Montabaur
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Die Kreisstadt Montabaur im Hörfunk vorzustellen, dazu hatte Bürgermeister Dr.Possel Dölken eine gute Gelegenheit. Bei kniffeligen Fragen »rund ums Montabaurer Rathaus« holte der Stadtchef imm erhin zwei Punkte für Montabaur. Ein Höhepunkt war der Auftritt der erst 5 jährigen Sarah Kleine aus Montabaur, deren Mutter Bea Kleine im Übereinstimmungsspiel mit ihrer Ibchter auch den erhofften Punkt für Montabaur holen konnte. Tapfer schlugen sich auch Reinhard Sonnenschein und Wilfried Christe, die sich im Lügenspiel beide als Stadtarchivar ausgaben. Clever zeigten sich hier die Wesselinger, die dieses Spiel für sich entscheiden konnten. Schnelligkeit und Wissen waren beim Ttempospiel mit Josef-Otto Schneider gefragt, der in diesem Spiel eine Menge Punkte für Montabaur machen konnte. Einen Keramikwappenteller der Stadt Montabaur überreichte Bürgermeister Dr. Possel-Dölken seinem Kontrahenten Alfons Müller, Bürgermeister der Stadt Wesseling. Westerwälder Kümmel und Korn gingen an die auch aus dem Fernsehen bekannten Moderatoren Birgit Lechtermann und Egon Balder.
Öflentl bekanntmachungen
Hund als Fundsache
Am Samstag, dem 10.09.1988 ist in Montabaur ein Rauhaardackel (Rüde) aufgefunden worden.
Der rechtmäßige Verlierer kann sich unter TbL 02602/126124 bei der Verbandsgemeindeverwaltung-Fundamt- 5430 Montabaur melden.
Verbandsgemeindeverwaltung - Einwohnermeldeamt -
Vit Verwaltung informiert
Bericht über die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Montabaur vom 06.09.1988
Bekanntgabe von Eilentscheidungen Bürgermeister Dr. Possel-Dölken gab zu Anfang der Sitzung zwei Eilentscheidungen bekannt, die er bzw. der 1. Beigeordnete, Dr. Hütte, anstelle eines Beschlusses des Haupt- und Finanzausschusses getroffen hatte.
Der Auftrag zur Erstellung der Antragsunterlagen für die Ge- nehmigungzum Bau und Betrieb des Sauerbrunnens nach dem Landeswassergesetz wurde bereits Ende Juli 1988 gegeben. Nachdem ein Dauerpumpversuch erfolgreich abgeschlossen war, galt es, den Antrag für die Genehmigung bei der Kreisverwaltung als untere Landes wasserbehörde zu stellen. Um diesem Antrag alle notwendigen Planungsunterlagen und Berechnungen beifügen zu können, wurde ein Ingenieurbüro beauftragt, die notwendigen Maßnahmen durchzuführen. Es werden Kosten in Höhe von ca. 6.000 DM entstehen.
Zu dem Projekt »Sauerbrunnen« wurde dann seitens der CDU- Fraktion der Vorschlag unterbreitet, das Waser auf Heilwasserqualität zu untersuchen. Der Vorschlag der Verwaltung, für diesen Zweck zuerst Kostenvoranschläge einzuholen, wurde vom Haupt- und Finanzausschuß akzeptiert.
Die zweite Eilent Scheidung betraf die Auftragsvergabe zur Pla- nungdes Umbaues und der Erweiterung der TUrnhalle der Waldschule in Montabaur-Horressen einschL der Statik.
Der Stadtrat beschloß in seiner Sitzung am 11.07.1988, den Umbau und die Erweiterung der Ibrnhalle durchzuführen. Ursprünglich bestand die Absicht, die erforderlichen Planungen außer der Statik, die ohnehin von einem Fachingenieurbüro zu erarbeiten ist, vom Bauamt der Verbandsgemeindeverwaltung aus zu tätigen.
Dies war aber aufgrund anderer vordringlicher Arbeiten nicht möglich. Um einerseits den Zuschuß aus den Mitteln des Investitionsstockes nicht verfallen zu lassen und vor allem, um endlich das Angebot für die Vereine in Montabaur-Horressen zu schaffen, war die Auftragsvergabe erforderlich. Die Planung und die Statik werden ca. 38.000 Mark kosten.
