Montabaur
Seite 4
Aufnahme von langfristigen Krediten durch die Verbaudsge- meindewerke
Die Verbandsgemeindewerke wurden durch einstimmigen Beschluß beauftragt, Kredite in der notwendigen Höhe und zu den bei Aufnahme günstigsten Konditionen für die Finanzierung von Wasserbau- und Kanalisationsbaumaßnahmen im Wirtschaftsjahr 1989 aufzunehmen. Für den Wasserbau sind Kreditaufnahmen bis zu 1,3 Mio. DM und für Kanalisationsbaumaßnahmen bis zu 2,5 Mia DM erforderlich, die auch in den Wirtschaftsplänen 1989 eingeplant sind.
Bisher wurden keine Fremdmittel benötigt für das Wirtschaftsjahr 1989. Damit ist aber aufgrund der derzeitigen Kassenlage in wenigen Wochen zu rechnen.
Da die Angebote der Kreditinstitute aufgrund der schwankenden Marktlage nur für den Angebotstag gelten, soll durch die Beauftragung der Verbandsgemeindewerke sichergestellt werden, daß bei einem günstigen Angebot unverzüglich gehandelt werken kann, um Zinsnachteile zu vermeiden.
Bei den Darlehen, die selbstverständlich nur im Bedarfsfall aufgenommen werden, soll nach dem Willen des Verbandsgemeinderates bei gleichen Konditionen ortsansässigen Instituten der Vorzug gegeben werden.
Bestellung eines Abschlußprüfers für die Verbandsgemeindewerke
Der Verbandsgemeinderat beschloß eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit den Jahresabschlußprüfungen für den Eigenbetrieb »Verbandsgemeindewerke Montabaur, Betriebszweige Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung« zu beauftragen. Dieser Auftrag, über den mit dem Abschlußprüfer ein Vertrag abzuschließen ist, erstreckt sich auf die Wirtschaftsjahresrechnung 1988,1989 und 1990.
Sportstüttenleitplan fortgeschrieben
Der Verbandsgemeinderat beschloß, den vom Sportkreisvorsitzenden Westerwald, Herrn Albert Kram, verfaßten und überarbeiteten Sportstättenleitplan der Verbandsgemeinde Montabaur.
Ziel des Planes ist es, festzulegen, welche Sport-, Spiel- oder Freizeitanlagen in welcher Größenordnung errichtet werden müssen. Es sind Aussagen über die Art, die Größe und den genauen Standort der erforderlichen Sport-, Spiel- und Freizeitanlagen gemacht.
Bei der Fortschreibung wurden neu auf genommen:
- Ttennisanlage Kadenbach (bereits gebaut)
- Tfennisanlage Hübingen (bereits gebaut)
- Tbnnisanlage Nentershausen (bereits gebaut)
- Schießsportanlage (Luftgewehr) Niedererbach (geplant)
- Erweiterung der Thmhalle Nentershausen auf zwei Übungseinheiten (im Bau)
- Sportplatz Neuhäusel, Typ C (68 x 105 m Sportplatzfläche und 400 m Rundlaufbahn (geplant).
Erste Ergebnisse der Volkszählung liegen vor
Was eigentlich niemandem auf den ersten Blick auffällt, andererseits aber auch nicht überrascht, ist nun amtlich festgestellt worden. In der Stadt Montabaur wohnen mehr weibliche als männliche Personen. 11.367 Personen, davon 5.378 männlichen Geschlechts und 5.989 weiblichen Geschlechts hatten zum Völkszählungsstichtag- 25.05.1987- ihren Wohnsitz in der Kreisstadt. Die Zahl der ausländischen Mitbürger betrug 685.
Dies geht aus den Auswertungen der Volkszählung 1987 hervor, die das Statistische Landesamt der Stadt Montabaur nunmehr zur Verfügung gestellt hat.
Ermittelt wurde auch, daß 5.339 der mit erstem Wohnsitz in Montabaur wohnenden Personen verheiratet, 4.233 ledig, 927 verwitwet und 404 geschieden sind. 4634 Personen (2.936 Männer und 1.698 Frauen) waren am Stichtag erwerbstätig. Am stärksten unter den Erwerbstätigen sind mit 2.597 Personen die Berufsgruppen Beamte, Soldaten, Angestellte und Auszubildende in kaufmännischen und technischen Berufen vertreten, gefolgt von Arbeitern und gewerblichen Auszubildenden mit 1.539 Personen, und den Selbständigen einschließlich ihrer mithelfenden Familienangehörigen mit 498 Personen. Die Zahl der Schüler und Studenten belief sich am Stichtag auf 1.644.
