Montabaur
Seite 16
I i''
Nr.
Nachdem das Haushaltsjahr 1988 bereits abgeschlossen ist, können die vorgenannten Aussagen aktu alisi ert werd
1. Die im Nachtrag ausgewiesene Neuverschuldung von 488.060,- DM wird sich auf 180.000,- DM reduzieren dm,
rung erfolgt aufgrund von Mehreinnahmen aus Holz Verkäufen, bei der Gewerbesteuer, beim Einkommensteu * wie aufgnmd von Ausgabenverlagerungen nach 1989 eran ~«
2. Die Gesamtverschuldung der Ortsgemeinde beläuft sich zum Jahresende auf 283.299,20 DM. Die Pro-Konf.Vp liegt somit bei 221,85 DM. Der vergleichbare Landesdurchschnitt beträgt 532,- DM.
3. Über^Rücklagenmittel verfügt die Ortsgemeinde Kadenbach derzeit nicht
Die finanzielle Ausgangslage für die Aufstellung des Haushaltes 1989 gestaltet sich also denkbar günstiger, als dies di 7 Nachtragshaushaltsplanes besagten.
Haushalt 1989
Verwaltungshaushalt:
Das Volumen des Verwaltungshaushaltes verringert sich von 1.025.000,- DM um 57.000,- DM auf 968.000,- DM. ImM haushalt 1988 führten erhebliche Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer zu einem Anstieg des Volumens. Im Haushalt» das Gewerbesteueraufkommen auf 110 . 000 ,- DM korrigert werden, was zwangsläufig eine VolumensreduzienmgzurFo]
Einnahmen des Verwaltungshaushaltes
Besondere Einnahmenschwerpunkte sind die Konzessionszahlungen von Versorgungsuntemehmen (48.000,- DM), die E k
dem Verkauf vonHolz(99.675,-DM)sowiedasSteueraufkommenunddieallgemeinenZuweisungen(792.0l2,-DM) ’
ereinnahmen vmd Zuweisungen machen rd. 81,82 % sämtlicher Einnahmen der Ortsgemeinde Kadenbach aus.
Die Einnahmenentwicklung bei den einzelnen Steuerarten und bei den allgemeinen Zuweisungen stellt sich wie folgt dar
1988
1989
Grundsteuer A
2.000,—
DM
2.000,—
DM
■
-
Grundsteuer B
61.500,—
DM
65.200,—
DM
+
3.500
Gewerbesteuer
165.000,—
DM
110.000,—
DM
' “
55.000
Gemeindeanteil an der Einkommen-
460.000,—
DM
490.000,—
DM
+
30.000
Steuer
Hundesteuer
3.300,—
DM
3.300,—
DM
-
Sonst, steuerähnl. Einnahmen
7.812,—
DM
7.812,—
DM
-
Schlüssel Zuweisungen
150.900,—
DM
114.000,—
DM '
-
36.900
850.512,—
DM
792. 112,—
DM
-
58.400
Erkennbar ist der Zuwachs beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer und bei der Grundsteuer B. Hingegen verzeichi Gewerbesteuer und die Schlüsselzuweisungen einen erheblichen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Während die Gewerbe dem voraussichtlichen Aufkommen an gepaßt wurde, läßt sich der Rückgang der Schlüsselzuweisungen durch den AnstiegderJ chen Steuerkraft begründen: 1
1988
584.411,— DM
1989
687.044,— DM
102.633,— DM.
684.411
Die sonstigen E innahm en im Verwaltungshaushalt beruhen auf sorgfältigen Schätzungen und Berechnungen.
Ausgaben des Verwaltungshaushaltes Die Ausgaben des Verwaltungshaushaltes steigen gegenüber den Einnahmen bedeutend stärker. Dies zeigt sich an demZuj rungsbetrag zum Vermögenshaushalt in Höhe von 83.000,- DM, der um 145.000,- DM unter dem Vorjahresbetrag liegt. Hervorgerufen wird dieser Rückgang insbesondere durch folgende Ausgabensteigerungen:
1988
1989
1. Personal- und Sachkostenanteile für Kindergärten
2. Lohnkosten für den Gemeindearbeiter und Aushilfen
3. Ausgabenanstieg im Forsthaushalt
4. Umlagen der Ortsgemeinde
Kreisumlage
Verbandsgemeindeumlage
Gewerbesteuerumlage
24.000,—
DM
40.000,—
DM
+
16.000,- Ml
52.870,—
DM
57.900,—
DM
+
5.030,- DU
75.446,—
DM
84.490,—
DM
+
9.044,- M
486.450,—
DM
520.570,—
DM
+
34.120,-»
folgendermaßen dar:
1988
1989
208.750,—
DM .
228.500,—
DM
+
19.750,- DB
249.100,—
DM
273.000,—
DM •
+
23.900,- MJ
28.600,—
DM
19.070,-
DM •
-
9.530,- «,
486.450,—
DM
520.570,—
DM
+
34.120,-«'
Ursache des Umlagenanstieges ist alleinig die gegenüber dem Vorjahr höhere Umlagegrundlage!
. 1988 1989
+ 66.310,-
735.359,— DM
801.669,— DM
Eine weitere Ausgabenbelastung stellen die Zinsausgaben an den Kreditmarkt dar, die infolge der Neuverschuldung aus l9Mj 19.487,- DM, anwachsen.
Vermögenshaushalt
Das Volumen des Vermögenshaushaltes verringert sich von 1.369.000,- DM um 219.000,- DM auf 1.140.000,- DM. Durch die von der Ortsgemeinde Kadenbach beabsichtigten Investitionen im Jahre 1989 zeichnet sich ein deutlich geringem
lJJmbau des Gemeindehauses .
2. Bau eines Dorfplatzes. 1 znOO-l
3. Bau eines Kindergartens - Restfinanzierung.^ ,ÜUU|