Katalog der kulturellen Veranstaltungen der Stadt i 1989 wurde zustimmend zur Kenntnis gen on ^ Der Haupt- und Finanzausschuß nahm den Veraast, len der für das Jahr 1989 zustimmend zur Kenntnis, Der Bevölkerung wird auch im nächsten Jahr wied< lichkeit gegeben, an zahlreichen Veranstaltun g r Theaterstücken, Kindertheater, Weihnachtskomeru ty, Autorenlesung) teilzunehmen. Es wird auch inj J ahr wieder beabsichtigt ,ein Konzertabonnement, e abonnement sowie ein kombiniertes Abonnement i
Zusammenarbeit der Stadt Montabaur mit dJ Arbeitsgemeinschaft »Jugend im Westerwald e.V.t| Nach eingehender Diskussion ermächtigte der HaupU nanzausschuß die Verbandsgemeindeverwaltung Ü Veranstaltungen im Jahr 1989 zusammen mit der AGM führen. Die Stadt Montabaur soll allerdings dann als] stalter auftreten. Die Verwaltung wurde weiterhin e. eine Bürgschaftserklärung zu Lasten zu Stadt MontSJ zu 5.000 DM pro Veransaltungen abzugeben. Der Haui nanzausschuß war der Auffassung, daß durch i das Angebot im Kulturprogramm Montabaur speziell] gendliche und junge Erwachsene erweitert werden kn
Haupt- und Finanzausschuß grenzte Zuständigkeiten; Haupt- und Finanzausschuß und der Verwaltung |d stUcksgeschäften ab Bisher entschied bei allen Grundstücksgeschäfta ii Verkauf, Tausch, dingliche Sicherung) der Stadtrat, k Entscheidungen über Vermögens Veränderungen bist Wertgrenze von jeweil 60.000 DM der Haupt- undFiaj schuß.
Der Haupt; und Finanzausschuß beschloß, der Ven Grundstücksgeschäfte bis zu einer Wert grenze von 5,00 übertragen, was insbesondere auch zu einer Entlas Haupt- und Finanzausschusses führen wird.
Auftrag zur Instandsetzung des Spielplatzes in Eigen geben
Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß einstimmig trag für die Instandsetzung des Spielplatzes zu' Der Spielplatz in Eigendorf befindet sich zur Zeit in eira schlechten Zustand. Die verrotteten Palisaden sollen« entfernt werden. Der Sicherheitsbereich der Spielgerätu weit erforderlich • mit Holzbohlen eingefaßt und spül Sand verfüllt werden. Die Restfläche soll eingesSta Die Maßn ahm e wird ca. 13.500 DM kosten.
Auftrag für die Herstellung von Plakattafeln j - einst immi g vergeben
Nachdem der Haupt- und Finanzausschuß in se zung die Verwaltung beauftragt hatte, vor der Auftrag! zwei Musterplakattafeln zu erstellen, konnte nun d vergeben werden.
Dot Haupt- und Finanzausschuß entschied sich fürs Übung in Rundholz, ohne Dach, mit einer Anschlag' 185 x 250 cm, die mit Ringen befestigt wird. Der Auto an eine ortsansässige Firma vergeben. Der Preis prolj trägt ca. 2.000 DM.
Es sollen insgesamt 12 Plakattafeln auf gestellt werden! im Stadtgebiet: Sauertalstraße 6, Alleestraße (am Bet selstein), B ahnhof straße (gegenüber der Post) Köhlern (Höhe Einmündung Odenwaldstraße), Konrad-Adenaiis Die weiteren 7 Täfeln sollen in Abstimmungmit den Stal auftragten in den Stadtteilen aufgestellt werden. Dien fein sollen aufgestellt werden, damit Veranstaltung und ähnliche Plakate geordnet angebracht werden köc Verbandsgemeinde hat bekanntlich eine Polizeiverorc gen das »wilde Plakatieren« erlassen. Die Plakattafelni Ausweichmöglichkeit für Veranstalter gedacht. 1' Verunstaltung des Ortsbildes durch »wildes Plakatier genwirken.
Abbrucharbeiten für die Gebäude »Wilhelm-Mangd 11, Biergasse 1 und 4« vergeben Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß bei zwei» gen, den Auftrag für den Abbruch der Gebäude an® 1 bietende Firma für einen Preis von ca. 49.000 DM zu ' r Die Grundstücke einschl. der vorhandenen Gebäude’ vom Sanierungsträger mit dem Ziel erworben, die Gr®“ flächen als Sondergebiet einer neuen Bebauung zuzuip F läche soll vorübergehend dem ruhenden Verkehr z « 1 gung gestellt werden.