2.673 Gebäude zählte man in der Kreisstadt Montabaur.
In den in diesen Gebäuden befindlichen 4.372 Wohnungen wohnten zum Stichtag 11.181 Personen. 46 % der 4.365 ermittelten Haushalte ( = 1.992), wohnten in ihren eigenen vier Wänden. Die Mehrzahl, nämlich 2.373 Haushalte wohnten zur Miete. 1.148 Personen führten einen Ein-Personen-Haushalt, gefolgt
von 1.204 Zwei-Personen-Haushalten, 853 n 7
Haushalten und 1.122 Haushalten mit vier und im t
Der Wohmmgsbestand in der Stadt Montaba dem Jahr 1956 von 2.213 auf 4.372 im Jahre mnT pelt. Personen in Eigentümerwohnungen verfüolü schnitt über 1,98 Räume, Bewohner von Mietwolm gen nur über 1,8 Räume. Oder etwas anders d?" Wohnfläche je Person in Eigentümerwohnun^I Schnitt 40,86 qm und in Mietwohnungen 34 93 ^ ? punkt der Volkszählung zahlten die Mieter in Montl schnittlich DM 5,74 pro qm Wohnfläche. Die Auswahl, Volkszählung zeigen auch interessante Abweich durchschnittlich gezahlten Mieten in Verbindung a Stellung der Mieter. Selbständige, Beamte und Tj zahlten für ihre Mietwohnung in Montabaur m
496,18, Arbeiterim Schnitt dagegenDM 412,961,
tätige DM 403,41, Rentner und Pensionäre DM äw» j länder DM 371,88. m
Von den 4.310 am Stichtag bewohnten Wohnungen vm über eine eigene Wärmepumpe. 2.773 Wohnungenta Zentralheizung und 401 Wohnungen mit EtagenhL Über eine Einzel- oder Mehrraumofenheizung verfügte! hin noch 1.136 Wohnungen in der Kreisstadt. ™
% t/crwa/tung infomi
Stellenausschreibung
Die Verbandsgemeinde Montabaur stellt zum nach chen Tbrmin einen
Arbeiter für das Hallen- und Freibad ein.
Zum Aufgabenbereich gehören die Garderobenaufsbi Wartungund Unterhaltung der technischen Anlagendj des sowie die Pflege der Außenanlagen. Ein zeitweilig satz beim Bauhof der Verbandsgemeinde ist ebenfall lieh Im Rahmen des Dienstplanes erfolgt der Einsatif Früh- und Spätschicht (auch an Sonn- und Feiertage
Gesucht wird ein jüngerer Arbeiter mit GesellenbridJ nem technischen Handwerksberuf (z.B. Installate schweißen kann und auch in der Lage ist, Reparatural technischen Einrichtungen des Bades nach einer EinT tung selbständig durchzuführen. Das Deutsche I Schwimmerabzeichen in Silber ist erforderlich bzx| kurzfristig erworben werden.
Die Entlohnungerfolgt nach dem Bundesmanteltarilfl beiter gemeindlicher Verwaltungen und Betriebe. Ese^ ein Anschluß an die Zusatzversorgungskasse.
Wenn Sie an der Stelle interessiert sind, richten Sie 11 Werbung mit den üblichen Unterlagen (Bewerbung) ben, Lebenslauf, Zeugnisabschriften, Lichtbild) bisit April 1989 an die
Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur - Personalamt - Konrad-Adenauer-Platz 8 5430 Montabaur
Die Bürgerzeitung erscheint wöchentlich. Herausgeber, Drucks«) Verlag + Druck Linus Wittich KG. 5410 Höhr-Grenzhausen, KW Postfach 1451, Tblefon 0 26 24 / 10 6-0. Tfelex 869502 mginn™ lieh für den Inhalt: Franz-Peter Eudenbach. Bezugspreis Ortszusteliung. Im Einzel Versand durch den Verlag DM 0.80 + sten.
BÜRGEBZEITUNG ^“^Ä^nunalv^
Für Anzeigenveröffentlichungen u. Fremdbeilagen gelten unsere Geschäftsbedingungen und unsere z.Zt. gültige Anzeigenpreisl»* belieferung ohne Verschulden des Verlages oder infolge höherer“! hen, Störung des Arbeitsfriedens, bestehen keine Ansprüche gtS® J

