhalten haben, keine Stimmen zugeteilt.

r en eile ihnen zur Verfügung stehenden Stimmen mit nur einem Kreuz ver­hindern sie nur den Wahlvorschlag, den sie wählen wollen, in der Kopfleiste pp mit der Folge, daß jedem der aufgeführten Bewerber eine Stimme zuge-

Wahlvorschlag 1

A-Partei

Wahlvorschlag 2

B-Partei W

t. Mörsberger, Jean

1. Sperber, Babette

2. Knoke, Irmgard

2. Kübel, Gerhard

3. Wunder, Oskar

3. Scharfe, Gustl

4. Köhler, Traudl

4. Preuß, Sebastian

5. Putz, Liselotte

5. Schletz, Renate

6. Dr. Renner, Dieter

6. Kehlen, Emma

7. Möbus, Wilhelm

7. Mösch, Hermann

8. Roth, Hans

8. Dr. Hickl, Ernst

9. Kaspar, Ludwig

9. Drexler, Gabriele

10. Schmidt, Hans-Peter

10. Stelzner, Hilde

1t. Sand, Karl

11. Bubner, Karl

Ergebnis der Stimmabgabe: Alle Bewerber des Wahlvorschlags 1 (A-Partei) erhalten eine Stimme.

2. Die unvollständige Vergabe der Stimmen bei gleichzeitiger Kennzeichnung des Wahlvorschlags in der Kopfleiste

Der Wähler kann neben der Vergabe von Stimmen an einzelne Bewerber auch noch einen Wahlvorschlag in der Kopfleiste kennzeichnen mit der Folge, daß durch Einzelstimmenvergabe nicht ausgeschöpfte Stimmen den Bewerbern des gekennzeichneten Wahlvorschlags in der Reihenfolge von oben nach unten zuge­teilt werden.

Wahlvorschlag 1

A-Partei W

Wahlvorschlag 2 /''"'N

B-Partei ' J

1. Mörsberger, Jean

1. Sperber, Babette

2. Knoke, Irmgard

2. KObel, Gerhard

3. Wunder, Oskar

3. Scharfe, Gustl

X

4. Köhler, Traudl

X

4. PreuB, Sebastian

5. Putz, Liselotte

5. Schletz, Renate

6. Dr. Renner, Dieter

X

X

X

6. Kehlen, Emma

7. Möbus, Wilhelm

7. Mösch, Hermann

8. Roth, Hans

8. Dr. Hickl, Emst

9. Kaspar, Ludwig

9. Drexler, Gabriele

10. Schmidt, Hans-Peter

10. Stelzner, Hilde

11. Sand, Kart

11. Bubner, Kart

(Unvollständige Einzelstimmvergabe mit Kumu­lieren und Panaschieren.)

Ergebnis der Stimmabgabe: Der Wähler hat nur 5 der 11 ihm zustehenden Stim­men vergeben. Die restlichen 6 Stimmen werden den Bewerbern des angekreuz­ten Wahlvorschlags 1 Mörsberger, Knoke, Wunder, Köhler, Putz und Möbus zuge­teilt. Dr. Renner erhält keine zusätzliche Stimme, da er schon mit der tHöchstzahl von 3 Stimmen gekennzeichnet wurde.

Zu beachten ist, daß die Zuteilung der nicht ausgeschöpften Stimmen nur dann erfolgt, wenn ein Wahlvorschlag angekreuzt wurde. Wurde kein oder mehr als ein Wahlvorschlag angekreuzt, so hat der Wähler auf die nicht vergebenen Stimmen verzichtet.

pWuzen rier Liste kommt also nur zum Tragen, wenn der Wähler seine nicht voll ausgenutzt hat oder auf die Abgabe von Einzelstimmen et. Gestrichenen Bewerbern werden keine Stimmen zugeteilt.

Whkeiten der Stimmabgabe werden nachstehend am Beispiel eines prates mit 11 Ratsmitgliedern erläutert. Der Wähler hat 11 Stimmen, das ^Stimmen, wie Ratsmitglieder zu wählen sind.

3. Die Einzelstimmvergabe

Der Wähler kann die 11 ihm zur Verfügung stehenden Stimmen einzeln an Bewer­ber eines oder mehrerer Wahlvorschläge vergeben und dabei einzelnen Bewer­bern, die er für besonders geeignet hält, bis zu drei Stimmen geben.